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Reflexionen des Compañero Fidel
Die Gefahren, die uns drohen | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 09. März 2010 um 11:46 Uhr

Es handelt sich nicht um eine Frage der Ideologie in Bezug auf die unvermeidbare Hoffnung, dass eine bessere Welt möglich ist und möglich sein muss.

Es ist bekannt, dass es den Homo sapiens seit etwa 200.000 Jahren gibt, was einem sehr kurzen Zeitabschnitt im Vergleich zu jenem Moment entspricht, zu dem vor ungefähr drei Millionen Jahren die ersten Formen eines elementaren Lebens auf unserem Planeten entstanden sind.

 
Die jüngste Begegnung mit Lula | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 02. März 2010 um 18:59 Uhr

Lula da Silva und Fidel Castro am 24. Februar 2010 in HavannaIch habe ihn im Juli 1980, vor dreißig Jahren, in Managua kennen gelernt, während der Feierlichkeiten anlässlich des ersten Jahrestages der Sandinistischen Revolution. Dies geschah dank meiner Kontakte zu den Anhängern der Befreiungstheologie, die ich während meines Besuchs bei Präsident Salvador Allende im Jahr 1971 in Chile aufzunehmen begonnen hatte.

Durch Frei Betto wusste ich, wer Lula war – ein Arbeiterführer, in den die linken Christen frühzeitig große Hoffnungen setzten. Es handelte sich um einen einfachen Arbeiter der Metallindustrie, der sich durch seine Intelligenz und sein Prestige innerhalb der Gewerkschaften in jener großen Nation auszeichnete, welche aus der Finsternis der von dem Yankee-Imperium in den 60er Jahren aufgezwungenen Militärdiktatur emporstieg.

 
Fidel Castro: Die Lehre Haitis | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 15. Januar 2010 um 17:07 Uhr

Port-au-Prince nach dem ErdbebenVor zwei Tagen, um fast 18 Uhr kubanischer Zeit, als in Haiti wegen seiner geographischen Lage schon Nacht herrschte, begannen die Fernsehsender Nachrichten zu verbreiten, ein gewaltiges Erdbeben der Stärke 7,3 auf der Richter-Skala habe Port-au-Prince schwer getroffen. Das Beben sei in einer tektonischen Spalte im Meer, nur 15 Kilometer von der haitianischen Hauptstadt entfernt entstanden, einer Stadt, in der 80 Prozent der Bevölkerung in wackeligen Hütten aus Lehm und Ziegeln haust.

Die Nachrichten trafen stundenlang fast ohne Unterbrechung ein. Es gab keine Bilder, aber es wurde gesagt, daß viele öffentliche Gebäude, Krankenhäuser, Schulen und stabiler errichtete Gebäude zusammengebrochen seien. Ich habe gelesen, daß ein Erdbeben der Stärke 7,3 der Energie entspricht, die durch die Explosion von 400.000 Tonnen TNT freigesetzt wird.

 
Fidel Castro: Die Annexion Kolumbiens durch die Vereinigten Staaten | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Samstag, den 07. November 2009 um 11:20 Uhr

Jede einigermaßen informierte Person begreift sofort, dass der mit Honig versüßte, am 30. Oktober unterzeichnete »Zusatzvertrag über die Zusammenarbeit und technische Hilfe im Verteidigungs- und Sicherheitsbereich zwischen den Regierungen der Vereinigten Staaten und  Kolumbiens«, der am Nachmittag des 2. November veröffentlicht wurde, einer Annexion  Kolumbiens durch die Vereinigten Staaten gleichkommt.

 
Fidel Caatro: Relevante Nachrichten | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Samstag, den 31. Oktober 2009 um 11:51 Uhr

Vor wenigen Tagen haben sich in unserem Land bedeutende Ereignisse zugetragen.

Am 28. Oktober, morgens um 7.30 Uhr, waren genau 50 Jahre vergangen, seitdem Camilo Cienfuegos körperlich verschwunden ist. Das traurige Ereignis passierte an einem stürmischen Tag bei Einbruch der Dunkelheit, als er in einem Sportflugzeug auf nördlicher Route von Camagüey in die Hauptstadt geflogen ist.

Er hatte in Yaguajay seinen letzten siegreichen Kampf gegen die Tyrannei ausgefochten, Ende Dezember 1958. Jetzt wurde dort ein Mausoleum eingerichtet, wo die Gebeine der während des Krieges an der Nordfront von Las Villas bzw. nach dem 1. Januar Gefallenen ruhen. Dort werden alle jene ihre Ruhestätte finden, die zu seiner Invasionskolonne gehört haben, bzw. sich ihr im zentralen Teil des Landes angeschlossen haben und noch leben. Jemand hat ihn Héroe de Yaguajay (Held von Yaguajay) genannt und dieser Titel hat überdauert. Er war mehr als das: er war der Held der Invasionskolonne Antonio Maceo. Der kühne Comandante hatte mit seiner leicht bewaffneten Kolonne Pinar del Rio als Bestimmungsort und bis in jene Berge wäre er gelangt, wenn ihm nicht aus dem Sierra-Maestra-Gebirge befohlen worden wäre, in seinem Vormarsch inne zu halten und an der Seite des Che und unter dessen Befehl im zentralen Teil des Landes zu kämpfen. Es war nicht notwendig, sein Leben in jener Mission zu riskieren, welche eine Fehldeutung der historischen Umstände darstellte. Am 2. Januar begann er mit dem Che den historischen Marsch in Richtung Hauptstadt. Wie viel doch hierüber nachgeforscht und Überlegungen angestellt werden könnten!

Auf Beschluss von Partei und Regierung wird seit diesem 50. Jahrestag seine Silhouette aus Stahl zusammen mit der des Guerrillero Heroico (Che Guevara) den hinteren Teil des Revolutionsplatzes festlich beleuchten, wo sie vor der Statue unseres Nationalhelden José Martí Wache bezogen haben.

Der Zufall wollte, dass ebenfalls am 28. Oktober, um 9.00 Uhr morgens, die Debatte über die von Kuba vorgelegten Resolution gegen die gegen unser Vaterland durch die Vereinigten Staaten ausgeübte Wirtschafts-, Finanz- und Handelsblockade begonnen wurde. Es wurden emotionsgeladene Worte der Vertreter zahlreicher Länder der Dritten Welt laut, welche ihre Hochachtung vor dem unbeugsamen und solidarischen Land zum Ausdruck brachten, das über ein halbes Jahrhundert gegenüber jenem erbarmungslosen und völkermörderischen Imperium standgehalten hat, das in der Nachbarschaft unserer Insel errichtet wurde. Ein Großteil der Länder hat im Widerstand von Kuba einen Kampf um ihr eigenes Recht auf Souveränität gesehen.

Die überwältigende Mehrheit der 192 souveränen Staaten der Welt haben das verschwiegene Werk unseres Volkes seit den ersten Revolutionsjahren und seinen heldenhaften Widerstand gegenüber der grausamen Blockade der Vereinigten Staaten nicht vergessen.

Die unwiderlegbaren Argumente unseres Außenministers Bruno Rodríguez haben wie Hammerschläge in jenem Saal wiedergehallt, der sich im Herzen von New York und ganz in der Nähe von Wall Street befindet.

Zum ersten Mal in so vielen Jahren der Debatte haben alle Staaten, die den Vereinten Nationen angehören, an der Diskussion des dornigen und heiklen Themas teilgenommen.

Sogar die europäischen Verbündeten der NATO und die Mitglieder der europäischen Gemeinschaft,  - entwickelte, auf Konsum ausgelegte und reiche Länder - sahen sich gezwungen, ihre Ablehnung der Wirtschaftsblockade gegen Kuba zum Ausdruck zu bringen. Die Erwiderung unseres Außenministers auf die rechtfertigende und weinerliche Rede der Vertretung der Vereinigten Staaten war überzeugend und schlagkräftig.

Als der Vorsitzende der Vollversammlung zur Abstimmung überging, haben von den 192 Staaten nur drei Delegationen gegen den Entwurf von Kuba gestimmt: die Vereinigten Staaten; Israel, ihr Verbündeter im palästinensischen Völkermord, und die Insel Palau. Ein US-amerikanischer Rechtsanwalt mit israelischer Staatsbürgerschaft als Vertreter von Palau, einem Territorium von 450 Quadratkilometern in der Pazifik, das beinahe 50 Jahre unter Yankee-Verwaltung gestanden hat, stimmte in der UNO für die Vereinigten Staaten. Zwei Staaten haben sich der Stimme enthalten und 187 haben die Blockade verurteilt.

Diese Tatsachen waren jedoch rein zufällig nicht die einzigen wichtigen für die Kubaner an jenem Tag. Am Nachmittag beendete Frau Doktor Margaret Chan, Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), ihren Besuch in unserem Land. Sie wurde begleitet von Mirta Roses, Direktorin der panamerikanischen Gesundheitsorganisation (PHO). Beide vertreten die zwei wichtigsten internationalen Organisationen, welche die Verantwortung für diese vitale Aufgabe übernehmen. Am vergangenen Dienstag, also am 27., hatte ich die Ehre, einen Austausch mit ihnen führen zu können.

Angesichts der Tatsache, dass das Thema der Grippeepidemie A H1N1 von besonderem Interesse für alle Völker ist, besonders für die der Dritten Welt, – d.h. diejenigen, die die Folgen der Ausbeutung und Ausplünderung am meisten erlitten haben – bat ich sie um ein Treffen innerhalb ihres zeitlich sehr straffen Programms.

Trotz der Sorge und der Bemühungen unseres Gesundheitsministers und seiner Informationsprogramme für unsere Bevölkerung dachte ich, dass es angebracht sei, das Thema der Epidemie zu vertiefen.

Das öffentliche Gesundheitswesen war einer der Gründe dafür, dass in Kuba eine Revolution notwendig wurde. Ich beabsichtige nicht, die erreichten Fortschritte darzulegen, die uns als das Land der Welt mit mehr Ärzten pro Kopf ausweisen – ein Beispiel dessen, was für andere Völker getan werden kann –, obwohl wir eine Nation sind, die seit einem halben Jahrhundert einer Blockade durch das mächtige Imperium untersteht und von diesem angegriffen wird. Unser Vaterland ist nicht nur Opfer der erbarmungslosen Abwerbung der besten Köpfe gewesen, sondern ebenfalls Ziel der biologischen Aggressionen durch die Regierung der Vereinigten Staaten, die sich nicht darauf beschränkt hat, Viren und Bakterien gegen Pflanzen und Tiere einzusetzen, sondern diese gegen die Bevölkerung selbst eingesetzt hat. Über 300.000 Menschen erlitten das Denguefieber. Den Serotyp Nummer 2  haben sie in Kuba und in der Hemisphäre eingeschleust, als es diesen noch in keinem anderen Land als Epidemie gab.

Wenn wir der Kürze wegen viele andere Angaben auslassen, so ist es doch im Rahmen dieser Reflexion ausreichend, daran zu erinnern, dass das Denguefieber durch den Moskito übertragen wird, aber die Grippe A H1N1 verbreitet sich viel einfacher und direkt über die Atemwege.

Unsere Bevölkerung muss erfahren, dass am Ende des Ersten Weltkrieges eine Grippeepidemie Dutzende Millionen Menschen tötete, und das zu einer Zeit, als die Weltbevölkerung etwas über 1,5 Milliarden Einwohner betrug. Die wissenschaftlichen und technischen Mittel der Menschheit waren viel geringer als die von Heute.

Diese Realität darf uns nicht zu einem Übermaß an Optimismus führen. Wenn Epidemien dieser Art auftauchen, werden Mittel benötigt, um ihnen vorzubeugen bzw. sie zu bekämpfen, wie es mit dem Gelbfieber, der Kinderlähmung, dem Tetanus und anderen geschah und wie es bei den Impfstoffen ist, die seit Jahren die Kinder und die Bevölkerung insgesamt vor zahlreichen äußerst schweren Krankheiten schützen. 

Heutzutage gibt es außerdem andere Impfstoffe, besonders diejenigen, welche die Bevölkerung vor den Virusgrippen schützen und bei den Bevölkerungsgruppen mit dem größten Krankheitsrisiko aufgrund von vorübergehenden oder chronischen Ursachen angewandt werden.

Unserer Bevölkerung muss bewusst sein, dass die Impfstoffe gegen bestimmte Viren aufgrund der genetischen Mutationen schwieriger herzustellen sind, wie z.B. die im Zusammenhang mit der Grippe A H1N1 und anderen.

Die am meisten entwickelten und reichsten Länder verfügen über recht hoch entwickelte und teure Labors. Kuba selbst ist trotz der Unterentwicklung und der Yankee-Blockade fähig gewesen, einige Labors zur Herstellung von Impfstoffen und Arzneimitteln zu schaffen.

Auf internationaler Ebene ist eine logische Furcht bezüglich der genannten Grippe entstanden, aufgrund ihrer Verbreitungsfähigkeit und ihrer Auswirkungen auf bestimmte, am meisten anfällige Menschen. Außer den Aspekten bezüglich der internationalen Kooperation unserer Ärzte –die Kuba große moralische Autorität und Prestige verliehen haben– wollte ich gemeinsam mit der Generaldirektorin der WHO das Thema der A H1N1-Epidemie besprechen. Sie hat mir gegenüber betont, dass die Schwierigkeiten bezüglich der Impfstoffe darin liegen, dass die Labors in Europa, den Vereinigten Staaten und Kanada, die in der Lage sind, sie herzustellen, viel geringere Impfstoffvolumen erreichen als notwendig sind. Die Nachfrage in den entwickelten Ländern war groß und die ersten, für die anderen Länder zur Verfügung stehenden Impfstoffe werden erst gegen Ende des Jahres bereit sein und ihre Preise weisen eine in hohem Maße steigende Tendenz auf. Sie hat Kuba bei den Ländern mit eingeschlossen, denen Priorität einzuräumen ist, aufgrund der internationalen Kooperation des Landes und seiner Fähigkeit, die Impfungen sofort über sein System an Gesundheitseinrichtungen bei jenen Personen anzuwenden, die vorrangig geimpft werden müssen.

Frau Doktor Chan ist bekannt, dass die kubanischen Ärzte, unabhängig davon, wo sie sich aufhalten, bei der schnellen Anwendung der Impfungen mitwirken werden.

Das sind offensichtlich positive Nachrichten für unsere Bevölkerung. Wir müssen jedoch bestimmte Umstände berücksichtigen.

Die ersten Impfstoffe werden erst in einigen Wochen bzw. vielleicht in zwei bis drei Monaten eintreffen.

Für die WHO besteht die größte Besorgnis darin, dass die Mutationsfähigkeit des Epidemievirus schnell die Wirkungen der Impfstoffe übersteigt und es notwendig werden könnte, erneut die Suche nach einem anderen wirksamen Impfstoff zu beginnen. Das bestimmt meines Erachtens die Bedeutung eines angebrachten Systems ärztlicher Dienste, wie es in unserem Land besteht, und die systematische Information einer Bevölkerung, die über ein hohes Bildungsniveau verfügt, damit diese die entsprechenden Maßnahmen unterstützt.

Fehlende adäquate Einrichtungen zur Gesundheitsvorsorge in vielen Ländern, einschließlich der Vereinigten Staaten, wo knapp 50 Millionen Menschen keine medizinische Betreuung genießen, erhöht die Zahl der möglichen Opfer bedeutend. In jenem Land wurde der sanitäre Notstand ausgerufen. Vor zwei Tagen habe ich die Nachricht gehört, dass die Grippe A H1N1  zwischen November und März 90.000 Tote in den Vereinigten Staaten verursachen könnte, da die kalten Monate die Entfaltung der Grippe begünstigen. Wenn doch jene Schätzungen nur irrtümlich wären und der Schaden geringer. Bei einer Bevölkerung, welche 27 Mal größer als die von Kuba ist, wäre das Äquivalent in unserem Land 3.000 Verstorbene und auf der Welt viele Millionen Menschen, trotz der wissenschaftlichen Fortschritte.

Die anfänglichen Symptome der A H1N1 begannen in Mexiko ab dem ersten Quartal dieses Jahres und fast zeitgleich in den Vereinigten Staaten und Kanada. Von dort griff sie auf Spanien über, einem der ersten Länder von Europa, wo die Grippe sich ausbreitete.

Als der jetzige Präsident der USA die Beschränkungen für die Reisen der Kubaner-Amerikaner nach Kuba aufhob, hatte sich die Epidemie in einer großen Anzahl von Bundesstaten jener Nation schon verbreitet. So war es also so, dass die vier Länder der Welt, die am meisten Tourismus in unser Land betreiben bzw. aus anderen Gründen hierher reisen, jene waren, in denen sich die Epidemie im höchsten Maße ausgebreitet hatte.

Die ersten Virus-positiven Fälle waren aus dem Ausland kommende Reisende. Die Zahl der in unserem Land angesteckten Personen war relativ gering, monatelang gab es keinen einzigen Verstorbenen. Aber in dem Maße, in dem der Virus sich in alle Provinzen ausbreitete, besonders in jene, mit einem höheren Anteil von in den Vereinigten Staaten ansässigen Angehörigen, wurde der Erwerb von neuen Analysegeräten für das Institut für Tropenmedizin „Pedro Kourí” und die Vervielfältigung der Bemühungen notwendig, da gleichzeitig ein Kampf gegen das Denguefieber bestritten wurde.  

So geschah der seltsame Fall, dass es einerseits die Vereinigten Staaten waren, die der größten Anzahl von Virus-positiven Personen ihre Reisen genehmigten, dass sie aber andererseits den Erwerb von Geräten und Medikamenten zur Bekämpfung der Epidemie verbieten. Ich denke natürlich nicht, dass dies Absicht der Regierung der Vereinigten Staaten gewesen sei, aber es ist die Realität, die Ergebnis der absurden und beschämenden Blockade ist, die unserem Land aufgezwungen wurde.

