| Widerstand fordert Verfassunggebende Versammlung | | Drucken | |
| Honduras |
| Donnerstag, den 09. Juli 2009 um 14:25 Uhr |
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Die Widerstandsbewegung in Honduras zeigt sich entschlossen, einen faulen Kompromiss bei den Gesprächen in Costa Rica, die heute beginnen sollen, zu verhindern. Die Nationale Front gegen den Staatsstreich, das Bündnis von Gewerkschaften, Jugend- und Studierendenorganisationen, feministischen Bewegungen und der Linkspartei UD, die den Widerstand gegen die Putschisten koordiniert, hat gestern ihr nunmehr neuntes Kommuniqué herausgegeben, in dem sie unter anderem fordert, direkt an den Gesprächen in San José teilnehmen zu dürfen.
Dazu hat die Nationale Front eine Kommission benannt, die als Vertretung der Widerstandsbewegung an den Gesprächen teilnehmen soll. Zentrale Forderung der Bewegung ist die Einberufung einer Nationalen Verfassunggebenden Versammlung. Die Pläne für die Einberufung eines solchen Versammlung waren der unmittelbare Auslöser für den Putsch vom 28. Juni, als eine rechtlich nicht bindende Volksbefragung durchgeführt werden sollte, ob die Menschen bei den für den 29. November geplanten allgemeinen Wahlen auch über die Einberufung einer solchen Versammlung abstimmen wollten. Weitere Forderungen der Widerstandsbewegung sind die sofortige Aufhebung des Ausnahmezustandes, durch den die grundlegenden Grundrechte aufgehoben wurden, die Wiedereinsetzung des rechtmäßigen Präsidenten Manuel Zelaya und die Bestrafung der Putschisten, insbesondere der für den Tod von Demonstranten Verantwortlichen. Jeder Anerkennung oder Legitimation für die Putschisten wird eine scharfe Absage erteilt. Auch Zelaya selbst betonte bei seiner Ankunft in San José, er werde mit den Putschisten über nichts anderes sprechen, als über seine sofortige Rückkehr nach Honduras. Die Putschisten sollten erklären, was sie brauchen, um innerhalb der nächsten 24 Stunden abzutreten. Zugleich betonte Zelaya, dass er sich mit den Putschisten nicht an einen Tisch setzen werde. Der Präsident von Costa Rica, Óscar Arias, habe durch seine Anwesenheit in San José die Möglichkeit, mit beiden Seiten getrennte Gespräche zu führen. Neuere Artikel:
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