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Sprecher der gestürzten Regierung bestätigt Gaddafis Tod |
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Libyen
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Freitag, den 21. Oktober 2011 um 09:41 Uhr |
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Der Sprecher der von NATO und Rebellen gestürzten Regierung Libyens, Moussa Ibrahim, hat am frühen Freitagmorgen den Tod des langjährigen Staatschefs Muammar al-Gaddafi bestätigt. Gegenüber der algerischen Nachrichtenagentur ISP sagte er einer Meldung des lateinamerikanischen Fernsehsenders TeleSur zufolge, Gaddafi sei in Folge des Bombenangriffs der NATO auf einen Fahrzeugkonvoi getötet worden. Ibrahim schloss zugleich aus, dass Gaddafi durch Kugeln von Kämpfern des »Nationalen Übergangsrates« (NTC) umgebracht worden sei, wie Medienberichte zunächst nahegelegt hatten. Die »Verräter« hätten den gefangenen Gaddafi auf einem Pickup nach Misrata bringen wollen, dieser sei jedoch unterwegs seinen Verletzungen erlegen, so Ibrahim.
Die Führung des Widerstands gegen NATO und NTC hat demnach Gaddafis Sohn Saif Al Islam übernommen, der Moussa Ibrahim zufolge am Leben ist. Auch Gaddafi selbst werde »in den Herzen der Widerstand leistenden Gläubigen weiterleben, weil er sein Land verteidigt und die NATO-Verräter in Libyen gejagt hat«.
Der Chef des selbsternannten »Nationalen Übergangsrates«, Mahmud Dschibril, erklärte unterdessen, Gaddafi sei gesund und bewaffnet gewesen, als seine Kämpfer ihn entdeckt hätten. Er sei lebend gefangengenommen und auf den Kleinlastwagen gebracht woden. Während der Fahrt sei das Auto dann in ein Gefecht geraten, bei dem Gaddafi verwundet worden sei. Er habe noch gelebt, als die Rebellen im Krankenhaus von Misrata angekommen seien, dort dann aber den Folgen eines Kopfschusses erlegen.
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