Mit den Geräten anderer Herkunft sind wir in der Lage, mit absoluter Genauigkeit die Anzahl der insgesamt von der Epidemie Betroffenen in Erfahrung zu bringen und die Anzahl derjenigen, dessen Tod im Bezug zum Virus steht, der sie verursacht.

Zum Glück gibt es – außer dem in unserem Land vorhandenen, gut ausgebildeten medizinischen Personal und dessen qualifizierten Gesundheitsdiensten – auf dem internationalen Markt ein wirksames virusbekämpfenden Arzneimittel, besonders für Personen mit unverwechselbaren Symptomen von Virus-Positiven und diejenigen, die diese direkt betreuen.

Wir verfügen über dieses Anti-Virus-Mittel und zusätzlich über die notwendigen Rohstoffe, um weiter zu produzieren, und zwar eine ebenso große Menge wie die Vorhandene, und wir werden alle Anstrengungen unternehmen, um über die notwendige Anzahl Dosen zu verfügen.

Obwohl den internationalen Organisationen von vielen Ländern aufgrund unzureichender Gesundheitseinrichtungen und ungenügendem medizinischem Personal nicht die entsprechende Information über die Epidemie übermittelt wird, ist uns die feste Absicht unserer Regierung bekannt, jenen Organisationen mit aller Genauigkeit die Anzahl der Fälle und die im Zusammenhang mit der Epidemie Verschiedenen mitzuteilen, wie wir es immer mit den Angaben des Gesundheitswesens von Kuba gehandhabt haben.

Unserem Land steht seinerseits glücklicherweise ein breit gefächertes Netz von Gesundheitsdiensten zur Verfügung. Die Möglichkeit der sofortigen Behandlung der Betroffenen ist real und es gibt eine ausreichende Anzahl sehr guter Ärzte, von denen viele ehrenvolle und unvergessliche internationalistische Missionen erfüllt haben.


Fidel Castro Ruz

30. Oktober 2009
14.52 Uhr

Quelle: cuba.cu / RedGlobe

 
ALBA und Kopenhagen | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 20. Oktober 2009 um 21:15 Uhr

Während der Durchführung des siebten Gipfeltreffens der ALBA, das in Cochabamba, einer historischen Region Boliviens, stattgefunden hat, konnte man merken, wie reich die Kultur der lateinamerikanischen Länder ist und  welche Sympathien der Gesang, der Tanz, die Trachten und die ausdrucksvollen Gesichter der Menschen aller Ethnien, Farben und Nuancen, der Indígenas, Schwarzen, Weißen und Mestizen, bei den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen erwecken.  Dort  wurden Jahrtausende der Menschengeschichte und eine reiche Kultur präsentiert, die die Entschlossenheit verständlich machen, mit der die Führer mehrerer Länder der Karibik und Mittel- und Südamerikas dieses Gipfeltreffen einberufen hatten.

 
Pittsburgh und das Gipfeltreffen von Margarita | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 29. September 2009 um 17:04 Uhr
Die Abschlußerklärung des Gipfeltreffens der G-20 in Pittsburgh am Freitag, 25. September, erscheint unwirklich. Schauen wir uns die Schwerpunkte ihres Inhalts an:

»Wir versammeln uns inmitten des kritischen Übergangs von der Krise zur Erholung, um eine Ära der Verantwortungslosigkeit hinter uns zu lassen und eine Reihe von politischen Maßnahmen, Regelungen und Reformen vorzunehmen, die den Anforderungen der globalen Ökonomie des XXI. Jahrhunderts gerecht werden.«
 
Dort entsteht eine Revolution | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Samstag, den 26. September 2009 um 02:00 Uhr
Am vergangenen 16. Juli habe ich geschrieben, daß der Putsch in Honduras »von skrupellosen Personen der extremen Rechten geplant und organisiert worden ist, die Beamte des Vertrauens von George W. Bush waren und von diesem gefördert wurden.«
 
Die Yankee-Stützpunkte und die Souveränität Lateinamerikas | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Montag, den 10. August 2009 um 02:00 Uhr
Der Begriff Nation ist aus der Summe solcher gemeinsamer Elemente wie der Geschichte, der Sprache, der Kultur, der Gebräuche, der Gesetze, der Institutionen und anderer, mit dem materiellen und geistigen Leben zusammenhängender Faktoren der menschlichen Gemeinschaften entstanden.  

Die Völker jenes Amerika, um deren Freiheit Bolívar die großen Heldentaten vollbrachte, welche ihn zu El Libertador (Befreier) machten, wurden von ihm dazu aufgerufen zu schaffen, was er als „die größte Nation der Welt, und das weniger aufgrund ihrer Ausdehnung und Reichtümer, als aufgrund ihrer Freiheit und ihres Ruhmes“ bezeichnete.
 
Der 30. Jahrestag der Sandinistischen Revolution und der Vorschlag von San José | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Donnerstag, den 23. Juli 2009 um 11:38 Uhr
Der von der extremen Rechten der Vereinigten Staaten – welche in Mittelamerika die von Bush geschaffene Struktur aufrecht erhalten hat – und vom State Department geförderte Putsch in Honduras hat sich aufgrund des energischen Widerstands der Bevölkerung nachteilig entwickelt.

Das kriminelle Abenteuer, das einstimmig von der Weltöffentlichkeit und den internationalen Organisationen verurteilt wurde, konnte sich nicht halten.
 
Was von den Vereinigten Staaten zu fordern ist | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 17. Juli 2009 um 02:00 Uhr
Die Zusammenkunft in Costa Rica brachte keinen Frieden und konnte nicht zum Frieden führen. Die Bevölkerung von Honduras befindet sich nicht im Krieg, nur die Putschisten setzen die Waffen gegen sie ein. Von ihnen müsste die Einstellung ihres Krieges gegen das Volk gefordert werden. So eine Versammlung zwischen Zelaya und den Putschisten dient nur dazu, den verfassungsmäßigen Präsidenten zu demoralisieren und die Energien des honduranischen Volkes aufzubrauchen.
 
Entweder stirbt der Putsch oder es sterben die Verfassungen | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Samstag, den 11. Juli 2009 um 02:00 Uhr
Die Länder Lateinamerikas waren dabei, im Rahmen einer relativ verfassungsmäßigen Ordnung gegen die schlimmste Finanzkrise der Geschichte zu kämpfen.

Als US-Präsident Barack Obama in Moskau zu Besuch war, um dort lebenswichtige Themen bezüglich der Atomwaffen zu behandeln, und dort erklärte, dass Manuel Zelaya der einzige verfassungsmäßige Präsident von Honduras sei, agierten die extreme Rechte und die Falken in Washington, damit jener eine erniedrigende Vergebung für die ihm von den Putschisten zugeschriebenen Gesetzwidrigkeiten aushandele.
 
Ein selbstmörderischer Fehler | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Montag, den 29. Juni 2009 um 15:22 Uhr
In der Reflexion, die ich vor drei Tagen, am Donnerstag, 25. Juni, geschrieben habe, sagte ich: „Wir wissen nicht, was in dieser Nacht oder morgen in Honduras geschehen wird, aber die mutige Haltung Zelayas wird in die Geschichte eingehen.“

Zwei Absätze zuvor hatte ich darauf hingewiesen: „Was dort vor sich geht, wird eine Prüfung für die OAS und für die gegenwärtige US-Administration sein.“
 
Eine Geste, die nicht vergessen werden wird | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 26. Juni 2009 um 17:18 Uhr
Ich mache eine Pause in der Arbeit über eine historische Episode, an der ich seit zwei Wochen seitze, um mich mit dem verfassungsmäßigen Präsidenten von Honduras, José Manuel Zelaya, zu solidarisieren.
 
Fidel Castro: Lächerliche Antwort auf eine Niederlage | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Sonntag, den 07. Juni 2009 um 15:20 Uhr
Als ich gestern abend genau die Rede von Obama an der muslimischen Universität Kairo analysierte, trafen Agenturmeldungen mit der merkwürdigen Information ein, dass zwei über 70 Jahre alte Personen im Ruhestand unter der Anklage festgenommen worden sind, 30 Jahre lang für die kubanische Regierung spioniert zu haben. Fast alle wichtigen westlichen Nachrichtenagentur, acht von ihnen, verbreiteten die Nachricht.
 
10 Jahre Lehren und Lernen | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Donnerstag, den 28. Mai 2009 um 20:47 Uhr
»Aló Presidente« hat seine Übertragungen am 23. Mai 1999 begonnen. Dieses Jahr war Chávez an diesem Tag anlässlich der Feierlichkeiten zum 187. Jahrestag der Schlacht von Pichincha in Ecuador. Morgen beginnen die Feierlichkeiten zum 10. Jubiläum des Programms.

Der Fall Hugo Chávez ist in der Politikgeschichte außergewöhnlich. Andere Persönlichkeiten sind dank der Printmedien, dank Rundfunk oder Fernsehen berühmt und gefeiert geworden. Aber nie zuvor hat eine revolutionäre Idee ein Massenmedium so wirksam genutzt. Im Fall des heroischen Kampfes der Bolivarianischen Revolution hätten der Imperialismus und die Oligarchie mit ihrer fast absoluten Kontrolle über die Massenmedien, mit ihren Verleumdungen und Lügen, die Revolution in Venezuela ohne dieses Programm zerstört.
 
Folter kann niemals gerechtfertigt werden | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Donnerstag, den 28. Mai 2009 um 20:38 Uhr
Als ich am Sonntag der Reflexion über Haiti den letzten Schliff gab, hörte ich im Fernsehen die Gedenkfeier zur Schlacht von Pichincha, die vor 187 Jahren, am 24. Mai 1822, in Ecuador stattgefunden hat. Die zur Gestaltung der Veranstaltung verwendete Musik war sehr schön und ansprechend.

Ich betrachtete eine ganze Weile die prächtigen Uniformen jener Zeit und andere Details der Gedenkfeier.
 
In Haiti kann nichts improvisiert werden | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Montag, den 25. Mai 2009 um 02:00 Uhr
Vor fünf Tagen habe ich eine Agenturmeldung mit der Mitteilung gelesen, dass Ban Ki-moon voraussichtlich Bill Clinton als seinen Sonderbeauftragten für Haiti ernennen wird.

„Clinton begleitete im März dieses Jahres den Generalsekretär bei einem zweitägigen offiziellen Besuch in Haiti“ – so die Meldung – „um den von der Regierung von Port-au-Prince ausgearbeiteten Entwicklungsplan zu unterstützen, der darauf abzielt, die träge haitianische Wirtschaft anzukurbeln.
 
Die eindeutigen Zeichen | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Sonntag, den 17. Mai 2009 um 02:00 Uhr
Es gibt nicht zweierlei verschiedene Meinungen über das Thema der Grippe A H1N1.

Ich habe ohne jegliches Zögern die von der Revolutionären Regierung Kubas sofort nach Kenntnisnahme der vorhandenen Epidemie getroffene Entscheidung unterstützt.
 
Eine weitere Nachricht, die die Welt erschüttert hat | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 15. Mai 2009 um 02:00 Uhr
Am 25. April 2009 veröffentlichte El Universal aus Mexiko, dass »Francis Plummer, Wissenschaftler des Staatlichen Mikrobiologie-Labors von Kanada bestätigte, dass die Grippe, welche die Mexikaner befallen hat, ein neues Virus nicht nur für die Menschen, sondern für die Welt überhaupt ist. Vor genau einer Woche… erhielt er einen Anruf, mit dem seine Hilfe bei der Untersuchung von aus Mexiko kommenden Proben gefordert wurde…«
 
Was die Zeitschrift Science berichtet hat | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 15. Mai 2009 um 02:00 Uhr
Als ich am Morgen die heute in den Landesnachrichten und in CubaDebate veröffentlichte Reflexion geschrieben habe, hatte ich noch nicht eine von Mark Stevenson und David Koop in Mexiko veröffentlichte Agenturmeldung gelesen, die von AP übermittelt wurde, der wichtigsten Nachrichtenagentur der Vereinigten Staaten.  

Natürlich bestand ganz und gar nicht die Absicht, mir Recht zu geben, denn sie wiederholte mehrmals, dass ich Mexiko beschuldigt hatte, die Epidemie bis zum Zeitpunkt nach Obamas Mexiko-Besuch verborgen zu haben.
 
Fidel Castro: Was mir durch den Kopf ging | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Mittwoch, den 13. Mai 2009 um 00:15 Uhr
Heute wurde mitgeteilt, dass das Grippe-Virus A (H1N1) in Kuba festegstellt wurde. Der Träger ist ein junger mexikanischer Bürger, der in unserem Land Medizin studiert. Das einzige, was jetzt klar gesagt werden kann, ist, dass es nicht von der CIA eingeführt wurde. Es kam aus Mexiko.

Worüber beschwerte sich der mexikanische Präsident in Bezug auf die von Kuba getroffenen Maßnahmen, welche den vorgeschriebenen Regelungen entsprachen und nicht im Geringsten das mexikanische Brudervolk schädigen sollten? Wir waren weit davon entfernt, uns vorstellen zu können, dass dort und in den Vereinigten Staaten die Epidemie ausgelöst werden würde.
 
Der Kampf hat gerade erst begonnen | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Montag, den 11. Mai 2009 um 02:00 Uhr
Die Regierungen können wechseln, aber die Instrumente, mit denen sie uns in Kolonien verwandelt haben, sind die gleichen geblieben.

Nach einem US-Präsidenten mit einem Ethik-Bewusstsein gab es in den Vereinigten Staaten in den darauf folgenden 28 Jahren drei, die Genozidien begingen und einen vierten, der die Blockade internationalisiert hat.
 
Wieder die verfaulte OAS | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Samstag, den 09. Mai 2009 um 02:00 Uhr
Die deutsche Nachrichtenagentur DPA verbreitete gestern die Mitteilung, dass die Interamerikanische Menschenrechtskommission (CIDH) der OAS einen Bericht gebilligt hat, indem aufgezeigt wird, dass Kuba „weiterhin“ gegen die wichtigsten Rechte „verstößt“, weil es die „Einschränkungen“ der politischen und bürgerlichen Rechte der Bevölkerung beibehält, und gleichzeitig weiterhin das „einzige“ Land der Region ist, wo es keinerlei Meinungsfreiheit gibt.
 
Eine Frage, auf die es keine Antwort gibt | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Donnerstag, den 07. Mai 2009 um 02:00 Uhr
Unsere Welt wird nicht nur von den immer schwerwiegenderen und häufigeren zyklischen Wirtschaftskrisen bedroht. Die Arbeitslosigkeit, der Ruin und die unwahrscheinlich hohen Verluste an Gütern und Reichtümern sind untrennbare Begleiter der blinden Gesetze des Marktes, welche heute die Weltwirtschaft bestimmen. Der Neoliberalismus verbietet jede Art der Einmischung des Staates als ein störendes Element für die Wirtschaft, als ob es öffentliche Ordnung, Armee, Gesundheits- und Bildungswesen, Kultur, Wissenschaften, Gerichte, Richter und viele andere Tätigkeiten ohne den Staat und seine Gesetze geben könnte.
 
Man muss alles geben | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 05. Mai 2009 um 02:00 Uhr
Am Ersten Mai, noch unter dem Eindruck der Demonstration, der Farben unserer Flagge, die heute in den Augen der Welt Symbol der Solidarität ist, und der jungen, intelligenten und enthusiastischen Gesichter unserer, den Marsch - jenen über seine Ufer getretenen Fluss - abschließenden Studenten und Schüler, tauchten in meinem Kopf erneut die an jenem Tag so oft wiederholten Worte des Poeten auf:

»Für diese Freiheit wird man alles geben müssen!«
 
Fidel Castro: Kuba, ein terroristisches Land? | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Montag, den 04. Mai 2009 um 08:38 Uhr
Donnerstag, der 30. April, war ein Unglückstag für die Vereinigten Staaten. An diesem Tag fiel ihnen ein, Kuba ein weiteres Mal in die Liste der Länder aufzunehmen, die den Terrorismus unterstützen. So verwickelt, wie sie in ihren eigenen Verbrechen und Lügen sind, konnte sich vielleicht nicht einmal Obama selbst jener Intrige entledigen. Ein Mann, dessen Talent niemand bezweifelt, muss sich über diesen Lügenkult des Imperiums beschämt fühlen. Fünfzig Jahre Terrorismus gegen unser Vaterland kommen in einem einzigen Augenblick ans Tageslicht.
 
Fidel Castro: Man muss alles geben | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Sonntag, den 03. Mai 2009 um 15:15 Uhr
Gestern habe ich mich lange mit Miguel d´Escoto unterhalten, dem Präsidenten pro tempore der UN-Vollversammlung. Vorher hatte ich ihn am 17. April gehört, als er beim ALBA-Treffen in Cumaná sprach.

Mich beeindrucken seine wichtigen Aussagen. Ich lernte ihn nach dem Sieg der Revolution in Nicaragua und seiner Ernennung zum Außenminister durch Daniel Ortega kennen. dieses Amt übte er so lange aus, bis die schmutzigen Machenschaften von Reagan, die tausenden jungen, in jener Zeit umgekommenen Sandinisten und der zugefügte Wirtschaftsschaden zum Sieg der Konterrevolution in Nicaragua geführt haben.
 
Fidel Castro: Der Tag der Armen der Welt | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 01. Mai 2009 um 18:25 Uhr
Morgen ist der Internationale Tag der Arbeiter.

Karl Marx hat zur Einheit aufgerufen: „Proletarier aller Länder, vereinigt euch!”, obwohl viele Arme keine Proletarier waren. Lenin fasste es noch weiter und rief auch die Bauern und die kolonisierten Völker dazu auf, gemeinsam unter der Führung  des Proletariats zu kämpfen. 
 
