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Boliviens Arbeiter an der Seite von Evo Morales gegen den Terrorismus | Drucken |  E-Mail
Bolivien
Samstag, den 02. Mai 2009 um 02:46 Uhr
Aus Anlass des internationalen Kampftages der Arbeiterklasse hat Boliviens Präsident Evo Morales eine Reihe von Wirtschaftsmaßnahmen angekündigt, darunter eine allgemeine Lohnerhöhung um fünf Prozent. Er drückte dem Gewerkschaftsbund COB seine Bewunderung aus, bat zugleich angesichts der Krise aber um »Geduld«. Weiter rief Evo dazu auf, den Kampf gegen die terroristische Gefahr in dem südamerikanischen Land fortzusetzen. Vor wenigen Tagen waren Pläne zur Ermordung des Präsidenten aufgedeckt und eine faschistische Terrorzelle zerschlagen worden.

»Die Revolution kommt aus der Macht der Volkes. Nur das organisierte Volk ist durch seine Organisationen die antreibende Kraft, die Geschichte schreibt und das Wirtschaftsmodell verändert,« betonte Evo Morales, der auch heute noch an der Spitze der Kokabauern-Gewerkschaft steht. Wer heute einen Arbeiter in Bolivien anstelle, müsse diesem alle seine Arbeitsrechte garantieren, wozu die Gehälter und andere Errungenschaften wie das Recht auf Hygiene und Arbeitssicherheit gehören, so Morales.

Der Präsident ordnete ausserdem die Verstaatlichung der bolivianischen Tochter des britischen Flugbenzinunternehmens AirBP an.
 

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