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Zelaya erklärt Abkommen mit Putschisten für gescheitert |
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Honduras
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Freitag, den 06. November 2009 um 13:37 Uhr |
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Nach der jüngsten Provokation der Putschisten hat der rechtmäßige Präsident von Honduras, Manuel Zelaya, das mit den Vertretern des Regimes geschlossene Abkommen für »gescheitert« erklärt. Kurz zuvor hatte Diktator Roberto Micheletti in einer über alle Rundfunk- und Fernsehsender des mittelamerikanischen Landes ausgestrahlten Ansprache die Bildung einer »Regierung der Nationalen Einheit« verkündet, die von ihm selbst geleitet werden soll und der keine Vertreter der verfassungsmäßigen Regierung von Präsident Zelaya angehören.
In dem Abkommen, das beide Seiten vor einer Woche geschlossen hatten, war der gestrige Donnerstag als Stichtag für die Bildung einer Einheitsregierung festgelegt worden. Kein Datum war hingegen für die Entscheidung des Parlaments über eine Wiedereinsetzung Zelayas in sein Amt definiert worden, so dass Micheletti sich nun gerade auf dieses Abkommen beruft und behauptet, die von ihm geführte »Regierung« sei die Umsetzung der Vereinbarungen.
»Wir erklären, dass das Abkommen gescheitert ist, weil das De-facto-Regime sich nicht an die Verpflichtung gehalten hat, bis zu diesem Datum die Regierung der nationalen Einheit und Versöhnung zu organisieren und einzusetzen, die nach dem Gesetz durch den vom Volk von Honduras gewählten Präsidenten, José Manuel Zelaya Rosales, geführt werden muss«, heisst es in der von Zelayas Vertreter Jorge Arturo Reina verlesenen Erklärung.
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