| Unbefristeter Streik bei der Lebenshilfe Mettmann | | Drucken | |
| Wirtschaft & Gewerkschaft |
| Donnerstag, den 29. Mai 2008 um 08:37 Uhr |
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Seit dem vergangenen Montag, 26. Mai, befinden sich die Kolleginnen und Kollegen der Lebenshilfe Mettmann in einem unbefristeten Streik, nachdem die Verhandlungen über einen neuen Entgelttarifvertrag gescheitert sind und sich mehr als 85 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder in der Einrichtung für geistig Behinderte für den Ausstand ausgesprochen haben. Mit dem geforderten neuen Tarifvertrag soll der seit Jahren anhaltende Einkommensstopp für die Beschäftigten beendet werden. Die Unternehmerseite hat sich geweigert, den diesjährigen Tarifabschluß für den öffentlichen Dienst zu übernehmen.
Wie die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mitteilt, war die Unternehmensseite trotz geduldiger und zäher Verhandlungsführung im sensiblen Bereich der Behindertenhilfe nicht bereit, sich zu bewegen. Um den Streik im Interesse der behinderten Menschen abzuwenden, hatte ver.di sogar vor Streikbeginn vorgeschlagen, in eine Schlichtung zu gehen. Auch dieses Angebot wurde vom Unternehmen abgelehnt. Erst unmittelbar vor Streikbeginn fand sich das Unternehmen am vergangenen Sonntagabend bereit, eine Notdienstvereinbarung zu unterzeichnen. "Als der Arbeitgeber gemerkt hat, dass es unseren Kolleginnen und Kollegen ernst ist mit dem Streik, war er am Sonntag Abend plötzlich verhandlungsbereit", schreibt ver.di und bittet um Solidarität für die streikenden Kolleginnen und Kollegen. Solidaritätsgrüße bitte an: ver.di Bezirk Wuppertal-Niederberg Fachbereich 3 Dietmar Bell / Grit Genster Grünstr. 30 42103 Wuppertal Fax: 49 (0)202 2813200 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Verwandte Artikel: |





