Dienstag, 31. März 2015
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Die Blockadepolitik der US-Administration gegen Cuba fordert ein neues Opfer. Wie die kubanische Tageszeitung Granma berichtet, haben die New Yorker Philharmoniker ihre für den 31. Oktober und 1. November geplanten Konzerte auf der Insel absagen müssen, weil das US-Finanzministerium den Sponsoren des angesehenen Orchesters die Erlaubnis zur Reise nach Cuba verweigert hat. Ohne ihre Förderer und deren finanzielle Hilfe könne die Philharmonie deie hohen Kosten für die Reise nicht tragen, erläuterte deren Präsident Zarin Mehta gegenüber der Tageszeitung New York Times.

Neben den Musikern und dem Dirigenten sollten den Planungen zufolge sollten der Delegation aus der US-Metropole rund 150 Personen angehören, darunter Mitglieder der Leitung der Philharmonie sowie einige Sponsoren. Die Details der Reise waren über Monate ausgehandelt worden.

Die New Yorker Philharmoniker gelten als kulturelle Botschafter ihres Landes, die durch ihre Kunst zur Entspannung zwischen den USA und anderen Ländern beitragen können. So traten sie vor zwei Jahren in Pyongyang, der Hauptstadt Nordkoreas, auf. In Kürze steht eine Asien-Tournee auf dem Programm, die die Musiker auch nach Hanoi, der Metropole Vietnams, führen wird. Nur nach Cuba dürfen diese Vertreter ihres Landes nicht reisen.
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