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Kuba
Donnerstag, den 11. März 2010 um 18:28 Uhr

Europäische Union gegen KubaDas kubanische Parlament hat heute mit scharfen Worten auf eine gegen die Insel gerichtete Resolution des EU-Parlaments reagiert. In dem von Christdemokraten, Soziademokraten, Liberalen, Grünen, Konservativen und Ultrarechten eingebrachten Antrag, der am Donnerstag in Strasbourg mehrheitlich verabschiedet wurde, wird der kubanischen Regierung vorgeworfen, sie habe den Hungerstreik-Tod des inhaftierten Konterrevolutionärs Orlando Zapata im Februar verhindern können. Außerdem wird die EU aufgefordert, diejenigen Kräfte zu unterstützen, die einen Systemwechsel - eine »friedliche Transition« - in Kuba durchsetzen wollen.



In ihrer Erklärung kritisieren die kubanischen Abgeordneten eine »abgestimmten Kampagne mächtiger Medienunternehmen« gegen die Insel, die nach einer »schmutzigen Debatte« den Beschluß des EU-Parlaments hervorgebracht habe. Die EU-Resolution sei zynisch, so die kubanische Nationalversammlung: »Wie viele Kinderleben gingen in den armen Nationen durch die Entscheidung der im Europäischen Parlament vertretenen reichen Länder verloren, ihre Entwicklungshilfeverpflichtungen nicht einzuhalten.«

Die Resolution des kubanischen Parlaments in vollständiger deutscher Übersetzung: Hier klicken

 

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Kommentare 

 
-1 #2 2010-03-11 23:41
Im selben Zusammenhang zu sehen ist auch eine Lockerung derhandelsrestr iktionen derUSA gegenüber der Insel wonach Internetbrowser - und Mailclientsoftw are vermehrt auf die Insel verkauft werden dèrfen. Das hat nichts mit Einsicht zu tun, sondern mit dem Hintergedanken, "demokratischen" zersetzerischen Kräften eine Plattform zu bieten. Man hat ja am Twitter-Iran-beispiel einiges lernen können über die Wirkung von sozialen netzwerken
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0 #1 2010-03-11 20:46
Ich schließe mich der kubanischen Regierung an, Menschenrechte dürfen niemals instrumentalisi ert werden.

Was haben eigentlich Rechte und Ultraechte mit Menschenrechten zu tun, sie unterstützen den Putsch in Honduras.

Alle anderen Parteien sind in Deutschland Kriegsparteien und die erlauben sich Indikatoren ausgerechnet für dieses Thema zu sein? Die k. Regierung kann doch nicht hungerstreikend e Straftäter freilassen, wo kommen wir denn da hin. Das ist ein übler Vorwand um neue Sanktionen durchzusetzen, denn umso schneller sich diese Staaten vereinen, desto größer auch die Angriffe dagegen, so scheint mir.
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