Fidel Castro: Gesten, die beeindrucken | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Samstag, den 25. April 2009 um 12:00 Uhr
Ich gestehe, dass ich oft über die dramatische Lebensgeschichte von John F. Kennedy nachgedacht habe. Ich habe die Zeit erlebt, in der er der größte und gefährlichste Gegner der Revolution war. Es war etwas, was er nicht vorausberechnet hatte.  Er sah sich selbst als den Vertreter einer neuen Generation von US-Amerikanern, die sich mit der alten und schmutzigen Politik von Männern der Art Nixons konfrontiert sahen, und er hatte ihn mit übergroßem politischen Talent besiegt.

Für ihn bürgte sein Werdegang als Kämpfer im Pazifik und sein guter Schreibstil.
 
Fidel Castro: Pontius Pilatus hat seine Hände in Unschuld gewaschen | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 24. April 2009 um 11:30 Uhr
Der Druck gegen die von den Vereinigten Staaten gegen Kuba verhängte Blockade war so gross, dass an dem Tag, an dem Raúl kategorisch erklärte, dass unser Land nicht in die OAS eintreten werde, der Sekretär dieser wertlosen Einrichtung begann, das Terrain für die Teilnahme Kubas an einem eventuellen künftigen Amerika-Gipfel vorzubereiten. Sein Rezept ist, den Beschluss außer Kraft zu setzen, der die Ausweisung der Insel aus ideologischen Gründen festlegte. Solch ein Argument ist wirklich lächerlich, wenn wichtige Länder wie China und Vietnam, ohne die die heutige Welt nicht auskommen kann, von Kommunistischen Parteien geführt werden, die auf denselben ideologischen Grundlagen geschaffen wurden. 
 
Fidel Castro: Der Gipfel und die Lüge | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Donnerstag, den 23. April 2009 um 14:17 Uhr
Einige der Dinge, die Daniel mir gesagt hat, wären kaum zu glauben, wenn nicht er der Erzähler wäre und wenn sie nicht auf einem Amerika-Gipfel passiert wären.

Das Außergewöhnlich ist, dass es keinen Konsens über die Abschlusserklärung gegeben hat. Die Gruppe der ALBA-Staaten hat sie nicht unterzeichnet; wie sie es beim letzten Austausch mit Obama in Anwesenheit von Manning und den anderen führenden Persönlichkeiten am Morgen des 19. April angekündigt hatte.

Bei dieser Sitzung haben Chávez, Evo und Daniel ganz klar zu dem Thema gesprochen.
 
Obama und die Blockade | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Mittwoch, den 22. April 2009 um 02:00 Uhr
Gestern  habe ich mich auf den komischen Blickwinkel der „Verpflichtungserklärung von Port of Spain” bezogen.

Heute könnten wir uns auf den dramatischen Gesichtspunkt beziehen. Ich hoffe, dass unsere Freunde nicht beleidigt sein werden. Es gab Unterschiede zwischen dem Dokument, das als Erklärungsentwurf zur Vorlage von den Gastgebern des Gipfels eingebracht wurde und uns erreichte und demjenigen, das schließlich veröffentlicht wurde. Bei der Eile in letzter Minute war für nichts Zeit. Einige Punkte waren in langen Sitzungen in den Vorwochen des Events diskutiert worden. In letzter Minute erschwerten solche Vorschläge, wie der von der Delegation von Bolivien vorgelegte, das Bild noch mehr.  Er wurde als ein Vermerk in das Dokument aufgenommen und lautete wie folgt:
 
Wahnsinnige Träume | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 21. April 2009 um 02:00 Uhr
Ich konnte mir die Ursache der von einigen Teilnehmern des Gipfels von Port of Spain ausgedrückten Euphorie nicht erklären.

Unter großen Anstrengungen habe ich die berühmte, von diesem “Gipfel von Amerika” verabschiedete Verpflichtungserklärung gelesen. Ich hatte die Pressekonferenz unter Vorsitz von Patrick Manning, Premierminister von Trinidad und Tobago, und unter Teilnahme des erlauchten Stephen Harper, Premierminister von Kanada, und der Präsidenten von Mexiko y Panama, Felipe Calderón und Martín Torrijos, gehört. Es war - laut ihnen - der im höchsten Grade außerordentliche Gipfel, der je stattgefunden hat.
 
Der geheime Gipfel | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Montag, den 20. April 2009 um 02:00 Uhr
Weder die auf dem Gipfel in Port of Spain Vertretenen noch die von ihm Exkommunizierten konnten bis jetzt in Erfahrung bringen, was dort diskutiert wurde. Uns allen wurden Hoffnungen gemacht, dass das Treffen nicht geheim sein würde, aber die Herren über das Schauspiel haben uns einer solch interessanten intellektuellen Übung beraubt. Wir werden das Wesentliche kennen lernen, aber nicht den Klang der Stimme, nicht die Augen oder das Gesicht, welche die Ideen, die Ethik und den Charakter der Personen so sehr widerspiegeln. Ein geheimer Gipfel ist schlimmer als ein Stummfilm. Im Fernsehen wurden wenige Minuten lang einige Ausschnitte gezeigt. Links von Obama war ein Herr, den ich nicht gut identifizieren konnte, wenn er die Hand so auf Obamas Schulter legte, als wenn es ein achtjähriger Schuljunge einem Mitschüler der ersten Reihe gegenüber tun würde. An seiner Seite stehend unterbrach ein weiterer des Gefolges den Präsidenten der Vereinigten Staaten, um ein Zwiegespräch mit ihm zu führen. In denen, die ihn belästigten, sah ich das Abbild einer Oligarchie, welche niemals den Hunger kennen gelernt hat, und die hoffen, in der mächtigen Nation von Obama das Schild zu besitzen, dass das System vor den gefürchteten sozialen Veränderungen schützt.
 
Fidel Castro: Militärs mit einem treffsicheren Urteilsvermögen | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Donnerstag, den 16. April 2009 um 02:00 Uhr
Wer weiß, wie viele Menschen in den Vereinigten Staaten Obama schreiben und wie viele verschiedenartige Probleme sie dabei darlegen. Es ist klar, dass er nicht alle diese Briefe lesen und jede einzelne Angelegenheit behandeln kann, denn die 24 Stunden pro Tag und 365 Tage pro Jahr würden ihm dafür nicht ausreichen. Sicher ist aber, dass die Berater mit Unterstützung der Computer, der elektronischen Geräte und Handys alle Briefe beantworten. Ihr Inhalt wird registriert und die Antworten sind schon im Voraus vorhanden, und zwar gestützt auf die vielfachen Erklärungen des neuen Präsidenten während seiner Kampagne zur Wahlaufstellung und zur Wahl.
 
Fidel Castro: Es gibt keine Ruhepause für die Welt | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Mittwoch, den 15. April 2009 um 12:26 Uhr
Man könnte der Meinung sein, dass die Welt nach dem Amerika-Gipfel, nur 13 Tage nach dem der G-20 und nach der anstrengenden Rundreise von Präsident Obama, die Frankreich, Deutschland, Prag und die Türkei umfasste, Recht auf ein paar Ruhetage hätte.

Aber dem ist nicht so. Der Schatzminister der Vereinigten Staaten, Timothy Geithner, hat für Donnerstag, 24. April, eine Zusammenkunft mit den Finanzministern der G-7 einberufen, der superreichen, auf welche unmittelbar, am selben Tag, die Ministersitzung der G-20 folgt.
 
Fidel Castro: Hat die OAS eine Existenzberechtigung? | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Mittwoch, den 15. April 2009 um 09:41 Uhr
Ich habe heute ganz offen über die gegen die Völker von Lateinamerika begangenen Gräueltaten gesprochen. Die karibischen Nationen waren noch nicht einmal unabhängig, als die Kubanische Revolution siegte. Genau am 19. April, dem Abschlusstag des Amerika-Gipfels, werden 48 Jahre seit dem Sieg Kubas in Girón (Schweinebucht) vergangen sein. Ich war vorsichtig mit der OAS und habe kein einziges Wort gesagt, das als eine Beleidigung dieser antiquierten Einrichtung ausgelegt werden könnte, obwohl allen bekannt ist, was für einen großen Widerwillen sie bei uns hervorruft.
 
Fidel Castro: Tage, die nicht vergessen werden dürfen | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 14. April 2009 um 23:54 Uhr
Vor 48 Jahren haben Söldnertruppen im Dienste einer ausländischen Macht ihr eigenes Vaterland überfallen, wobei sie von dem Geschwader der Vereinigten Staaten, einschließlich eines Flugzeugträgers und mehreren Dutzend Jagdflugzeugen, eskortiert wurden. Dieses Datum darf nicht vergessen werden. Die große Macht des Nordens kann das selbe Rezept gegen irgendein anderes lateinamerikanisches Land anwenden. Das ist im Verlaufe der Geschichte in unserer Hemisphäre schon oftmals geschehen. Gibt es etwa irgendeine Erklärung, in der sie sich verpflichtet, dass sich solch eine direkte oder auch über die Armeen verübte Aktion niemals mehr wiederholen wird, wie es in der Dominikanischen Republik, in Panama, Guatemala, Chile, Argentinien, Venezuela und anderen Ländern geschah?
 
Fidel Castro: Über die Blockade wurde kein Wort gesagt | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 14. April 2009 um 11:19 Uhr
Die US-Regierung hat über CNN angekündigt, dass Obama in dieser Woche zu Beginn seiner Reise Mexiko einen Besuch abstatten wird, bevor er in Richtung Port of Spain in Trinidad und Tobago weiterreist, wo er in vier Tagen ankommen wird, um am Amerika-Gipfel teilzunehmen. Sie kündigte die Auflockerung einiger der verhassten Beschränkungen an, die von Bush den in den Vereinigten Staaten ansässigen Kubanern bezüglich der Besuchsmöglichkeiten ihrer Familienangehörigen in Kuba auferlegt wurden. Als nachgefragt wurde, ob solche Vergünstigungen auch anderen US-Bürgern zugute kämen, war die Antwort, dass diese keine Genehmigung hätten.
 
Fidel Castro: Der unvermeidliche Sieg von Evo | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Montag, den 13. April 2009 um 22:50 Uhr
Evo begann heute seinen vierten Tag eines rigorosen Hungerstreiks. Er sprach gestern Abend und gab heute Mittag Erklärungen ab. Seine Worte waren gelassen, überzeugend und schlagkräftig. Er bot ein »biometrisches Wählerverzeichnis« an, welches noch besser sein soll als das bis jetzt für die Wahlprozesse in seinem Land geltende, das von internationalen Einrichtungen als zuverlässig und von guter Qualität bezeichnet wurde.
 
Fidel Castro: Die bolivianische Revolution und die Haltung Kubas | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Sonntag, den 12. April 2009 um 23:20 Uhr
Mehrmals habe ich  daran gedacht, dass ich am nächsten Tag  nicht zu schreiben hätte und ich  einen Teil meiner Zeit  dem Lesen und Analysieren widmen  könnte, wie ich es oft getan habe.  Aber die wichtigen Ereignisse, die in den letzten Wochen  auf dem Gebiet der  Weltwirtschaft  und –politik stattgefunden haben und solche Ereignisse wie jene, die in Bolivien stattfinden, haben es mir nicht erlaubt.
 
Fidel Castro: Nachrichten aus Bolivien | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Samstag, den 11. April 2009 um 13:30 Uhr
Heute morgen, am Donnerstag, den 9. April, sind über einen bolivianischen Fernsehkanal frische Nachrichten über Bolivien eingetroffen, die die Spannungen im Land widerspiegeln.

Alles lief gut. Wichtige Veränderungen sind im Gange. Das Ansehen von Evo nimmt in Bolivien und weltweit zu. Er bekommt eine immer größere Unterstützung durch die Bevölkerung, und das, obwohl der Oligarchie  fast alle Medien unterstehen. Eine beispielhafte Alphabetisierungskampagne hat den Analphabetismus in Rekordzeit beseitigt; die medizinische Betreuung kommt jetzt der gesamten Bevölkerung zugute; wichtige historische Bedürfnisse des bolivianischen Volkes  werden sowohl mit traditionellen als auch mit neuen Methoden berücksichtigt. Die Wirtschaft und die Währungsreserven verzeichnen Wachstum. Das treibt die Oligarchie, die im Parlament die für Ende des Jahres vorgesehenen Wahlen blockiert, in den Wahnsinn.
 
Fidel Castro: Die Widersprüche in der Außenpolitik der Vereinigten Staaten | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 10. April 2009 um 00:17 Uhr
Nach dem Gipfel der G-20, welcher die Aufmerksamkeit der Welt erregte, kamen über die Nachrichtenagenturen weiterhin Pressemeldungen über die fieberhafte Tätigkeit desjenigen an, der der Star von London war: der neue Präsident der Vereinigten Staaten, Barack Obama, der sich in der Phase seiner ersten 100 Tage Amtszeit befindet, wobei er aufmerksam von allen denen beobachtet wird, welche die internationale Politik aus der Nähe verfolgen.
 
Fidel Castro: Mit beiden Füßen auf dem Boden | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Montag, den 06. April 2009 um 08:15 Uhr
Während in London der Gipfel der G-20 begonnen und am 2. April abgeschlossen wurde, schrieb Karen DeYoung, die bekannte Journalistin der Washington Post, in diesem einflussreichen Presseorgan: »Senator Richard G. Lugar hat Präsident Obama eindringlich gebeten, einen Sonderbeauftragten zu benennen, um direkte Gespräche mit der kommunistischen Regierung der Insel zu beginnen.«
 
Fidel Castro: Warum wird Kuba ausgeschlossen? | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Sonntag, den 05. April 2009 um 20:26 Uhr
Gestern Mittag, also am Freitag, 3. April, hatte ich ein knapp zweistündiges Treffen mit Daniel Ortega und seiner Ehefrau Rosario Murillo.

Wie ich Daniel in einem am Nachmittag an ihn gesendeten Brief mitteilte, war ich von dem Treffen angenehm beeindruckt. Ich habe ihm für die Gelegenheit gedankt, Einzelheiten seines Kampfes in Nicaragua kennen lernen zu können.
 
Fidel Castro: Obamas Lied | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Sonntag, den 05. April 2009 um 19:55 Uhr
Der Präsident der Vereinigten Staaten erklärte auf einer Konferenz zum Abschluss des Gipfels der G-20 um 14:30 Uhr Ortszeit Kuba, dass die Arbeitslosigkeit in seinem Land ihren Höchstwert der letzten 26 Jahre erreicht hat.

In der Vergangenheit hat die Welt gegenüber Krisen dieser Art nicht mit der notwendigen Schnelligkeit reagiert, sagte er. Wir haben jetzt die Geschichtslektionen gelernt. Manche Presseleute haben Zweifel über unsere Fähigkeit zur Erreichung eines Übereinkommens zum Ausdruck gebracht. Sie haben die ehrliche Debatte mit unvereinbaren Meinungsverschiedenheiten verwechselt, aber wir haben bewiesen, dass es möglich ist, Konsense zu erreichen.
 
Der Beginn des Gipfels | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 03. April 2009 um 01:00 Uhr
Heute begann das G-20-Gipfeltreffen. Die Wirtschaftsexperten haben enorme Anstrengungen unternommen. Einige haben Erfahrung in der Ausübung wichtiger internationaler Ämter, andere als gelehrte Forscher. Das Thema ist komplex und die Sprache neu; eine Sprache, die verlangt, dass man sich mit den Begriffen, den ökonomischen Daten, den internationalen Organisationen und den bedeutendsten internationalen politischen Führungskräften auskennt. Deshalb bemühen wir uns, das, was in London geschieht, zu vereinfachen und auf verständliche Weise zu erklären, so, wie ich die Dinge sehe.
 
Fidel Castro: Ein weiteres großes Problem der Welt von heute | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Donnerstag, den 02. April 2009 um 13:07 Uhr
Die Finanzkrise ist nicht das einzige Problem, es gibt ein noch schlimmeres, da es nicht mit der Art und Weise von Produktion und Vertrieb zu tun hat, sondern mit der Existenz selbst. Ich meine den Klimawandel. Beide sind sehr gegenwärtig und es wird über beide gleichzeitig diskutiert werden.

Am kommenden Sonntag, 5. April, werden in Bonn die Gespräche der UNO über den Klimawechsel wieder aufgenommen. Etwa 190 Länder versuchen, ein Abkommen über die Verminderung der Treibhausgase für die Zeit nach 2012 zu erreichen, wenn das Kyoto-Protokoll abläuft.
 
Fidel Castro: Was Notimex nicht gesagt hat | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Donnerstag, den 02. April 2009 um 01:00 Uhr
Am Dienstag, 31. März, habe ich in der Frühe eine Notimex-Agenturmeldung vom 30. März mit folgendem Wortlaut gelesen: »„Alan García, Präsident von Peru, hat heute den Rückzug seines Landes aus dem unter der Schirmherrschaft der Regierungen von Venezuela und Kuba stehenden humanitären Programm ‘Misión Milagro’ zur Behandlung von Augenheilkunde-Patienten als ‘vernünftig’ bezeichnet.«

»Indem er die Effizienz der staatlichen Essalud bei Grauer Star-Operationen unterstrich, sagte das peruanische Staatsoberhaupt gegenüber den Journalisten, dass ‘es keinen Grund mehr für die Weiterführung der’ aus ausländischen Ärzten  bestehenden ‘Mission’ gäbe.«
 
Fidel Castro: Der Auftakt | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Mittwoch, den 01. April 2009 um 15:30 Uhr
Beim Baseball Classic und dem Fußball füllen sich die Stadien und begeistern die Massen auf der ganzen Welt. Natürlich sind wir alle der Meinung, Experten auf diesem Gebiet zu sein – unter anderem ich selbst – und wir diskutieren heftig mit jedem.
Aber wenn es um die Wirtschaft geht, wo Dinge geschehen, die entscheidend für die gesamte Welt sind, kann man diejenigen an den Fingern abzählen, die sich für das Thema interessieren. Ich habe in unserer Presse das Ereignis gesucht und kein einziges Wort über das G-20-Treffen gefunden, das in zwei Tagen in London beginnen wird.
 
