| Raúl Reyes starb nicht im Kampf | | Drucken | |
| Kolumbien |
| Dienstag, den 04. März 2008 um 01:31 Uhr |
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"Die Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela hat in Verteidigung der Souveränität des Heimatlandes und der Würde des venezolanischen Volkes entschieden, die sofortige Ausweisung des Botschafters der Republik Kolumbien in Venezuela und des diplomatischen Personals der kolumbianischen Botschaft in Caracas anzuordnen". Dieses kurze Kommuniqué des venezolanischen Außenministeriums wurde soeben durch die staatlichen Medien Venezuelas verbreitet.
Damit reagiert die venezolanische Regierung offenbar auf die jüngsten Anschuldigungen aus Bogotá, wonach Caracas die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) mit 300 Millionen Dollar unterstützt habe. Der Journalist und frühere Vizepräsident José Vicente Rangel bewertete diese Behauptungen als "Flucht nach vorn", um von der eigenen Verantwortung für die Verletzung der Souveränität eines Nachbarlandes abzulenken. Rangel erklärte, die sogenannte "Operation Phönix" sei von US-amerikanischen Militärberatern auf der Manta Base in Ecuador gemeinsam mit ihren Kollegen in der Tres Esquinas Base in Kolumbien geplant worden. Das Lager der FARC-Guerrilleros sei durch ein kompliziertes satellitengestütztes System erfolgt, das nur von US-Personal oder von diesem geschulten Personen bedient werde. Bei dem Angriff auf das Lager, dass sich zwei Kilometer tief auf ecuatorianischem Gebiet befand, starben der Comandante Raúl Reyes und 17 weitere Guerrilleros. Wie der lateinamerikanische Nachrichtensender TeleSur berichtet, haben Untersuchungen des ecuatorianischen Militärs am Ort der Geschehnisse ergeben, dass die getöteten Guerrilleros nicht bei einem Gefecht ums Leben gekommen sind, wie es die Regierung in Bogotá behauptet hatte. Vielmehr belegten die vorgefundenen Beweise, dass die Guerrilleros im Schlaf "massakriert" worden seien und es keinen Kampf gegeben habe. Um weitere Grenzverletzungen zu verhindern haben sowohl Ecuador als auch Venezuela ihre Truppen an den Grenzen zu Kolumbien verstärkt. Beide Länder wiesen ausserdem die Botschafter Kolumbiens aus. Quellen: MinCI, TeleSur, RNV / RedGlobe Neuere Artikel:
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