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Putschisten verweigern rechtmäßigem Präsident die Landung in seinem Land | Drucken |  E-Mail
Honduras
Montag, den 06. Juli 2009 um 03:58 Uhr
Die Putschisten haben ihre Drohung wahr gemacht und dem rechtmäßigen Präsidenten von Honduras, Manuel Zelaya, die Landung auf dem Internationalen Flughafen von Tegucigalpa verweigert. Während Militärfahrzeuge die Landebahn blockierten, wurde dem Flugzeug, in dem auch der Präsident der UNO-Vollversammlung, Miguel D'Escoto, reiste, per Funk mit einem Abschuß gedroht.

Als das Flugzeug am Himmel über dem Flughafen erschien, brachen die Tausenden von Menschen, die dort trotz der blutigen Repression versammelt waren, in Jubel aus und winkten dem Flugzeug zu. Trotzdem konnte der Kapitän der Maschine eine Landung nicht wagen.

Auf Nachfrage von TeleSur kündigte Zelaya an, dass er morgen oder übermorgen erneut versuchen werde, nach Honduras einzureisen, wenn dies heute nicht möglich sein werde. Er werde sich mit den befreundeten Präsidenten beraten, welche Schritte nun zu unternehmen sind.

Aus Honduras meldete sich ein Gegner der Putschisten über Twitter mit dem bitteren Kommentar »Ende des Aktes der Tragödie Honduras' für den heutigen Tag: die De-Facto-Regierung mit blutigen Händen und Zelaya kann nicht in das Land einreisen.«

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