Fidel Castro: China in den internationalen Agenturmeldungen | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 31. März 2009 um 17:33 Uhr
Über die Reflexion in CubaDebate unter dem Titel „China, die zukünftige Wirtschaftsgroßmacht“, die in unserer Presse am Montag, 30. März, veröffentlicht wurde, haben die meisten internationalen Agenturmeldungen nur das berichtet, was mit meiner Kritik an Bidens Erklärungen in Viña del Mar zusammenhängt. Lediglich EFE widmete dem Hauptthema des Artikels einige Zeilen im letzten Teil ihrer Meldung. Die wachsende Rolle Chinas in der Weltwirtschaft anzuerkennen, ist eine bittere Erfahrung für den Westen.
 
Fidel Castro: China, die künftige Wirtschaftsgroßmacht | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Montag, den 30. März 2009 um 14:11 Uhr
In diesen Tagen bringen viele Agenturmeldungen das Wirtschaftspotential Chinas zur Sprache. Am gestrigen 28. März erkannte die wichtigste US-amerikanische Nachrichtenagentur an, dass »China als einzige bedeutende Volkswirtschaft auf der Welt weiterhin ein starkes Wachstum verzeichnet… Nachdem zum zweiten Mal innerhalb einer Woche Vorwürfe gegen die die US-Führungsspitze erhoben wurden,« – fährt die Meldung mit einem nicht sehr freundlich endenden Absatz  fort – »versicherte der chinesische Zentralbankpräsident Zhou Xiaochuan, dass die schnelle Reaktion Chinas auf die Rezessionsphase der internationalen Wirtschaft – einschließlich eines 586 Milliarden Dollar umfassenden Förderungspakets – die Überlegenheit seines politischen, autoritären und Einparteien-Systems  bewiesen hat.«
 
Fidel Castro: Die Lüge im Dienste des Imperiums | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Donnerstag, den 26. März 2009 um 09:09 Uhr
Reuters führte gestern die Reihe der internationalen Nachrichtenagenturen an, welche Pedro Miret und Osmany Cienfuegos als historisch bedeutsame, von Raúl Castro abgesetzte Persönlichkeiten darstellen.

Ihr folgte gleich darauf EFE, die wörtlich behauptet: „Sie wurden am vergangenen 2. März als stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats abgesetzt.“
 
Fidel Castro: Alles war, wie vorhergesehen | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Mittwoch, den 25. März 2009 um 21:50 Uhr
Gestern Abend fand das große Finale im World Baseball Classic zwischen den beiden asiatischen Giganten statt. Die US-Mannschaft glänzte durch Abwesenheit. Die multinationalen Unternehmen, die mit dem Sport Gewinne machen, haben nichts verloren und viel gewonnen. Die US-amerikanische Bevölkerung beklagt sich.

Alles war wie vorhergesagt. Die Japaner besiegten den Gegner, und das, obwohl es nicht Matsuzakas bester Tag war. Beim allerersten Wurf schlugen sie ihm einen Homerun im Center field. Diejenigen, die an eine traditionelle Betrachtungsweise dieser Sportart, wie zu den Zeiten von Babe Ruth, gewöhnt sind, träumten in jenem Augenblick von einer Sintflut von Yankee-Baseball-Schlägen.
 
Fidel Castro: Die Tatsachen geben mir Recht | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Montag, den 23. März 2009 um 01:00 Uhr
Am Dienstag, dem 17. März, habe ich Folgendes geschrieben: „Das World Classic wurde von den Managern der Ausbeutung des Sports  in den Vereinigten Staaten organisiert…” und fügte unmittelbar hinzu: „Sie haben die drei besten Teams des Classic und der Olympiaden, d.h. Japan, Korea und Kuba, in dieselbe Gruppe eingetragen, damit diese sich untereinander besiegen und ausscheiden sollen. Das vorhergegangene Mal hatte man uns in die lateinamerikanische Gruppe eingeordnet, dieses Mal in die asiatische Gruppe.
 
Fidel Castro: Ruhm den Guten und Anständigen! | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Samstag, den 21. März 2009 um 01:00 Uhr
Unsere Delegation wurde heute im Morgengrauen mit der ihr gebührenden Anerkennung und den verdienten Ehren empfangen. Esteban Lazo und Frederich Cepeda ergriffen das Wort. Raúl, der ihr in der Zeremonie im Revolutionspalast die Nationalflagge überreicht hatte, war dort anwesend.

Den Delegationsmitgliedern wurde eine Kopie meiner heute in der Zeitung Granma veröffentlichten Reflexion überreicht, die schon im Internet bei CubaDebate nachgelesen werden kann.
 
Fidel Castro: Die moralische Bedeutung des World Classic | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Mittwoch, den 18. März 2009 um 23:20 Uhr
Zu Beginn der Revolution waren die Olympiaden Amateurwettkämpfe.

Als den Auffassungen des entwickelten Kapitalismus das Eindringen in die Olympischen Spiele gelang, hörte die sportliche Betätigung auf, eine Angelegenheit von Gesundheit und Bildung zu sein, was ihre Zielstellungen im Laufe der ganzen Geschichte gewesen waren.
 
Fidel Castro: Die Beklemmungen des entwickelten Kapitalismus | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 13. März 2009 um 09:40 Uhr
Der vergangene Montag, der 9. März, war – wie alle anderen – ein wunderbarer Tag voller Widersprüche des entwickelten Kapitalismus inmitten seiner hoffnungslosen Krise.

Die britische Nachrichtenagentur Reuters, die ganz und gar nicht im Verdacht der Kapitalismus-Feindlichkeit steht, veröffentlichte an jenem Tag: »Lateinamerika wird in diesem Jahr bedeutend weniger Wachstum aufweisen, da es nach Jahren des Wohlstands - gekennzeichnet durch ein Ansteigen der Rohstoffpreise - von einer starken Verlangsamung des Wirtschaftswachstums bzw. sogar von Rezessionen in einigen seiner wichtigsten Volkswirtschaften heimgesucht wird.«
 
Fidel Castro: Die gerechte und konstruktive Kritik | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 10. März 2009 um 09:01 Uhr
Dank der Dienste unseres Landesfernsehens versuche ich, die Geschehnisse des World Baseball Classic zu verfolgen.

Das heute, am Montagmorgen, stattgefundene Spiel zwischen den Mannschaften von Japan und Südkorea, den zwei stärksten Gegnern Kubas, stand 1 zu 0 für letztere, als Japan nur zwei Schlagmöglichkeiten blieben.
 
Fidel Castro: Ein Treffen, das sich gelohnt hat | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 10. März 2009 um 08:56 Uhr
Nach dem Abschluss des Treffens über Globalisierung und Entwicklung, zu dem mehr als 1500 Ökonomen, hervorragende Persönlichkeiten der Wissenschaften und Vertreter verschiedener internationaler Organisationen in Havanna zusammengekommen waren, bekam ich einen Brief und ein Dokument von Atilio Boron, Doktor der Politologie, Professor für Sozial- und Politiktheorie und Leiter des Lateinamerikanischen Programms für Fernstudium in Sozialwissenschaften (LPED), neben anderen wichtigen Ämtern in  Wissenschaft und Politik.
 
Fidel Castro: Was ich über Pichirilo erzählt habe. | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Samstag, den 07. März 2009 um 01:00 Uhr
Ich habe versprochen, der Journalistin Daily bald zu antworten.

In dem Brief, den ich gestern erwähnte, schrieb sie:

„Comandante:
Ich heiße Daily Sánchez Lemus. Im Jahr 2006 habe ich mein Journalistikstudium abgeschlossen und arbeite seitdem im Informationssystem des kubanischen Fernsehens.
 
Fidel Castro: Mein Treffen mit Zelaya | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 06. März 2009 um 13:51 Uhr
Manche haben danach gefragt, was aus dem Treffen mit Zelaya geworden ist, das der Comandante in der Reflexion vom gestrigen Mittwoch, 4. März, erwähnt hat.

Ich habe ihn getroffen. Ich hatte keine andere Alternative. Ich habe die Zeit gefunden.

Ich bin verpflichtet, so viel ie möglich mit wenigen Worten zu erzählen, oder gar nichts zu sagen, und ich kann es nicht immer.
 
Fidel Castro: Mein Treffen mit Leonel Fernández, Präsident der Dominikanischen Republik | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 06. März 2009 um 11:57 Uhr
Es fand am 2. März, um 16:58 Uhr statt.

Ich habe ihn in der Dominikanischen Republik kennen gelernt, als er zum ersten Mal zum Präsidenten gewählt wurde,. Er war mir gegenüber besonders zuvorkommend. Er sprach über seine ersten Bemühungen zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit bei der Stromerzeugung auf der Grundlage eines viel geringeren Heizöl-Verbrauchs, da dessen Preise schnell anstiegen.

Niemand hat ihm das Amt geschenkt; er hat es über eine Art natürliche Auslese erreicht. Er stieg in dem Maße politisch auf, in dem sich die geschichtlichen Ereignisse entwickelten.
 
Fidel Castro: Gesunde Veränderungen im Ministerrat | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Mittwoch, den 04. März 2009 um 08:31 Uhr
Einige Presseagenturen stehen angesichts der innerhalb der Exekutive vorgenommenen Veränderungen Kopf. Mehrere von ihnen berufen sich auf Gerüchte »aus der  Bevölkerung« und sprechen von einem Auswechseln der »Männer von Fidel« durch »Männer von Raúl«.

Die meisten derjenigen, die durch andere ersetzt wurden, sind nie von mir vorgeschlagen worden. Fast ohne Ausnahme sind sie auf Vorschlag anderer Genossen der Partei- und Staatsführung zu ihren Ämtern gekommen. Ich habe mich niemals dieser Aufgabe angenommen.
 
Fidel Castro: Der Gipfel der Lächerlichkeit | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Sonntag, den 15. Februar 2009 um 01:00 Uhr
Welch ein Schreck!  Es hat mich fast umgehauen, als ich die Erklärungen der U.D.I.. (Unabhängige Demokratische Union) las.

Es ist ein wahres Glück, dass Chile nicht mehr unter Augusto Pinochets Zuchtrute lebt. Als ich das Kapitel 12 des Buches von Max Marambio „Yesterday Weapons“ las, erinnerte ich mich an jenen düsteren Tag, an dem der Tyrann die Bombardierung der Residenz des Präsidenten im Viertel Tomás Moro befohlen hat.
 
Fidel Castro: Der Artikel von Chávez. | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Samstag, den 14. Februar 2009 um 23:57 Uhr
Es war im Jahr 2006. Ich war zwar schwer krank, aber mir zugleich sehr bewusst, was vor sich ging. Der 14. Gipfel der blockfreien Staaten, auf dem Kuba zum Vorsitzenden der Bewegung gewählt wurde, ging in jenen Tagen Mitte September zu Ende. Ich konnte mich kaum aufrichten und an einen Tisch setzen. In diesem Zustand empfing ich wichtige Staats- oder Regierungschefs. Der Premierminister Indiens war unter ihnen. Der hochrangigste Besucher, den ich in diesem Not-Zimmer des Präsidialpalasts empfing, war der Ghanaer Kofi Annan, Generalsekretär der Vereinten Nationen, der einige Wochen später sein Mandat beendete.
 
Fidel Castro: Der Schwanengesang der Reichen | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Samstag, den 14. Februar 2009 um 19:52 Uhr
Die chilenischen Oligarchen sind empört über den Besuch von Präsidentin Michelle Bachelet in Kuba.

Alberto van Klaveren, Vize-Außenminister von Chile, erklärte, dass in der Reflexion vom 12. Februar rein persönliche Ideen geäußert wurden. Das ist völlig richtig, da nicht beabsichtigt war, ihnen einen anderen Charakter zu geben.
 
Fidel Castro: Treffen mit Chiles Präsidentin Michelle Bachelet | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 13. Februar 2009 um 11:38 Uhr
Es spielt keine Rolle, was ich über das freundschaftliche Treffen sage, einige Presseagenturen und Publikationen werden die Information aufnehmen und von dem Greis, dem von einer schweren Krankheit Genesenden oder von irgendeiner anderen Bezeichnung sprechen, um den bescheidenen Wert dessen zu mindern, was ich zu meiner angesehenen Gesprächspartnerin sagte.  

Michelle besitzt den Verdienst, durch die Stimmabgabe der Mehrheit für die Sozialistische Partei, die sie als Kandidatin aufgestellt hatte, als Präsidentin von Chile gewählt worden zu sein. In Lateinamerika war es das erste Mal in den letzten Jahren, dass eine linke Organisation solch einen Sieg errungen hatte - ohne Unterstützung durch Geld, die Waffen und den Publicity-Apparat der Yankees.
 
Fidel Castro: Rahm Emanuel | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 10. Februar 2009 um 00:03 Uhr
Was für ein merkwürdiger Nachname! Er scheint spanisch und einfach auszusprechen zu sein, ist es aber nicht. Nie in meinem Leben habe ich unter den Zehntausenden den Namen eines Schülers oder Landsmannes getroffen oder gelesen, der diesen Namen getragen hat.

Woher kommt er? fragte ich mich. In meinem Kopf kam ich ein ums andere Mal auf den großartigsten deutschen Denker Immanuel Kant, der gemeinsam mit Aristoteles und Platon das Trio der Philosophen bildet, die am meisten das menschliche Denken beeinflusst haben. Wie ich später erfuhr war das nicht weit entfernt von der Philosophie des dem gegenwärtigen Präsidenten der Vereinigten Staaten, Barack Obama, am nächsten stehenden Mannes.
 
Fidel Castro: Die unmittelbare Antwort | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Samstag, den 07. Februar 2009 um 12:58 Uhr
Nach wenigen Stunden erfolgte die Antwort. Der Kabinettschef des Weißen Hauses, Rahm Emanuel, gab Erklärungen ab. Es hat keinerlei Bedeutung, dass er es vermieden hat, meine bescheidene Reflexion zu erwähnen. Was wichtig ist, ist die Antwort.
 
Fidel Castro: Die Gedanken des neuen US-Präsidenten entschlüsseln | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Sonntag, den 01. Februar 2009 um 01:00 Uhr
Es ist nicht allzu schwierig. Nach seiner Amtsübernahme hat Barack Obama erklärt, dass bei der Rückgabe des vom Flottenstützpunkt Guantánamo besetzten Gebietes an seinen rechtmäßigen Besitzer in erster Linie abgewägt werden müsse, ob dies die Verteidigungsbereitschaft der Vereinigten Staaten beeinträchtige oder überhaupt keinen Einfluss auf sie habe.
 
Fidel Castro: Der elfte Präsident der Vereinigten Staaten | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 23. Januar 2009 um 10:43 Uhr
Am letzten Dienstag, 20. Januar 2009, übernahm Barack Obama als elfter Präsident der Vereinigten Staaten seit dem Sieg der Kubanischen Revolution im Januar 1959 die Führung des Imperiums.

Niemand könnte die Aufrichtigkeit seiner Worte bezweifeln, wenn er ankündigt, dass er sein Land in ein Modell für Freiheit und Achtung der Menschenrechte in der Welt und für die Unabhängigkeit anderer Völker verwandeln wird. Das beleidigt natürlich fast niemanden außer den Menschenfeinden in allen Winkeln des Planeten. Er kündigte bereits gelassen an, dass das Gefängnis und die Folterungen im illegalen Stützpunkt von Guantánamo unverzüglich beendet werden, was Zweifel bei denjenigen hervorzurufen beginnt, die den Terror als unverzichtbares Instrument der Außenpolitik ihres Landes verehren.
 
Fidel Castro: Das Treffen mit Cristina | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Donnerstag, den 22. Januar 2009 um 08:26 Uhr
Das Gespräch dauerte 40 Minuten, der Gedankenaustausch war so intensiv und interessant wie erwartet. Sie ist eine Person mit tiefen Überzeugungen. Es gab keine Diskussionen.

Als sie in der Aula Magna der Universität von Havanna sprach, beantwortete sie schnell die Fragen der Studenten und zeigte dabei Talent und Fähigkeit zur Antwort.
 
Fidel Castro: Die nicht zu rechtfertigende Zerstörung der Umwelt | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Mittwoch, den 17. Dezember 2008 um 09:09 Uhr
Kann die kapitalistische Gesellschaft sie verhindern? Die Nachrichten, die uns zu dem Thema erreichen, sind nicht ermutigend. In Poznań steht das Projekt zur Debatte, das im Dezember kommenden Jahres in Kopenhagen vorgestellt werden soll,  wo das Kyoto-Nachfolgeabkommen diskutiert und beschlossen wird.

Die mit der Ausarbeitung desselben beauftragte Kommission steht unter dem Vorsitz von Al Gore, dem ehemaligen Präsidentschaftskandidaten der Vereinigten Staaten, der bei den Wahlen von 2001 durch Betrug eine Niederlage gegenüber Bush erlitt. Diejenigen, die an der Ausarbeitung beteiligt sind, legen alle Hoffnung in Barack Obama, als ob dieser den Gang der Geschichte ändern könnte.
 
Fidel Castro: Eine riesengrosse und unverdiente Ehre | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Mittwoch, den 10. Dezember 2008 um 17:52 Uhr
Ich konnte die Debatte der karibischen Führungspersönlichkeiten verfolgen, die höchstrangig bei der Zusammenkunft vertreten waren, die in Santiago de Cuba, der Hauptstadt der ehemaligen Provinz Oriente und Wiege der Revolution, stattfand. In wenigen Tagen begehen wir den 50. Jahrestag dieses Sieges vom 1. Januar 1959.
 
