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"Weg zum Frieden": Venezolanische Hubschrauber in Kolumbien gelandet | Drucken |  E-Mail
Kolumbien
Mittwoch, den 27. Februar 2008 um 18:47 Uhr
(TeleSur / RedGlobe) Zwei venezolanische Hubschrauber, die mit dem Emblem des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) versehen wurden, sind im süd-kolumbianischen Bezirk Guaviare gelandet. Damit ist die Operation zur Übergabe von vier ehemaligen Parlamentsabgeordneten angelaufen, deren Freilassung die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) angekündigt haben. Zuvor hatte die kolumbianische Regierung den erneuten humanitären Einsatz Venezuelas in Kolumbien autorisiert.


Die an der unter dem Namen "Weg zum Frieden" angelaufenen Aktion beteiligten Delegationen der venezolanischen Regierung und des Roten Kreuzes sollen an einem geheimen Ort Gloria Polanco, Luis Eladio Pérez, Orlando Beltrán und Jorge Eduardo Géchem in Empfang nehmen. In den Hubschraubern befinden sich u.a. der venezolanische Innenminister Ramón Rodríguez Chacín, der bereits im Januar die Freilassung von Clara Rojas und Consuelo González geleitet hatte, und die kolumbianische Senatorin Piedad Córdoba sowie vier Vertreter des IKRK.

Angesichts des angegriffenen Gesundheitszustandes einiger der Gefangenen wurde Vorsorge getroffen, um die Freigelassenen sofort medizinisch versorgen zu können. Zwei mitfliegende Ärzte sollen die Betreuung übernehmen. Sollte einer der Gefangenen sofortige medizinische Betreuung benötigen, sind die Hubschrauber berechtigt, an jedem Ort Kolumbiens zu landen. Diese Vereinbarung zwischen Kolumbien und Venezuela kam auf Vermittlung des IKRK zustande.

Die FARC hatten die Freilassung von zunächst drei Gefangenen aus Gesundheitsgründen am 2. Februar angekündigt. Wenige Tage später kündigte FARC-Sekretariatsmitglied Iván Márquez außerdem die Freilassung eines weiteren Gefangenen an. In den folgenden Tagen verzögerte sich die Freilassung jedoch aufgrund von Militäroperationen der kolumbianischen Armee in dem für die Freilassung vorgesehenen Gebiet.

Wie der lateinamerikanische Nachrichtensender TeleSur meldet, werden die vier Gefangenen auf ihrem Weg zum Ort der Übergabe durch 60 Guerrilleros der FARC begleitet.

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