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Bomben auf die Meinungsfreiheit |
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Libyen
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Samstag, den 30. Juli 2011 um 19:10 Uhr |
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Dokumentiert: Erklärung des venezolanischen Außenministeriums zum Bombenangriff auf das libysche Fernsehen
Seit Ende März hat die NATO fast 17.000 Luftangriffe auf Libyen geflogen. Dabei kamen offiziellen Angaben zufolge rund 1000 Zivilisten ums Leben, mehr als 4000 Menschen wurden verletzt. Jetzt hat die NATO daraus Konsequenzen gezogen - und das libysche Fernsehen bombardiert, damit die hässliche Fratze der Aggression nicht mehr verbreitet werden kann. Bei dem Angriff auf die Sendezentrale in Tripolis, die mitten in einem zivilen Wohngebiet liegt, wurden nach Angaben am Sonnabend des englischsprachigen Fernsehsenders Al-Jamahiriya drei Journalisten getötet und 15 verletzt. Die NATO bestätigte den Angriff und erklärte offiziell, durch die Attacke solle das staatliche Fernsehen zum Schweigen gebracht werden, damit der libysche Staatschef Gaddafi über die Satellitenkanäle nicht länger »das libysche Volk einschüchtern und zu Akten der Gewalt aufstacheln« könne.
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KPÖ: NATO muss Libyen-Krieg sofort beenden |
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Libyen
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Mittwoch, den 22. Juni 2011 um 15:49 Uhr |
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Die sofortige Beendigung des seit März 2011 dauernden Bombenkrieges der NATO gegen Libyen, bei dem durch bislang bereits über 10.000 Bomberflügen mindestens 700 Todesopfer, überwiegend Zivilpersonen, zu verzeichnen sind, fordert neuerlich die KPÖ. Fakt ist, dass es den Kriegstreibern bislang nicht gelungen ist das Gaddafi-Regime zu stürzen und durch die entstandene Patt-Situation sogar die Spaltung des Landes droht. Daher wurde der Einsatz um drei Monate bis September verlängert. »Durch Übungen von Battle Groups der EU in Italien verdichten sich zudem auch Anzeichen für einen Einsatz von Bodentruppen«, befürchtet KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner. Wobei Frankreich und Großbritannien als die treibenden Kräfte der Intervention mit der Ablehnung einer solchen Maßnahme durch Russland, China und die Türkei zu rechnen haben. Da Österreich mit 180 Soldaten an den EU-Battle Groups beteiligt ist, wären auch österreichische Einheiten von einem Einsatz betroffen, was eindeutig der Neutralität widerspricht.
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Enttäuschung über NATO-Kriegsrat |
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Libyen
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Freitag, den 15. April 2011 um 10:39 Uhr |
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»Die NATO-Doppelstrategie, die einen bomben und die anderen reden über Frieden, wird nicht aufgehen«, warnt der außenpolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, Wolfgang Gehrcke, zum Abschluss der NATO-Außenministerkonferenz in Berlin. »Die Differenzen in der NATO sind unübersehbar. Statt sich die Möglichkeit einer Verschärfung des Libyenkrieges offen zu halten, wäre tatsächliches Umsteuern auf eine diplomatische Lösung sinnvoll gewesen. Die Bundesregierung hat sich nicht getraut, offensiv für eine Feuerpause und Waffenstillstandsverhandlungen zu werben. Allein der Umstand, dass die NATO mehr als 2.000 Einsätze gegen Libyen geflogen hat, spricht für die Brutalität dieses Krieges. So richtig die Stimmenthaltung der Bundesregierung im Weltsicherheitsrat war, für Friedensverhandlungen ist und bleibt Westerwelle ein Ausfall.«
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Bundesregierung täuscht über Bundeswehreinsatz in Libyen |
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Libyen
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Freitag, den 08. April 2011 um 16:58 Uhr |
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»Erneut täuscht und belügt die Bundesregierung den Bundestag und die Öffentlichkeit, wenn es um einen Auslandseinsatz der Bundeswehr geht«, so Wolfgang Gehrcke zur deutschen Beteiligung an einem EU-Battle-Group-Einsatz in Libyen. Der außenpolitische Sprecher der Fraktion Die Linke weiter: »Die Bundesregierung hatte versprochen, keine deutschen Soldaten im Libyen-Krieg einzusetzen. Dieses Versprechen wird jetzt gebrochen. Die „Antikriegsposition“ der Bundesregierung hielt gerade eine Woche über den Wahltag in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg hinaus. Und während der Bundesaußenminister in der Presse über den Einsatz von EU-Battle-Groups schwadroniert, liegt dem Bundestag noch nicht einmal ein Antrag der Bundesregierung vor. Einem entsprechenden Antrag wird auch nicht zuzustimmen sein.«
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