Fidel Castro: Schwimmen gegen den Strom | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Samstag, den 06. Dezember 2008 um 13:09 Uhr
Nach der Ansprache Obamas am Abend des 23. Mai dieses Jahres vor der von Ronald Reagan gegründeten Cuban American National Foundation schrieb ich eine Reflexion unter dem Titel »Die zynische Politik des Imperiums« mit Datum vom 25. dieses Monats.

Darin habe ich seine Worte vor den Annexionisten Miamis wörtlich zitiert:

»Wir werden zusammen die Freiheit Kubas suchen; das ist mein Versprechen; das ist meine Verpflichtung… Es ist an der Zeit, dass es das US-amerikanische Geld  schafft, das kubanische Volk weniger abhängig von dem Regime Castros zu machen. Ich werde das Embargo beibehalten«. 
 
Fidel Castro: Die grosse Krise der 30er Jahre | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 02. Dezember 2008 um 09:26 Uhr
Obwohl es sehr einfach scheint, ist das ein schwierig zu erklärendes Thema. Das System der US-Federal Reserve wurde im Jahr 1913 im Ergebnis des sich in voller Entwicklung befindenden Kapitalismus gegründet.  Zu dieser Zeit war Salvador Allende, an den wir uns alle als einen Mann unserer Zeit erinnern, ungefähr 15 Jahre alt.

Der Erste Weltkrieg begann im Jahr 1914, als der Kronprinz des im Herzen Mittel- und Südeuropas liegenden österreichisch-ungarischen Reiches in Sarajewo ermordet wurde. Kanada war noch eine Kolonie Großbritanniens. Das britische Pfund Sterling hatte das Privileg, die Währung des internationalen Zahlungsverkehrs zu sein. Seine metallische Grundlage war das Gold, wie es schon vor mehr als tausend Jahren in der Hauptstadt des Römischen Reiches des Ostens, Konstantinopel, gewesen war.
 
Fidel Castro: Dmitri A. Medwedew | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Samstag, den 29. November 2008 um 01:00 Uhr
In den letzten Wochen nach der Zuspitzung der Finanzkrise, die die Welt geißelt, hatte ich ihn bei vielen Gelegenheiten als Präsidenten der Russischen Föderation  beobachtet. Die Russische Föderation ist trotz des Zerfalls der UdSSR einer der mächtigsten Staaten der internationalen Gemeinschaft.

Die Reden des russischen Präsidenten sind durch die Exaktheit, die Klarheit und die Kürze seiner Worte gekennzeichnet. Es gibt kein Thema, dem er ausweicht oder Fragen, die er nicht beantwortet. Er verfügt über umfassende Kenntnisse und überzeugt den Zuhörer. Diejenigen, die anderer Auffassung sind, respektieren ihn zumindest.
 
Fidel Castro: Völlige Transparenz | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Mittwoch, den 26. November 2008 um 12:03 Uhr
Wer stellt das in Frage? Beobachter aus aller Welt und jeglicher Herkunft waren bei den Wahlen am 23. November in Venezuela zugegen. Ihre Berichte haben sie völlig frei übermittelt. Die Oligarchie schrie mit großem Getöse die plumpe Verleumdung in die Welt hinaus, dass die Verschiebung der Schließung der Wahllokale, damit die Bürger die Möglichkeit zur Stimmabgaben haben, ein Wahlbetrug beabsichtigt wurde, obwohl sie vom Nationalen Wahlrat zuvor bereits beschlossen und angekündigt worden waren.
 
Fidel Castro: Die G-20, die G-21 und die G-192 | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Montag, den 24. November 2008 um 01:00 Uhr
Als ob es nicht schon genügend Gründe gäbe, um verrückt zu werden, vervielfacht sich aufgrund der Krise die schnelle Zunahme von Abkürzungen derart, dass sie niemand mehr verstehen kann. Die erste war die der G-20, einer ausgewählten Gruppe, die in Washington beanspruchte, alle zu vertreten. Die zweite war die ebenso ausgewählte Gruppe der APEC, die sich in Lima versammelte. Das reichste Land der Welt, die Vereinigten Staaten, Nummer Eins mit einem jährlichen Bruttoinlandsprodukt von 45.000 Dollar pro Kopf, und das Land, das ungefähr auf der Nummer 100 steht, die Volksrepublik China, der mit 2483 größte Investor in Schuldverschreibungen des Schatzamtes jenes ersten Landes, waren dort anwesend.
 
Fidel Castro: Das Treffen mit Hu Jintao | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Donnerstag, den 20. November 2008 um 01:00 Uhr
Ich wollte kurz mit ihm sprechen, doch er nötigte mich weiter zu reden; ich stellte einige Fragen, aber hauptsächlich hörte ich ihm zu.

Seine Worte erzählten von den großen Taten des chinesischen Volkes in den letzten zehn Monaten. Groβe und für die Jahreszeit auβergewöhnliche Schneefälle, ein Erdbeben, das Gebiete dreimal so groβ wie Kuba verwüstete, und die schlimmste internationale Wirtschaftskrise seit der Groβen Depression der 1930er Jahre haben das gewaltige Land von 1,3 Milliarden Einwohnern heimgesucht.
 
Fidel Castro: Die Geburt der Berge | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 18. November 2008 um 09:16 Uhr
Bush zeigte sich während des Abendessens am Freitag glücklich, mit Lula an seiner rechten Seite. Hu Jintao, den er wegen des riesigen Marktes seines Landes, wegen der Fähigkeit, Konsumgüter zu niedrigen Preisen zu produzieren und wegen der großen Reserven an Dollars und Wertpapieren aus den USA respektiert, saß an seiner linken Seite.

Medwedew, den er mit der Drohung beleidigt, Radaranlagen und strategische Raketen unweit von Moskau zu stationieren, wurde weit weg vom Gastgeber des Weißen Hauses platziert.
 
Fidel Castro: Das Treffen in Washington | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Samstag, den 15. November 2008 um 01:00 Uhr
Einige Regierungen, die uns ihren Erklärungen zufolge unterstützen, wiederholen in ihrer Argumentation immer wieder, dass sie das nur tun, um den Übergang in Kuba zu ermöglichen. Den Übergang wohin? Zum Kapitalismus, dem einzigen System, an das sie fest glauben? Mit keinem einzigen Wort sagen sie, dass sie den Verdienst eines Volkes anerkennen, das, fast ein halbes Jahrhundert  wirtschaftlichen Sanktionen und Aggressionen ausgesetzt,  eine revolutionäre Sache verteidigt hat, die ihm zusammen mit seiner Moral und seinem Patriotismus die Kraft zum Durchhalten gegeben  hat.
 
Fidel Castro: Der dritte Hurrikan | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Samstag, den 08. November 2008 um 01:00 Uhr
Er kann sich abschwächen, aber es hat bereits fast im ganzen Land zu regnen begonnen.  Der Regen fällt auf die landwirtschaftlichen Gebiete, die aufgrund der jüngsten Niederschläge gesättigt sind; und die Stauseen mit ihrem hohen Wasserspiegel infolge der Hurrikane Gustav und Ike werden das Wasser in die Täler und auf die angebauten Felder abgeben, so wie es Ende August und Anfang September passierte. Diesmal hat man diesem Hurrikan den heuchlerischen Namen Paloma (Taube) gegeben.
 
Fidel Castro: Die Wahlen vom 4. November | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Mittwoch, den 05. November 2008 um 02:02 Uhr
Der morgige Tag wird ein Tag von großer Bedeutung werden. Die Weltöffentlichkeit wird aufmerksam den Verlauf der Wahlen in den Vereinigten Staaten verfolgen. Es geht um die mächtigste Nation der Welt. Mit weniger als fünf Prozent der Weltbevölkerung verbraucht dieses Land jährlich riesige Mengen Erdöl und Erdgas, Mineralien, Rohstoffe, Konsumgüter und Importprodukte hoch entwickelter Technologie; viele davon, insbesondere die aus Bergwerken gewonnenen Kraftstoffe und Produkte, sind nicht erneuerbar.
 
Fidel Castro: Das Treffen mit Lula | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Samstag, den 01. November 2008 um 01:00 Uhr
In meiner Reflexion von gestern ging es nicht um die Kritik an der Geldspritze an die Entwicklungsländer, wie einige Agenturmeldungen interpretierten.

Als ich  Die schlimmste Variante geschrieben habe, bezog ich mich auf die Form und die Ziele der Geldspritze. Ich habe die Idee dargestellt, dass die Finanzkrise eine Folge der 1944 vom Bretton Woods erteilten Privilegien für den entwickelten Kapitalismus in den Vereinigten Staaten ist, die sich mit enormer militärischen und ökonomischen Macht  kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges entwickelten. Das Phänomen tritt von Mal zu Mal häufiger auf.
 
Fidel Castro: Die schlimmste Variante | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 31. Oktober 2008 um 01:00 Uhr
Heute habe ich gelesen, dass die US-Notenbank eine neue Kreditlinie für die Zentralbanken von Mexiko, Brasilien, Südkorea und Singapur geschaffen hat.

In derselben Erklärung wird informiert, dass ähnliche Kredite den Zentralbanken von Australien, Kanada, Dänemark, Großbritannien, Japan, Neuseeland, der Schweiz und der Zentralbank Europas verliehen wurden.
 
Fidel Castro: Der ökonomische Analphabetismus | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Montag, den 27. Oktober 2008 um 01:00 Uhr
Chávez hat in Zulia mit gewisser Ironie vom „Genossen Sarkozy” gesprochen, aber ohne ihm nahe treten zu wollen. Im Gegenteil, er wollte viel mehr seine Ehrlichkeit anerkennen, mit der er in seiner Eigenschaft als amtierender EU-Ratsvorsitzender in Beijing gesprochen hatte.
 
Fidel Castro: Die Russisch-Orthodoxe Kirche | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Mittwoch, den 22. Oktober 2008 um 01:00 Uhr
Sie ist eine spirituelle Macht.  In den kritischen Momenten der Geschichte Russlands hat sie eine wichtige Rolle gespielt. Als nach dem verräterischen Naziangriff der Grosse Vaterländische Krieg begann, wendete sich Stalin an sie zur Unterstützung der Arbeiter und Bauern, die die Oktoberrevolution zu Besitzern der Fabriken und des Landes gemacht hatte.

Als die UdSSR zerfiel, wurde diese Kirche nicht zu einem Verbündeten des Imperialismus. Aus diesem Grund schlug ich, als im Jahr 2004 Seine Eminenz Wladimir Michailovich Gundjaew, Metropolit Kirill von Smolensk und Kaliningrad, unser Land  besuchte, diesem vor, in der kubanischen Hauptstadt eine Kathedrale der Russisch-Orthodoxen Kirche als Monument der russisch-kubanischen Freundschaft zu errichten.
 
Fidel Castro: Das Ungewöhnliche | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Donnerstag, den 16. Oktober 2008 um 01:00 Uhr
Am Sonntag, 12. Oktober, haben die Länder der Eurozone auf Initiative von Sarkozy, dem Präsidenten von Frankreich, einen Aktionsplan gegen die Krise beschlossen.

Am Montag, 13. Oktober, werden die Geldsummen in Höhe von Millionen und Abermillionen genannt, mit denen die europäischen Länder den Finanzmarkt spritzen werden, um einen Kollaps zu vermeiden. Aufgrund dieser überraschenden Nachrichten sind die Aktienwerte wieder gestiegen. Laut der genannten Beschlüsse und anhand der Befragung haben sich Deutschland zu 480, Frankreich zu 360, die Niederlande zu 200, Österreich und Spanien zu je 100 Milliarden Euro verpflichtet, und so weiter, bis man einschließlich des Beitrages von Großbritannien auf eine Gesamtsumme von 1,7 Billiarden Euros kommt. An diesem Tag entsprach diese Summe 2,2 US-Dollar - der Wechselkurs variiert ständig von einer zur anderen Währung - die zu den 700 Milliarden US-Dollar der Vereinigten Staaten von Amerika addiert werden.
 
Fidel Castro: Das Gespenst des Weißen Hauses | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 14. Oktober 2008 um 01:00 Uhr
Vor drei Tagen, am 10. Oktober, war die Welt wegen des Einschlags der Finanzkrise an der Wall Street bestürzt. Man weiß gar nicht mehr, wie viele Millionen Dollar-Scheine die Federal Reserve in die Finanzwelt gepumpt hat, damit die Banken weiter funktionieren und die privaten Sparer ihr Geld nicht verlieren.
 
Fidel Castro: Das Gesetz des Dschungels | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Montag, den 13. Oktober 2008 um 21:42 Uhr
Der Handel innerhalb einer Gesellschaft und zwischen den Ländern ist der Austausch von Gütern und Dienstleistungen, die der Mensch produziert. Die Eigentümer der Produktionsmittel eignen sich die Gewinne an. Sie führen als Klasse den kapitalistischen Staat und brüsten sich damit, die Antreiber der Entwicklung und des sozialen Wohlstandes zu sein, mit Hilfe des Marktes, dem wie einem unfehlbaren Gott gehuldigt wird.
 
Fidel Castro: Die Wahrheit im Kampfe und das Buch von Martin Blandino (Teil 1-3) | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 10. Oktober 2008 um 01:00 Uhr
(Erster Teil)

In der gesamten internationalen Presse wird über den ökonomischen „Hurrikan“ gesprochen, der die ganze Welt erschüttert. Viele bezeichnen ihn als ein neues Phänomen. Für uns ist dies gar nicht neu, es war vorauszusehen. Ich möchte heute aber gern über ein anderes aktuelles Thema sprechen, das eine große Bedeutung für unser Volk hat.
 
Fidel Castro: Wir sind Sozialisten und müssen Sozialisten sein | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Sonntag, den 05. Oktober 2008 um 01:00 Uhr
Vorgestern, am 2. Oktober, haben wir über den internationalen Preis der von uns verbrauchten Kraftstoffe gesprochen. Ich habe den Eindruck, dass diese Tatsache aufgrund ihres Ausmaßes die Aufmerksamkeit vieler Leiter und Funktionäre erweckt hat. Im Allgemeinen ist die Rede vom Prozentsatz der Bevölkerung, die Zugang zu elektrischem Strom oder anderen Dienstleistungen des modernen Lebens hat. Diese Zahl kann zwischen 40 und etwas unter oder über 60 Prozent schwanken. Das hängt vom Zugang zu den Wasserkraft- Ressourcen oder von anderen Faktoren ab.
 
Fidel Castro: Ein Thema zum Nachdenken | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 03. Oktober 2008 um 01:00 Uhr
Kuba ist ein Land, in dem 98 Prozent der Bevölkerung unter normalen Umständen direkt mit Strom versorgt werden, in dem ein einheitliches Stromerzeugungs- und Stromversorgungssystem vorhanden ist, und wo unter allen Umständen über Stromaggregate die Versorgung der lebensnotwendigen Stellen abgesichert wird. Sobald die Stromleitungen wiederhergestellt sind, wird das wieder so sein.
 
Fidel Castro: Der demokratische Sozialismus | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Samstag, den 27. September 2008 um 01:00 Uhr
Ich wollte nicht noch eine dritte Reflexion hintereinander schreiben, aber ich kann sie nicht auf Montag verschieben.

Der „demokratische Kapitalismus” von Bush hat eine exakte Erwiderung: den demokratischen Sozialismus von Chávez. Es gäbe keine genauere Form, den großen Widerspruch zwischen dem Norden und dem Süden unserer Hemisphäre auszudrücken, zwischen den Ideen von Bolívar und denen von Monroe.
 
Fidel Castro: Die Selbstkritik von Bush | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 26. September 2008 um 01:00 Uhr
In einer kurzen Rede von 15 Minuten hat der Präsident der Vereinigten Staaten Dinge gesagt, die, von jeglichem Widersacher ausgesprochen, als grauenhafte und zynische Verleumdungen gegen das Wirtschaftssystem seines Landes bezeichnet worden wären, das er als "demokratischen Kapitalismus " bezeichnete.
 
Fidel Castro: Das unverzichtbare Ziel | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Donnerstag, den 25. September 2008 um 01:00 Uhr
Etwa 35.000 kubanische Fachleute des Gesundheitswesens leisten auf der ganzen Welt kostenlos oder gegen Vergütung ihre Dienste. Zusätzlich sind eine gewisse Anzahl junger Ärzte aus Haiti und anderen der ärmsten Länder der Dritten Welt in ihrem Heimatland auf Kosten von Kuba tätig. Unser Beitrag im lateinamerikanischen Gebiet besteht besonders aus Augenoperationen, mit denen wir das Sehvermögen von Millionen Menschen erhalten werden. Andererseits unterstützen wir die Ausbildung von mehreren zehntausend jungen Medizinstudenten anderer Nationen, sowohl in Kuba als in anderen Ländern.
 
Fidel Castro: Das Echte und das Falsche | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Montag, den 22. September 2008 um 13:10 Uhr
Die Nachrichtenagenturen berichten, dass Chávez am morgigen Sonntag auf seiner Reise nach China, Russland, Belarus, Frankreich und Portugal bei einer Zwischenlandung Kuba besuchen wird.

Ich habe es gestern über Venezolana de Televisión erfahren: Er unterzeichnete gerade in Caracas Vereinbarungen mit bedeutenden Geschäftsleuten von Unternehmen aus Japan, Russland, Malaysia, Italien, Argentinien, den Vereinigten Staaten, Katar und Portugal über Investitionen im Energiesektor mit dem Ziel, Gas aus den Vorkommen unter 500.000 Quadratkilometern Wasseroberfläche der Hoheitsgewässer zu gewinnen.

Die Unternehmen werden zu 60 Prozent venezolanisches Eigentum sein und die Investitionen werden sich allein in dieser Branche auf 19 Milliarden Dollar belaufen. Die Welt ist begierig und hungrig auf fossile Energien.
 
