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Der rechtmäßige Präsident von Honduras, Manuel Zelaya, hat internationale Medienberichte zurückgewiesen, nach denen er auf das Amt des Präsidenten in dem zentralamerikanischen Land verzichtet habe. "Meine Amtszeit als Präsident endet am 27. Januar 2010", unterstrich Zelaya in einem Gespräch mit dem Rundfunksender Radio Globo. Weder der Nationale Kongress noch der Oberste Gerichtshof hätten die Befugnis, ihn aus diesem Amt zu verdrängen.
Am Sonnabend hatte Zelaya einen Brief an US-Präsident Barack Obama geschrieben, in dem er ankündigte, kein Abkommen zu akzeptieren, das seine Rückkehr in das Präsidentenamt vorsieht, um dadurch die Realität des Putsches zu bemänteln. Die für den 29. November geplanten Wahlen seien illegal, weil ein Wahlprozess nicht nur aus dem Tag der Stimmabgabe bestehe, sondern bereits die Zeit zuvor von Chancengleichheit und der Wahrung der Menschenrechte geprägt sein müsse. "Als Präsident werde ich kein Abkommen machen. Ich lehne es ab, weiter mit Herrn Micheletti zu sprechen, ich lehne es ab, weiterhin diesen falschen, verlogenen Dialog zu akzeptieren, der nur dazu gedient hat, das Regime zu stärken und die Vereinigten Staaten zu schäwchen". Die US-Administration selbst habe sich durch ihr Verhalten geschwächt, betonte Zelaya und wies darauf hin, dass die Regierung von Panama, die eine Anerkennung der Wahlen im Honduras angekündigt hatte, diesen Schwenk nur auf Druck Washingtons habe vollziehen können.
Der gegenwärtigen US-Administration warf Zelaya vor, sie stehe nicht in der Nachfolge Abraham Lincolns: "Sie verleugnen Lincoln, denn sie wollen hier Wahlen inmitten eines Krieges unterstützen", warnte der rechtmäßige Staatschef.
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