| OAS stellt Putschisten Ultimatum - Zelaya verschiebt Rückkehr auf Sonnabend | | Drucken | |
| Honduras |
| Mittwoch, den 01. Juli 2009 um 16:03 Uhr |
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Der rechtmäßige Präsident von Honduras, Manuel Zelaya, hat seine ursprünglich für den morgigen Donnerstag geplante Rückkehr in sein Heimatland auf Sonnabend verschoben. Zelaya erklärte, er wolle zunächst den Ablauf des 72-stündigen Ultimatums abwarten, dass die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) heute morgen den Putschisten gestellt hat. Eine außerordentliche Generalratssitzung der Organisation in Washington legte fest, die Mitgliedschaft des Landes zu suspendieren, wenn die demokratischen Verhältnisse nicht innerhalb von drei Tagen wiederhergestellt und Zelaya wieder in sein Amt als verfassungsmäßiger Präsident von Honduras werden.
Es wäre das erste Mal seit dem Ausschluss Kubas 1962, der erst vor einem Monat aufgehoben wurde, dass die Organisation eine solche Maßnahme verhängt. Eine Suspendierung würde Honduras u.a. von Krediten der Interamerikanischen Entwicklungsbank und anderer multilateraler Finanzinstitutionen ausschließen. Zelaya, der eigentlich am Donnerstag in Begleitung von OAS-Generalsekretär Insulza, Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández, Ecuadors Staatschef Rafael Correa und dem Präsidenten der UNO-Vollversammlung, Miguel d'Escoto, in sein Heimatland zurückkehren wollte, kündigte an, das Ultimatum abwarten zu wollen und erst am Sonnabend nach Honduras zu reisen. Neuere Artikel:
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