Fidel Castro: Die Laster und die Tugenden | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Samstag, den 20. September 2008 um 01:00 Uhr
Wir sprachen gestern vom Finanz-Ike, der das Imperium verrückt macht. Dieses hat noch nicht die Art und Weise gefunden, das übertriebene Konsumverhalten mit den ungerechten Kriegen, den Militärausgaben und den enormen Investitionen in der Militärindustrie zu vereinbaren, welche töten, aber weder dazu dienen, die Völker zu ernähren, noch deren elementare Bedürfnisse zu decken.
 
Fidel Castro: Zweimal die gleiche Lüge | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 19. September 2008 um 01:00 Uhr
Es genügt, die Agenturmeldungen zu lesen.

In der vorgestrigen Reflexion habe ich zum Ausdruck gebracht, dass Kuba keinerlei Spende jener Regierung akzeptieren würde, die uns mit einer Blockade belegt hat, und dass in der an die Interessenvertretung der Vereinigten Staaten überreichten diplomatischen Note eine Genehmigung beantragt worden war, damit die US-amerikanischen Unternehmen uns Baumaterialien verkaufen können. Diese Note erwähnte Lebensmittel überhaupt nicht. Es wurde das Gesuch hinzugefügt, die Geschäfte bezüglich dieser Materialien gemäß den normalen Handelsbestimmungen durchführen zu können, einschließlich von Krediten, was in Bezug auf ein Land, das während acht Jahren die wenigen zur Ausfuhr nach Kuba genehmigten Posten bar bezahlt hat, eine elementare Logik besitzt. 
 
Fidel Castro: Der Finanz-Ike | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 19. September 2008 um 01:00 Uhr
Die Nachrichten von heute Nachmittag sind sehr wertvoll:

„Bush hat alle seine Veranstaltungen abgesagt. Er hatte vorgesehen, nach Alabama und Florida zu reisen, um dort an den Akten zum Erwerb von Wahlfonds teilzunehmen.”
 
Fidel Castro: Auf wessen Kosten spielt man die Rolle des Guten? | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Donnerstag, den 18. September 2008 um 00:15 Uhr
Als die US-Regierung nach dem Hurrikan Gustav scheinheilig 100.000 Dollar als Katastrophenhilfe anbot – nach vorheriger Inspektion ihrerseits vor Ort zum Nachweis der Schäden - wurde ihr geantwortet, dass Kuba keinerlei Spende von dem Land annehmen kann, das gegen uns eine Blockade verhängt hat, und dass die Schäden schon berechnet wurden. Außerdem wurde geantwortet, dass das von uns Geforderte darin besteht, dass der Export von unerlässlichen Materialien und die an die Handelsoperationen gebundenen Kredite nicht verboten werden.
 
Schreiben des Genossen Fidel an Randy Alonso, Direktor des Informationsprogramms "Mesa Redonda" | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Donnerstag, den 11. September 2008 um 01:00 Uhr
Lieber Randy!

Das gestrige Rundtischgespräch war besonders interessant und die Informationen waren sehr wertvoll. Wie schade, dass es um jene Uhrzeit praktisch auf der gesamten Insel, von der Ostspitze Punta Maisí bis zur Westspitze Cabo de San Antonio, keinen Strom gab. Nur einige Wohnhäuser des Stadtteils „Camilo Cienfuegos“, die starken Winden trotzen können, hatten Licht.  Bis dorthin reichte das unterirdisch verlaufende, an das Stromaggregat des Krankenhauses „Luis Díaz Soto“ angeschlossene Kabel.
 
Fidel Castro: Von den Hurrikans bestürmt | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Montag, den 08. September 2008 um 01:00 Uhr
Wir hatten uns noch nicht vom emotionalen Eindruck und von den materiellen Schäden erholt, die vom Hurrikan Gustav durch außergewöhnlich starke Winde auf der Jugendinsel und in Pinar del Rio verursacht wurden, als uns die Nachrichten über die  vom Wirbelsturm Hanna hervorgerufenen Meeresüberschwemmungen erreichten, und noch schlimmer, jene Mitteilungen, dass Ike,  Hurrikan von hoher Intensität, aufgrund des durch das nördlich von ihm befindlichen starke Hochdruckgebiet ausgeübten Drucks in Richtung Südosten auswich und über eintausend Kilometer über das gesamte Gebiet unseres Landes hinwegfegen wird.
 
Fidel Castro: Ein Atomangriff | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Mittwoch, den 03. September 2008 um 01:00 Uhr
Ich übertreibe nicht. Das ist der meist benutzte Ausdruck vieler Mitbürger.  Das war der Eindruck des Generalstabschefs der Streitkräfte, Álvaro López Miera, eines erfahrenen Militärs, als er auf der Isla de la Juventud (Insel der Jugend) die Stahlträgermasten ganz zusammengeknickt und verdreht, die Häuser in Ruinen verwandelt und überall nur Zerstörung sah.
 
Fidel Castro: Der Wirbelsturm | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Montag, den 01. September 2008 um 01:00 Uhr
In meiner vorhergehenden Reflexion vom Dienstag, 26. August, die ich in den Nachmittagsstunden aufzeichnete, als sich unerwartet der Wirbelsturm Gustav bildete und unser Territorium bedrohte, und was mit der Ankunft unserer Olympiamannschaft zusammenfiel, schrieb ich: „Zum Glück haben wir eine Revolution! Es ist abgesichert, dass niemand ins Vergessen gerät… Eine starke, energische und voraussehende Zivilverteidigung schützt unsere Bevölkerung… Die zunehmende Häufigkeit und Intensität dieser Naturphänomene zeigt, dass sich das Klima durch Verschulden des Menschen ändert. Die heutige Zeit erfordert immer mehr Aufopferung, mehr Standhaftigkeit und mehr Bewusstsein. Es macht nichts, dass die Opportunisten und Vaterlandsverräter auch Nutzen daraus ziehen, ohne etwas zur Sicherheit und zum Wohlbefinden unseres Volkes beizutragen.“
 
Fidel Castro: Was sie nicht über Cuba gesagt haben | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 29. August 2008 um 10:44 Uhr
Ich habe aufmerksam die Reaktion der westlichen Medien auf meine Reflexion vom vergangenen Sonntag über die Olympischen Spielen in China verfolgt. Schmerzliche, in ihr aufgeführte Tatsachen wurden vollkommen ignoriert; andere Aspekte wurden ad libitum von den Verteidigern des Ausbeutung und Ausplünderung der Welt übertrieben hervorgehoben.
 
Fidel Castro: Die Goldmedaille für ihr Ehrgefühl | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 26. August 2008 um 12:23 Uhr
Wenn man eine Statistik aufstellen würde, die das Verhältnis solcher Einrichtungen, Sportplätze und hoch entwickelten Ausrüstungen anfertigen würde, wie wir sie bei den gerade abgeschlossenen Olympischen Spielen gesehen haben  - wie der Schwimm- und Hallenbäder für Schwimm-, Kunstsprung- und Wasserpolo-Sport, der künstlichen Böden für Leichtathletik und Hockey; der Einrichtungen für Basketball, Volleyball; der Wildwasseranlagen für Kajaksport; der Radrennbahnen, der Schießplätze usw. usf. – zu den Millionen Einwohnern darstellen würde, dann könnte man feststellen, dass diese für 80 Prozent der in Beijing vertretenen Länder, d.h. Milliarden von Menschen dieses Planeten, nicht erreichbar sind. China, ein riesiges und tausendjähriges Land mit über 1,2 Milliarden Einwohnern, hat 40 Milliarden Dollar in die olympischen Einrichtungen investiert und wird noch eine gewisse Zeitspanne benötigen, um die Bedürfnisse im Sportbereich einer voll im Entwicklungsprozess befindlichen Gesellschaft zu befriedigen.
 
Fidel Castro: Kanonenfutter für den Markt | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Mittwoch, den 13. August 2008 um 01:02 Uhr
Vielleicht sind einigen Regierungen die genauen Daten nicht bekannt, deshalb erschien uns die Botschaft von Raul sehr angebracht, in der er den Standpunkt von Kuba festhält. Ich werde zu einigen jener Aspekte tiefer gehende Ausführungen machen, die in einer kurzen und präzisen öffentlichen Erklärung nicht  behandelt werden können.  

Die Regierung von Georgien hätte niemals ihre Streitkräfte im Morgengrauen des 8. August zu einem Angriff auf die Hauptstadt der Autonomen Republik Süd-Ossetien losgeschickt, um – wie sie es bezeichnet – die verfassungsmäßige Ordnung wiederherzustellen, wenn es nicht eine vorherige Absprache mit Bush gegeben hätte. Dieser versprach Präsident Saakaschwili im April dieses Jahres in Bukarest seine Unterstützung für den Eintritt von Georgien in die NATO, was einem geschärften Dolch entspricht, den man in das Herz von Russland zu stoßen versucht. Viele europäische Staaten, die dieser Militärorganisation angehören, sind ernsthaft über die unverantwortliche Manipulierung des Nationalitätenthemas besorgt, was große potentielle Konflikte in sich birgt und in Großbritannien selbst zur Desintegration des Vereinigten Königreichs führen kann. Jugoslawien wurde auf diesem Wege aufgelöst. Die Bemühungen von Tito, um dies zu verhindern, waren nutzlos nach seinem Tode.
 
Fidel Castro: Die belagerte Mannschaft | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 01. August 2008 um 23:30 Uhr
Die Olympischen Spiele in China stehen kurz vor ihrer Eröffnung. Vor wenigen Tagen habe ich über unsere Baseballmannschaft geschrieben. Ich erklärte, dass unseren Athleten eine sehr harte Probe bevorsteht und dass nicht sie es sind, welche die meiste Kritik verdient hätten, wenn etwas nicht gut ausgeht. Ich habe ihre Klasse und ihren Patriotismus anerkannt. Sie waren aufgrund der aus Kuba erhaltenen Kritiken deprimiert.
 
Fidel Castro: Die Botschaft von Chávez | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 01. August 2008 um 22:58 Uhr
Er ist am Freitag von seiner Europareise zurückgekommen, für die er nur vier Tage verwendet hat. Nach dem Westen fliegend ist er um 11 Uhr nachts in Caracas angekommen, als es am Abflugort, das heißt in Madrid, gerade Tag zu werden begann. Am Samstag kam zeitig ein Anruf aus Venezuela. Man teilte mir mit, dass er an jenem Tag ein Telefongespräch führen wollte. Ich antwortete, dass es um 13:45 Uhr sein würde.
 
Fidel Castro: Die Strategie von Machiavelli | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Donnerstag, den 24. Juli 2008 um 01:00 Uhr
Raúl hat sehr gut daran getan, würdevolles Schweigen über die in Iswestija am vergangenen 21. Juli veröffentlichten Erklärungen über die eventuelle Installierung von Stützpunkten für die russischen strategischen Bomber in unserem Land zu bewahren.  Die Nachricht wurde ausgehend von in Russland aufgestellten Hypothesen gebracht, die aufgrund der Versteifung der Yankees auf die Idee, Radare und Abschussrampen für einen Atomschild in unmittelbarer Nähe zur Grenze jener großen Macht einzurichten, auftauchten. 
 
Fidel Castro: Die zwei Koreas | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Mittwoch, den 23. Juli 2008 um 01:00 Uhr
TEIL I

Die koreanische Nation mit ihrer eigenen, sie von ihren chinesischen und japanischen Nachbarn unterscheidenden Kultur, besteht seit dreitausend Jahren. Das sind typische Merkmale der Gesellschaften jener asiatischen Region, einschließlich der chinesischen, der vietnamesischen und anderer. Nichts dergleichen kann man in den westlichen Kulturen beobachten, von denen einige seit weniger als 250 Jahren bestehen.
 
Fidel Castro: Die Bildung in Kuba | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Sonntag, den 20. Juli 2008 um 01:00 Uhr
Es wird der Eindruck vermittelt, als ob unser Land dasjenige ist, das auf der Welt die meisten Probleme im Bildungswesen aufweist. Alle erhaltenen Agenturmeldungen berichten über viele und schwierige Herausforderungen: ein Defizit von über 8000 Lehrern,  Unhöflichkeit und schlechte Angewohnheiten der Schüler und Studenten, ungenügende Vorbereitung; kurz und gut, Probleme jeder Art. 
 
Fidel Castro: Botschaft an Nelson Mandela zu seinem 90. Geburtstag | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Sonntag, den 20. Juli 2008 um 01:00 Uhr
Ruhm sei dir, Nelson, der du von deinen 25 Einzelhaft-Gefängnisjahren aus die menschliche Würde verteidigt hast! Gegen den Stahl deines Widerstands konnten die Verleumdung und der Hass nichts ausrichten. Du hast es verstanden, standhaft zu bleiben, und ohne es zu wissen bzw. zu beabsichtigen, bist du zum Symbol des Edelsten der Menschheit geworden. Du wirst in der Erinnerung der zukünftigen Generationen leben und zusammen mit dir die Kubaner, die in verschiedenen Gebieten der Welt bei der Verteidigung der Freiheit ihrer Brüder gefallen sind.

Fidel Castro Ruz

18. Juli 2008

Quelle: cuba.cu / RedGlobe
 
Fidel Castro: Die Aufrichtigkeit und der Mut, bescheiden zu sein | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 18. Juli 2008 um 01:00 Uhr
Jedes Werk mit einer bestimmten autobiographischen Nuance zwingt mich dazu, Zweifel über vor mehr als einem halben Jahrhundert von mir getroffenen Entscheidungen zu klären. Hierbei beziehe ich mich auf die subtilen Details, da man das Wesentliche niemals vergessen wird. Dies trifft auch auf das zu, was ich 1948 getan habe, das heißt vor sechzig Jahren.
 
Fidel Castro: Die Baseball-Olympiamannschaft | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Donnerstag, den 17. Juli 2008 um 01:00 Uhr
Lieber Randy:

Ich schicke Dir diese Erklärung, weil ich weiß, dass Du auch unsere Baseballspieler kritisiert hast.
Heute habe ich erfahren, dass sie sehr  traurig sind.

Fidel Castro

16. Juli 2008
16:26Uhr
 
Fidel Castro: Die Ohnmacht der Mächtigen | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 15. Juli 2008 um 16:36 Uhr
Es ist ein ernstes Thema.

Der Gipfel der Staatschefs der acht größten Industrienationen der Erde fand am 7., 8. und 9. Juli in einer gebirgigen Gegend am Toyako-See statt, der im Krater eines Vulkans nördlich der Hokkaido-Insel im Norden des japanischen Archipels entstanden ist.  Man konnte wohl keinen anderen Ort als diesen finden, der noch weiter abgelegen und so weitab vom Lärm der Welt ist.
 
Fidel Castro: Die Rast | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Donnerstag, den 10. Juli 2008 um 01:00 Uhr
Am gestrigen Dienstag hatte ich eine Menge Agenturmeldungen über das Treffen der industriell am weitesten entwickelten Länder. Dieses Material werde ich für ein anderes Mal zurücklegen, wenn es bis dahin nicht schon überholt ist. Ich habe beschlossen auszuruhen und mich mit Gabo und Mercedes Barcha, seiner Frau, zu treffen, die bis zum 11. in Kuba zu Besuch weilen. Wie sehr habe ich den Wunsch gehegt, anlässlich von 50 Jahren aufrichtiger Freundschaft einen Austausch zur Erinnerung an diese Zeit zu führen!
 
Fidel Castro: Der römische Frieden | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Sonntag, den 06. Juli 2008 um 01:00 Uhr
Die von mir verwendeten Angaben wurden vor allem den Erklärungen des Botschafters der Vereinigten Staaten in Kolumbien, William Brownfield, der Presse und dem Fernsehen jenes Landes, der internationalen Presse und anderen Quellen entnommen. Der verschwenderische Aufwand an  angewandter Technologie  und finanziellen Mitteln ist beeindruckend.
 
Fidel Castro: Die reale Geschichte und die Herausforderung für die kubanischen Journalisten | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 04. Juli 2008 um 01:00 Uhr
Vor sieben Tagen sprach ich über einen der Großen der Geschichte, Salvador Allende, dem die Welt anlässlich des einhundertsten Jahrestages seiner Geburt voller Gefühl und Hochachtung gedachte. Im Gegensatz dazu hat sich niemand des 24. Oktober 1891 erinnert, an dem – 18 Jahre vor unserem bewunderten chilenischen Bruder – der dominikanische  Despot Rafael Leónidas Trujillo geboren wurde.
 
Fidel Castro: Die Rundreise von McCain und die eindeutige Zweckbestimmung der IV. Flotte | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 01. Juli 2008 um 01:00 Uhr
Während ich an einer Reflexion über die Beziehungen von McCain zur antikubanischen Terroristen-Mafia von Miami und andere geschichtlich bedeutsame, hierzu in Bezug stehende Themen arbeitete, trafen frische Nachrichten über diese Figur ein, welche die Falken des Imperiums als Nachfolger von Bush vorgesehen haben: seine Besuchsreise nach Kolumbien und Mexiko, die morgen beginnt. Es ist unmöglich, diese zu übergehen, denn in der Tat bestätigen sie die von uns vertretenen Meinungen.
 
Fidel Castro: Salvador Allende, ein bleibendes Beispiel | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 27. Juni 2008 um 01:00 Uhr
Er wurde vor einhundert Jahren, am 26. Juni 1908, in Valparaiso, im Süden von Chile, geboren. Sein Vater gehörte dem Mittelstand an, war Rechtsanwalt und Notar und Mitglied der chilenischen Radikalen Partei. Als ich geboren wurde, war Allende 18 Jahre alt. Seine Schulausbildung der mittleren Reife erfolgte in einem Gymnasium seiner Heimatstadt.
 
