Samstag, 4. Juli 2015
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Größere Ansicht: Bitte klickenNach Auszählung von mehr als der Hälfte der Wahllokale bestätigt sich nach Angaben des Nationalen Wahlrats (CNE) Ecuadors der klare und uneinholbare Vorsprung von Amtsinhaber Rafael Correa. Mit 2,49 Millionen Stimmen (56,93 Prozent) konnte der Kandidat des Linksbündnisses Movimiento PAIS mehr als doppelt so viele Stimmen erreichen als sein nächster Herausforderer, der Banker Guillermo Lasso. Dieser kam mit 1,04 Millionen Stimmen auf 23,74 Prozent. Auf dem dritten Platz folgt - endgültig abgeschlagen - Ex-Präsident Lucio Gutiérrez mit mageren 266.800 Stimmen bzw. 6,07 Prozent.

 

Platz Vier belegt Mauricio Rodas mit 4,19 Prozent (184.100 Stimmen). Ihm folgt Bananenmagnat Álvaro Noboa, der 2006 noch der wichtigste Gegner Correas gewesen war, nun jedoch nur noch 165.000 Stimmen erreicht, was 3,75 Prozent entspricht. Weit hinter den eigenen Erwartungen und nur auf dem sechsten Platz landete der Kandidat der linken Opposition gegen Correa, Alberto Acosta, mit 2,79 Prozent (122.200 Stimmen). Hinter ihm liegen noch Norman Wray (58.443 Stimmen, 1,32 Prozent) und Nelson Zavala (54.300 Stimmen, 1,23 Prozent).

Der unterlege Guillermo Lasso erkannte den Sieg Correas an: »Für diejenigen, die mich nicht gewählt haben, habe ich die sehr klare, direkte und kurze Mitteilung, dass ich ihre Entscheidung respektiere«, sagte er am Sonntag nach Bekanntwerden der Nachwahlbefragungen, die Correa zunächst sogar bei über 60 Prozent der Stimmen gesehen hatten. Von Alberto Acosta war hingegen zunächst keine Stellungnahme zu bekommen.

Der wiedergewählte Präsident dankte seinen Unterstützern: »Das ist ein Sieg des Volkes«, den Ecuador gegen Boykotte, Putschversuche und Beschimpfungen errungen habe. In diesem Zusammenhang erinnerte er an die Rebellion vom 30. September 2010, als ein Aufstand von Polizisten die ecuadorianische Demokratie in Gefahr gebracht hatte, und würdigte die bei der Verteidigung der verfassungsmäßigen Ordnung getöteten Soldaten und Polizisten. Zudem sprach er auch den Angehörigen der zweit Getöteten sein Mitgefühl aus, die in Quinindé während einer Wahlkampfkundgebung seiner Movimieno PAIS von einer Person mit einem Messer ermordet worden waren.

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