Fidel Castro: Die Menschenrechte, der Sport und der Frieden (Speziell für Cubadebate) | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Montag, den 23. Juni 2008 um 14:26 Uhr
Mir ist aufgefallen, dass keine meiner Freundinnen - die Presseagenturen - am Samstag auch nur ein Wort über die hohe Anerkennung der UNESCO für die Bildung in Cuba verloren haben, die trotz der Aktionen der Vereinigten Staaten das von den anderen Ländern der Region erreichte Niveau übertrifft, als wenn dies nichts mit dem Respekt für die Menschenrechte zu tun hätte.
 
Fidel Castro: Die Wahrheit und die Schmähschriften | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Sonntag, den 22. Juni 2008 um 18:52 Uhr
Es ist bekannt, dass die Bürger in den industriell entwickelten und reichen Ländern im Durchschnitt ungefähr 25 Prozent ihres Einkommens für Nahrungsmittel aufwenden. Die Bürger derjenigen Völker, die von jenen in der wirtschaftlichen Unterentwicklung gehalten wurden, benötigen für diese Zwecke bis zu 80 Prozent ihrer Einkommen. Viele von ihnen leiden direkt unter Hunger und riesigen sozialen Unterschieden. Die Arbeitslosenquoten sind in der Regel zwei- oder dreimal höher; die Säuglingssterblichkeit weist noch größere Unterschiede auf und die Lebenserwartung vermindert sich bis zu zwei Dritteln im Vergleich zu der von jenen. Das System ist einfach völkermörderisch.
 
Fidel Castro: Die Vereinigten Staaten, Europa und die Menschenrechte | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 20. Juni 2008 um 01:00 Uhr
Die herabwürdigende Art und Weise der Aufhebung der gegen Kuba verhängten Sanktionen durch die Europäische Union am 19. Juni wurde in 16 internationalen Pressemeldungen angesprochen. Sie hat für unser Land absolut keine wirtschaftlichen Folgen. Im Gegenteil, die exterritorialen Gesetze der Vereinigten Staaten und infolgedessen deren Wirtschafts- und Finanzblockade sind weiterhin voll gültig. 
 
Fidel Castro: Die Ameise und der Elefant | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Donnerstag, den 19. Juni 2008 um 01:00 Uhr
Man könnte glauben, dass es nach dem TV-Podiumsgespräch vom 12. Juni, in dem die Neuausgabe eines vor 15 Jahren in Bolivien veröffentlichten Buches bekannt gab, das jetzt mit einem von mir verfassten Vorwort erscheint, kein Thema abgeben würde, das einen Kommentar wert wäre, ohne die geduldigen Leser zu ermüden. Während dieses Programms wurden eine vom Präsidenten Evo Morales verfasste Einführung und eine Botschaft  der angesehenen argentinischen Schriftstellerin Stella Calloni verlesen, die in die neue Ausgabe aufgenommen werden. Ich habe die in jenem Vorwort verwendeten Angaben sorgsam ausgewählt.
 
Fidel Castro: Brief an Alina Perera, Journalistin der Zeitung Juventud Rebelde | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 13. Juni 2008 um 09:31 Uhr
Liebe Alina,

verzeih mir, wenn ich ein paar Minuten deine Aufmerksamkeit in Anspruch nehme. Der Grund spricht für sich selbst: Ich verbringe einen Großteil der Zeit mit dem Lesen von Nachrichten und Artikeln, darunter einigen aus unserer Presse.

In „Handel mit Privilegien“ (“Tráfico de regalías”), einem am 8. Juni in der Zeitung Juventud Rebelde veröffentlichten Kommentar, drückst du deine Bewunderung des ehrlichen Verhaltens von zwei Personen aus: einem Arzt, der den diagnostischen Ultraschall bedient und einem auf die Reparatur von Computern spezialisierten jungen Fachmann, der mit viel Mühe deinen persönlichen Computer in Gang gebracht hat.
 
Fidel Castro: Die zynische Politik des Imperiums | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 27. Mai 2008 um 11:38 Uhr
Ein Schweigen meinerseits nach Obamas Rede am Nachmittag des 23. Mai vor der von Ronald Reagan gegründeten Cuban-American National Foundation (Kubanisch-Amerikanische Nationalstiftung) wäre nicht ehrbar. Ich habe sie angehört, genau wie die von McCain und Bush. Ich hege keinen Groll gegen seine Person, weil er nicht für die gegen Kuba und die Menschheit begangenen Verbrechen verantwortlich ist. Wenn ich ihn verteidigen würde, würde ich seinen Gegnern einen riesigen Gefallen tun. Deshalb habe ich keinerlei Befürchtungen, ihn zu kritisieren und offen meine Gesichtspunkte zu seinen Worten auszudrücken.
 
Fidel Castro: Die unsterblichen Ideen von Martí | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 23. Mai 2008 um 01:00 Uhr
Vor wenigen Tagen hat mir eine befreundete Person den Text einer Erklärung der bekannten US-Umfragefirma Gallup zugeschickt. Ich habe das Material aufgrund der für gewöhnlich gegen unser Vaterland verwendeten, lügenhaften und scheinheiligen Information mit einem gewissen Misstrauen durchgeblättert. Es handelte sich um eine Umfrage über Bildung, in die Kuba, das normalerweise übergangen wird, mit einbegriffen war. Es wurde die Situation in vier Gebieten der Welt analysiert: Asien, Europa, Afrika und Lateinamerika. Bei einigen Aspekten waren mehrere Länder der Karibik mit eingeschlossen.
 
Fidel Castro: Zwei hungrige Wölfe und ein Rotkäppchen | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 20. Mai 2008 um 10:51 Uhr
Eine Grundidee hat meine Gedankenwelt seit meiner lang zurückliegenden Zeit als utopischer Sozialist beschäftigt. Sie hatte ihren Ausgangspunkt bei Null, einfach ausgehend von den einfachen Vorstellungen von Gut und Böse, welche die Gesellschaft, in der man geboren wird, jedem einflößt und wie man sie - ganz von Instinkten erfüllt und ohne Wertgefühle – in jeder  Gesellschaft und Zeitepoche von den Eltern, besonders den Müttern, vermittelt bekommt.

Da ich keinen politischen Lehrmeister hatte, waren Glück und Zufall untrennbare Bestandteile meines Lebens. Ich erwarb eine Ideologie auf eigene Rechnung, und zwar von dem Augenblick an, an dem ich eine reale Möglichkeit hatte, die von mir als Kind, Teenager und junger Student erlebten Jahre  zu analysieren und zu überdenken. Die Bildung wurde für mich zu einem Instrument schlechthin für eine Veränderung in der mir zu leben zugedachten Epoche und von der das Überleben unserer zarten Gattung an sich abhängt.
 
Fidel Castro: Yankee-Antwort in der Hemisphäre: Die IV. Interventionsflotte | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 06. Mai 2008 um 13:47 Uhr
Sie wurde im Jahr 1943 zur Bekämpfung der Nazi-Unterseeboote und zum Schutz der Schifffahrt während des Zweiten Weltkrieges gegründet.  Sie wurde im Jahr 1950 ausser Betrieb gestellt, da sie überflüssig geworden war. Das Südkommando erfüllte die hegemonialen Bedürfnisse der Vereinigten Staaten in unserem Gebiet.  Dennoch wurde sie nach 48 Jahren vor einigen Tagen wieder ins Leben gerufen, und ihre Interventionsziele brauchen nicht bewiesen zu werden. Ihre eigenen Militärchefs haben es in ihren Erklärungen ganz natürlich, spontan und sogar unaufdringlich bekannt gegeben.  Überlastet mit den Problemen bezüglich der Nahrungsmittelpreise, der Energie, des ungleichen Austausches, der Wirtschaftsrezession auf dem für seine Produkte wichtigsten Markt, der Inflation, der Klimawechsel-Erscheinungen, und der für die Konsumträume erforderlichen Investitionen, beanspruchen sie die Zeit und die Energie der Regierenden und Regierten.
 
Fidel Castro: Eine Feuerprobe | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 02. Mai 2008 um 18:29 Uhr
Während unser Volk am 1. Mai, dem Tag der Arbeiter, mit Freude feierlich dieses Jahr begeht, in dem sich ein halbes Jahrhundert seit dem Sieg der Revolution jährt und in dem wir den siebzigsten Jahrestag der Gründung der CTC (Kubanischer Gewerkschaftsbund) begehen, stehen unserer Bruderrepublik Bolivien, die sich intensiv bemüht, die Gesundheit ihres Volkes zu bewahren, ihm Bildung zu geben und dessen Sicherheit zu garantieren, in wenigen Tagen, vielleicht nur Stunden, dramatische Ereignisse bevor.
 
Fidel Castro: Unsere Opferbereitschaft und die Erpressung durch das Imperium | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 29. April 2008 um 21:58 Uhr
Die erste Information, die ich sah, kam am 22. April über die Nachrichtenagentur ANSA: „La Paz, 22. April.-  Ein parlamentarischer Ausschuss wird den Fall einer in Kuba verstorbenen bolivianischen Stipendiatin untersuchen, deren Körper ohne mehrere ihrer lebenswichtigen Organe, unter anderem ohne das Gehirn, in ihre Heimat zurückgeführt wurde.
 
Fidel Castro: Die Lebenden und die Toten | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 25. April 2008 um 18:05 Uhr
Sie könnten der Meinung sein, dass Ihr kleines Boot flussaufwärts fährt, aber wenn der Strom stärker ist, dann treiben Sie rückwärts. Der Ideologie des Imperiums keine peinlichen Zugeständnisse machen, - das habe ich gefordert und wiederhole es heute erneut. Niemand wird jemals ein von meiner bescheidenen Feder geschriebenes opportunistisches Lob lesen, das sein Verhalten herabwürdigt. Aus diesem Grund unterstütze ich entschlossen die Entscheidung von Partei und  Staatsrat, den Bildungsminister abzulösen.
 
Fidel Castro: Frieden und Wohlstand | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Montag, den 21. April 2008 um 01:00 Uhr
Papst Benedikt XVI. hat den englischen Premierminister Brown entthront, der Blair abgelöst hatte und den ich vor zehn Jahren bei einer Tagungspause der Zweiten WTO-Konferenz nach seiner Rede kennen lernte und ein paar Minuten mit ihm sprach, wobei ich ihm gegenüber mein Nichteinverständnis über eine falsche Aussage über die soziale Lage der englischen Kinder zum Ausdruck brachte. Wegen Browns Stimme, Argumenten und des Tonfalls, den er bei seiner Pressekonferenz in Anwesenheit von Bush anschlug, erschien er mir so selbstgefällig wie sein Vorgänger an der Spitze der Labour Party. Die Tätigkeit des neuen Premierministers von Großbritannien war durch die Tatsache, dass sie mit dem Papstbesuch zusammenfiel, die selbe wie die eines Regierungschefs einer Bananenrepublik.
 
Fidel Castro: Der feindlichen Ideologie keine Zugeständnisse machen | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Donnerstag, den 17. April 2008 um 23:46 Uhr
Ich habe mich entschieden, diese Reflexion zu schreiben, nachdem ich einen öffentlichen Kommentar gehört habe, der von einem Massenmedium der Revolution verbreitet wurde, das ich aber nicht konkret nennen werde.

Man muss mit allem, was man behauptet, sehr vorsichtig sein, um nicht der feindlichen Ideologie in die Hände zu arbeiten. Man kann die Sonderperiode nicht für das vom Imperialismus der Welt aufgedrängte System verantwortlich machen.
 
Bush, die Millionäre, das übertriebene Konsumverhalten und der Unterverbrauch | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Samstag, den 12. April 2008 um 13:51 Uhr
Es ist nicht nötig zu beweisen, dass das Gemetzel im Irak mit zunehmendem Hass fortgesetzt wird, in einem Land, in dem über 95 Prozent der Bevölkerung Muslime sind – davon über 60 Prozent Schiiten und die anderen Sunniten – sowie in Afghanistan, in dem ebenfalls über 99 Prozent Muslime sind – 80 Prozent Sunniten und die anderen Schiiten. Beide Völker setzen sich außerdem aus Nationalitäten und ethnischen Gruppen verschiedenen Ursprungs zusammen, die an verschiedenen Orten ansässig sind.
 
Fidel Castro: Bush, der Krieg und der verbissene Kampf um ein Stück Leben | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 08. April 2008 um 14:13 Uhr
In der “Bush im Himmel” (hier klicken) betitelten Reflexion, die von unserer Presse am 23. März veröffentlicht wurde, habe ich geschrieben, dass Bush während des Treffens des Atlantikpakts am 1., 2. und 3. April in Bukarest, Hauptstadt von Rumänien, seine Rolle spielen werde.
In Europa finden derzeit bedeutende Ereignisse statt. Diese zu ignorieren würde bedeuten, ein Analphabet hinsichtlich des jetzigen Dramas zu sein. Wenn der Leser ein bisschen Geduld aufbringt, wird er auf einigenSeiten über die einem Meer von Informationen entnommenen Nachrichten verfügen, die zu verschiedenen Uhrzeiten und an verschiedenen Tagen, vermengt mit anderen Themen - seien sie lebenswichtig oder nicht - veröffentlicht wurden.
 
Fidel Castro: Der chinesische Sieg | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 01. April 2008 um 01:00 Uhr
(Teil I)

Ohne elementare historische Kenntnisse wird man das Thema, das ich anspreche, nicht verstehen.

In Europa hatte man von China gehört. Marco Polo berichtete im Herbst 1298 über wunderbare Dinge dieses einzigartigen Landes, das er Katai nannte. Der kluge und kühne Seefahrer Kolumbus war von den Kenntnissen der Griechen über die Rundung der Erde informiert. Seine eigenen Beobachtungen stimmten mit jenen Theorien überein.  Er entwarf den Plan, von Europa aus auf dem Seeweg in westlicher Richtung nach Fernost zu gelangen. Er kalkulierte die Entfernung viel zu optimistisch, um ein vielfaches zu hoch. Ohne es zu ahnen, erschien auf seiner Route zwischen dem Atlantischen und dem Pazifischen Ozean dieser Kontinent. Magellan hat seine Reiseroute eingeschlagen, starb aber vor seiner Rückkehr nach Europa. Aus dem Erlös  der mitgebrachten Gewürzen konnte die Expedition mit mehreren Schiffen finanziert werden, von denen nur eins zurückkehrte, als Vorbote kolossaler Gewinne in der Zukunft.
 
Fidel Castro: Die Brigade kehrt unbesiegt zurück | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Sonntag, den 30. März 2008 um 01:00 Uhr
Am Mittwoch, dem 26. März krönte sich die 20jährige Lisandra Guerra bei der Bahnrad-Weltmeisterschaft in Manchester, Großbritannien, als Weltmeisterin im 500 Meter Zeitfahren, nachdem sie hartnäckig mit Athleten aus 37 Ländern gewetteifert hatte. Was für eine redliche und rechtmäßige Freude, da dies Ergebnis unserer Ausbildung, unseres Sports, unserer Jugend und unserer Frauen ist! Ehre, wem Ehre gebührt!
 
Fidel Castro: Bush im Himmel | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Sonntag, den 23. März 2008 um 01:00 Uhr
I. Teil

Ich habe mich bei dieser Reflexion an die auf verschiedenen Wegen von mir erhaltenen Nachrichten gehalten, angefangen bei internationalen Agenturmeldungen – ohne jeweils konkret jede einzelne von ihnen als Quelle zu nennen, aber textgetreu – über Bücher, Dokumente und Internet, bis zu einschließlich gut informierten Quellen gestellten Fragen.

Wir sehen um uns herum ein geschäftiges Treiben, als ob wir in einem Irrenhaus leben würden.  Unsere bekannten  Figuren)  setzen ihr hektisches Reisen fort.
 
Fidel Castro: Die triumphale Reise | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 18. März 2008 um 01:00 Uhr
Die Meldungen der Nachrichtenagenturen erschienen schnell. Die Nachrichten sind gar nicht komisch, aber ironisch. Jeder hat das Seine gesagt. Es gab ein Wetteifern, das heißt, sie konkurrierten. Es wurden ebenfalls Filmaufzeichnungen von Dick Cheney, dem intellektuellen Autor, und seinem Jünger McCain veröffentlicht; sie   erscheinen diszipliniert inmitten zahlreicher Personen, in einer Art Hörsaal mit einfachen Sitzen, in dem sich jeder Art in der Kunst des Tötens ausgebildeter Führungskräfte befanden. Ich werde einfache Sätze verwenden und einige Meinungen von Schülern, Lehrern, Berichterstattern und Einrichtungen, welche die unerbittliche Realität widerspiegeln.
 
Fidel Castro: Blutgier (II) | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Montag, den 17. März 2008 um 01:00 Uhr
Ich hatte versprochen, die Reflexionen heute fortzusetzen und dabei Nachrichten zu zitieren und die entsprechenden Kommentare hinzuzufügen.

“NEW YORK, 13. März (ANSA) – Die Auslassung von Argentinien in der neuen Südamerika-Reiseroute der US-Außenministerin Condoleezza Rice ist ein weiteres Zeichen dafür, wie verstimmt Washington mit der Regierung von Buenos Aires ist, schätzte heute The New York Times ein.

 “Die Zeitung erinnerte daran, dass Rice diese Woche Brasilien und Chile besucht, dass aber ‘bezeichnenderweise in ihrer Reiseroute’ Argentinien ‘fehlt’, wo Christina Fernández de Kirchner, Ehefrau des ehemaligen Präsidenten Néstor Kirchner, ‘zur ersten gewählten Präsidentin des Landes wurde’.
 
Fidel Castro: Blutgier (1. Teil) | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Sonntag, den 16. März 2008 um 16:47 Uhr

Das Imperium findet sich nicht damit ab, der alleinige Verlierer auf dem am 7.März in Santo Domingo stattgefundenen Treffen der Gruppe von Rio zu sein. Es möchte erneut die blutige Intrige anzetteln. Es ist nicht schwer, das zu beweisen.

Am 11. März behauptete El Nuevo Herald, ein Kuba äußerst feindlich gesinntes Presseorgan und dazu bestimmt, Richtlinien in Lateinamerika festzulegen, unter dem Titel „Ein Kubaner angeblicher Anführer der FARC in Mexiko", unterzeichnet von einem ihrer Artikelschreiber, ein gebürtiger Kubaner, Folgendes:

„Ein in Mexiko ansässiger kubanischer Ingenieur wurde von der Geheimdienstbehörde als angeblicher Anführer der von mexikanischem Gebiet aus operierenden Gruppe zur Unterstützung der Fuerzas Armadas Revolucionarias de Columbia (FARC, Revolutionäre Streitkräfte von Kolumbien) identifiziert.

 
Fidel Castro: Immer bergauf | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 11. März 2008 um 00:08 Uhr
Die Schüler des Sekundarschulwesens haben sich versammelt: anlässlich ihres 11. Kongresses. Als ich ihnen zuhörte, war ich ehrlich stolz auf sie und spürte verständlichen Neid. Was für ein Privileg in ihrem fruchtbaren Alter! Heute, da das Universitätsstudium stark verbreitet ist, ist auch eine andere, noch wichtigere Aktivität massiv verbreitet: die Ideenschlacht vor der Immatrikulation an den Universitäten.
 
Fidel Castro: Der Besuch von Hugo Chávez | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Sonntag, den 09. März 2008 um 12:18 Uhr
Raúl hatte ihn eingeladen. Er sagte, er wolle nicht bei mir vorbeikommen, um mir nicht das Grippevirus zu übertragen. Ein reiner Vorwand, um sich nicht der Folter meiner üblichen Fragen auszusetzen. Wozu sonst nehme ich wohl Vitamin C? Ich ließ es ihm ausrichten. Werden jetzt etwa sämtliche Staatsoberhäupter, die auf dem herzlichen und gelungenen Abschlusstreffen der Gruppe von Río anwesend waren, an Grippe erkranken?

Jene Schlacht für den Frieden stimmte ihn zufrieden und heiter, und seine eigene Rolle dabei – anerkannt in den internationalen Meldungen – freute ihn. Er war ruhig, überzeugend, geistreich und in ausgezeichneter Gemütsverfassung. Sogar Bolívar, der niemals mit etwas zufrieden war, wäre es in jenem Augenblick gewesen.
 
Fidel Castro: Der einzige Verlierer | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Samstag, den 08. März 2008 um 10:53 Uhr
Es kam zu einem knock-out in der Hauptstadt der Dominikanischen Republik. Ohne eine Minute einzubüßen konnten wir das Match über Telesur verfolgen. Fast alle lateinamerikanischen Präsidenten der Gruppe von Río waren dort versammelt. Correa, der Präsident von Ecuador, hatte es am Vortag bekannt gegeben. In einer Reflexion wagte ich, die Bedeutung dieses Treffens zu unterstreichen. Es fand nicht in der OAS statt. Die Hauptsache dabei war, dass die Diplomaten der Vereinigten Staaten nicht anwesend waren. Trotz der tiefen ideologischen und taktischen Verschiedenheiten haben alle auf die eine oder andere Art sich ausgezeichnet und Qualitäten gezeigt, die sie in bedeutende Funktionen innerhalb des Staates geführt haben.
 
Fidel Castro: Der internationale Strafgerichtshof | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 07. März 2008 um 23:29 Uhr
La Hojilla, ein Programm von Venezolana de Televisión, hat es übernommen, monatelang bis zum gestrigen 5. März Angaben und Sätze auszuwählen, die mit Präzision den imperialistischen Plan aufdecken, mit Chávez das zu tun, was sie mit Milosević nach dem völkermörderischen Krieg von Kosovo getan haben: ihn vor den Internationalen Strafgerichtshof zu stellen.
 
Gestern, als ich nach Mitternacht, Uhrzeit von Kuba, d.h. heute, offizielle Presseerklärungen einer Gruppe von Beamten hörte, die in Kolumbien mit den entsprechenden Formalitäten beauftragt sind, blieben mir keine Zweifel. Es ist kein Geheimnis. Es ist ein vorausgehendes Meinungsgefecht. Beim Verfassen dieser Zeilen habe ich besonders die ausgezeichnete Zusammenstellung von La Hojilla berücksichtigt.
 
Fidel Castro: Rafael Correa | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 04. März 2008 um 19:53 Uhr
Ich kann mich an seinen Besuch erinnern, es war  einige Monate vor der Wahlkampagne, bei der er sich als Präsidentschaftskandidat für Ecuador aufstellen lassen wollte. Er war Wirtschaftsminister der Regierung von Alfredo Palacio gewesen, einem Chirurgen mit beruflichem Prestige, der uns ebenfalls als Vizepräsident besucht hatte, bevor er das Präsidentenamt übernahm, und zwar aufgrund von unvorhersehbaren Situationen, die in Ecuador entstanden waren. Dieser war  für ein Programm von Augenoperationen empfänglich gewesen, die wir ihm als eine Art der Zusammenarbeit angeboten hatten. Es bestanden gute Beziehungen zwischen beiden Regierungen.
 
Fidel Castro: Die Christen ohne Bibel | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Montag, den 03. März 2008 um 23:53 Uhr
Die kubanischen Ärzte und anderen Fachleute des Gesundheitswesens stellen eine außerordentliche Kraft dar. Kein Land verfügt über etwas Gleichwertiges. Ebenso wie die internationalistischen Soldaten unserer Insel haben sie sich im Kampf ausgebildet. Ihre Missionen im Ausland halten sich an strenge ethische Normen. Sie leisten ihre Dienste gratis oder gegen Bezahlung, je nach den Umständen des Empfängerlandes. Sie sind nicht exportfähig.
 
Fidel Castro: Ich hoffe, mich nicht schämen zu müssen | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Samstag, den 01. März 2008 um 16:14 Uhr
Diese Zeilen werden morgen, am 29. Februar, veröffentlicht werden. Demnächst wartet eine Menge Aufgaben auf uns. Am Montag, dem 3., beginnt das 10. Internationale Treffen der Wirtschaftswissenschaftler über Globalisierung und Entwicklungsprobleme, an denen ich immer teilgenommen und bei denen ich verschiedene Standpunkte zum Ausdruck gebracht habe. Aufgrund der jetzigen internationalen Geschehnisse wird dieses sicherlich durch die Anwesenheit anerkannter Ökonomen, darunter einige Nobelpreisträger und zwei herausragende Staatschefs, von großer Tragweite sein.
 
Fidel Castro: Wer möchte schon Mitglied in jener Mülldeponie werden? | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Sonntag, den 24. Februar 2008 um 02:43 Uhr
Als ich heute eine Internet-Agenturmeldung mit dem in La Jornada von Georgina Saldierna unter dem Titel „Insulza schließt aus, dass Kuba sofort wieder in der OAS aufgenommen wird“ veröffentlichten Artikel las, bekam ich zufällig mit, dass es die OAS gibt. Niemand erinnerte sich an sie. Man braucht nur den vorsintflutlichen Charakter des Arguments anzuschauen.
 
Fidel Castro: Wechsel, ja! Aber in den USA! | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Samstag, den 23. Februar 2008 um 00:17 Uhr
Zu dem, was ich am Dienstag, den 19., geschrieben habe.

An jenem Dienstag gab es keine frischen internationalen Nachrichten. Meine bescheidene Botschaft an das Volk vom Montag, dem 18. Februar, konnte ohne Schwierigkeiten weit reichend an die Öffentlichkeit dringen.  Ab 11 Uhr vormittags begann ich konkrete Nachrichten zu erhalten. Die vorangegangene Nacht hatte ich so gut wie nie zuvor geschlafen. Ich hatte ein ruhiges Gewissen und hatte mir selbst einen Urlaub versprochen.  Die angespannten Tage in Erwartung des 24. Februar haben bei mir Erschöpfung hinterlassen.
 
Fidel Castro: Botschaft des Comandante en Jefe | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 19. Februar 2008 um 21:58 Uhr
Liebe Mitbürger!

Ich habe am vergangenen Freitag, dem 15. Februar versprochen, dass ich bei meiner folgenden Reflexion ein Thema behandeln werde, das viele Mitbürger interessieren wird. Dieselbe erfolgt dieses Mal als Botschaft.

Der Augenblick zur Aufstellung der Kandidaten und Wahl des Staatsrats, seines Vorsitzenden, der Stellvertreter und des Sekretärs ist gekommen.

Ich habe das ehrenhafte Amt des Vorsitzenden über viele Jahre ausgeübt. Am 15. Februar 1976 wurde die Sozialistische Verfassung durch freie, direkte und geheime Abstimmung von über 95% der wahlberechtigten Bürger angenommen. Die erste Nationalversammlung trat am 2. Dezember jenes Jahres zusammen und wählte den Staatsrat und dessen Vorsitz. Vorher hatte ich über knapp 18 Jahre das Amt des Ministerpräsidenten ausgeübt. Ich habe immer über die notwendigen Prärogativen verfügt, um das revolutionäre Werk mit Unterstützung der immensen Mehrheit des Volkes voranzubringen.
 
Fidel Castro: Der republikanische Kandidat (Erster, Zweiter, Dritter, Vierter, Fünfter Teil) | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 12. Februar 2008 um 09:03 Uhr
Diese Reflexionen sprechen für sich.

Am bereits berühmten Superdienstag, einem Wochentag, an dem zahlreiche Bundesstaaten den von ihnen bevorzugten  Präsidentschaftskandidaten der Vereinigten Staaten aus einer Gruppe von Anwärtern auswählten, könnte John McCain einer der möglichen Nachfolge-Kandidaten von George W. Bush sein. Aufgrund seines im Vorfeld entworfenen Helden-Image und seines Bündnisses mit starken Herausforderern wie dem ehemaligen Oberbürgermeister von New York Rudy Giuliani, hatten ihm andere Anwärter schon gern ihre Unterstützung überlassen. Die intensive Propaganda von in seinem Land  bedeutenden sozialen, wirtschaftlichen und politischen Faktoren und die Art seines Auftretens verwandelten ihn in den Kandidaten mit den größten Möglichkeiten. Nur die republikanischen Rechtsextremen, vertreten von Mitt Romney und Mike Huckabee, die mit einigen unwesentlichen von McCain gemachten Zugeständnissen nicht einverstanden waren, leisteten ihm am 5. Februar noch Widerstand. Anschließend legte Romney seine Anwartschaft ebenfalls zugunsten McCains nieder. Huckabee hält sie aufrecht.
 
Fidel Castro: Das Ableben Volodias | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Sonntag, den 03. Februar 2008 um 21:03 Uhr
Vor ein paar Tagen  sprach ich über ihn als Vorbild eines Kommunisten, dessen Kampf seinem Leben einen Sinn gab. Acht Jahr lang bekleidete er die höchsten Funktionen der Partei. Mit Allende teilte er seinen Glauben an Chile und die wunderschöne Voraussicht, dass sich, eher früher als später, die weiten Alleen wieder öffnen werden, „auf denen der Mensch frei ausschreitet, um eine bessere Gesellschaft zu errichten.“

Die Biographie Nerudas und andere interessante und wertvolle Bücher waren sein geistiger und politischer Beitrag für die neuen Generationen.
 
Fidel Castro: Die Antithese zur Ethik | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Donnerstag, den 31. Januar 2008 um 23:16 Uhr
Zum Geburtsdatum von José Martí treffen sich in Havanna Hunderte von Intellektuellen aller Kontinente zur Internationalen Konferenz zum Gleichgewicht der Welt und wie durch sonderbaren Zufall ließ sich an jenem Tag der US-Präsident vernehmen. In seiner letzten Rede vor dem Kongress – er benutzte dazu den Teleprompter – zur Situation des Bundes bringt Bush mehr zwischen den Zeilen zum Ausdruck als mit den von seinen Beratern ausgearbeiteten Worten.
 
28. Januar 2008 - Hommage auf José Martí | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 29. Januar 2008 um 02:00 Uhr
Vor fünf Jahren fand in Kuba zu Ehren José Martís – sein Geburtsdatum jährte sich zum 150. Male – die Internationale Konferenz zum Gleichgewicht der Welt statt, auf der Delegierte aus 43 Ländern aller Kontinente anwesend waren.

Am Abend des 29. Januar jenes Jahres 2003 sprach ich zu ihnen. Der Zufall oder die vielen Zufälle wollten es, dass es zu einer Wiederholung von 1953 kam, obwohl auf eine signifikant andere Art. Damals war mit der Befreiung der Heimat vom Joch des Imperiums sein Andenken zu ehren; und jenes andere Mal machte es sich erforderlich, auf dem Gebiet der Ideen gegen die Bedrohung vorzugehen, die die Worte des Präsidenten der Vereinigten Staaten in der Akademie von West Point für die Menschheit bedeuteten.

Was ich an jenem Tag aus tiefster Überzeugung äußerte, wurde zum Ausgangspunkt eines wesentlichen Teils der Reflexionen, die ich während meiner Rekonvaleszenz zu Papier brachte.

Es ist diese meine bescheidene Pflichterfüllung dem Meister gegenüber. Auch entbiete ich meinen Gruß den Hunderten von Intellektuellen und Personen der Welt der Ideen, die sich in der gleichen Absicht der Ehrenbezeugung für José Martí zu seinem 155. Geburtsdatum wieder hier zusammenfinden. Diese und keine anderen sind meine Worte dazu! Unsere Presse bitte ich, sie nach Möglichkeit auf einer der Innenseiten zu veröffentlichen, um nicht den Platz anderer wesentlicher Meldungen zu den Gedenkfeiern einzuschränken.

Fidel Castro Ruz
 
Fidel Castro: Lula | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Freitag, den 25. Januar 2008 um 18:02 Uhr
(Erster Teil)

Er hat sich spontan entschlossen, als Präsident von Brasilien Kuba das zweite Mal einen Besuch abzustatten, obwohl aufgrund meines Gesundheitszustands eine Zusammenkunft mit mir nicht sicher war.

Seinen eigenen Angaben zufolge hat er früher die Insel fast jedes Jahr besucht. Ich habe ihn aus Anlass des ersten Jahrestages der Sandinistischen Revolution im Haus von Sergio Ramírez, damals Vizepräsident des Landes, kennen gelernt. Nebenbei gesagt hat letzterer mich auf gewisse Weise getäuscht. Als ich sein Buch Göttliche Strafe  las, – eine ausgezeichnete Erzählung – habe ich sogar geglaubt, dass es sich um ein wirkliches Vorkommnis in Nikaragua handele, mit allen jenen rechtlichen Verwirrungen, die in den ehemaligen spanischen Kolonien ganz gewöhnlich sind; er selbst hat mir eines Tages erzählt,  es sei reine Erfindung.
 
Fidel Castro: Iris Dávila hat uns verlassen | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 22. Januar 2008 um 15:52 Uhr
Sie hat bei den Wahlen am Sonntag nicht ihre Stimme abgegeben. Sie war im Wahlregister im gleichen Stadtbezirk, in Plaza de la Revolución, eingetragen. Sie ist am Freitag ganz still von uns gegangen; das hatten wir nicht so schnell erwartet.
 
Fidel Castro: Wir zeigen unser Bewußtsein und unsere Kultur | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Montag, den 21. Januar 2008 um 11:43 Uhr
An die Landsleute des Westens:

Aus dem Norden kommende Kaltwinde, begleitet von Schauern und Regen in der westlichen Region des Landes, wollen sich gegen unsere Wahlen verschwören. Ich habe meine Pflicht bereist erfüllt, aber ich bin nicht nass geworden, ich hatte das Privileg, dass ein Mitglied des Wahlausschusses meiner Schule mich besuchte, ebenso wie andere in meiner Lage. Ich stimmte im Block ab, das war eine Frage des Bewußtseins. Trotz des Wetters hatten bereits um 8.15 Uhr morgens Informationen zufolge mehr als 25 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben.
 
Fidel Castro: Geschenk zum Tag der Heiligen Drei Könige | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Mittwoch, den 16. Januar 2008 um 14:51 Uhr
Die Agenturmeldungen haben es im Vorhinein angekündigt. Am 6. Januar wurde bekannt, dass Bush den Mittleren Osten aufsuchen würde, sobald sein christlicher Erholungsaufenthalt zum Weihnachtsfest beendet sein würde. Er hatte vor, in das Gebiet der Moslems zu gehen, die eine andere Religion und Kultur haben und denen die zum Christentum bekehrten Europäer im 11. Jahrhundert unseres Zeitalters, sie als Ungläubige bezeichnend, den Krieg erklärten.
 
Fidel Castro: Brief an die Fernsehsendung "Runder Tisch" | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Mittwoch, den 09. Januar 2008 um 17:59 Uhr
8. Januar 2008

Lieber Randy!

Ich habe der Presse entnommen, dass du das heutige Podiumsgespräch der Flucht von Bush in das Gebiet seiner Eroberungskriege gewidmet hast. Es ist ein reines Wunder, dass die Begleitschiffe des Flugzeugträgers Harry S. Truman nicht auf die iranischen Schiffe in der Straße von Ormuz geschossen haben, die ihre Küsten bewachten.
 
Fidel Castro: Ein Beispiel kommunistischen Verhaltens | Drucken |  E-Mail
Reflexionen des Compañero Fidel
Dienstag, den 08. Januar 2008 um 16:46 Uhr
Ich spreche hier von einer chilenischen Frau, Elena Pedraza, einer hochqualifizierten Rehabilitation-Fachkraft.  Vor über 40 Jahren hat sie Kuba ihren ersten Besuch abgestattet. Damals war Allende, von Beruf Arzt, noch nicht Präsident von Chile.  Es waren noch keine 8 Jahre seit dem Sieg  der Kubanischen Revolution vergangen, aber diese bildete aus voller Kraft  Lehrer, Ärzte, Physiotherapeuten und Fachkräfte für das Gesundheitswesen aus.
 


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