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Entführter Gouverneur tot aufgefunden |
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Kolumbien
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Mittwoch, den 23. Dezember 2009 um 08:15 Uhr |
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Der am Montag abend in Kolumbien entführte Gouverneur von Caquetá, Luis Francisco Cuellar, ist am Dienstag (Ortszeit) tot aufgefunden worden. Wie der Sekretär der Regionalregierung des südkolumbianischen Departments, Edilberto Ranón Endo, bestätigte, wurde der Leichnam Cuellars in Sebastopol, einem ländlichen Gebiet nahe der Provinzhauptstadt Florencia, aufgefunden. Obwohl Vertreter der kolumbianischen Regierung, darunter Präsident Uribe, die Guerrillaorganisation der FARC für den Tod des Politikers verantwortlich machten, äußerten sich die Guerrilleros bislang weder zu den Ereignissen, noch übernahmen sie die Verantwortung für den Tod Cuellars.
Gustavo Moncayo, der Vater des seit zwölf Jahren in der Gewalt der FARC lebenden Soldaten Pablo Emilio Moncayo, zeigte sich gegenüber dem lateinamerikanischen Fernsehsender TeleSur bestürzt über den Tod Cuellars. Zugleich kritisierte er jedoch erneut den Befehl von Präsident Uribe, die Gefangenen der FARC gewaltsam zu befreien. »Wir Familienangehörige sind immer gegen die militärischen Rettungsoperationen, denn sie bringen das Leben der Entführten in Gefahr«, sagte der als »Friedenswanderer« berühmt gewordene Lehrer.
Die FARC äußerten sich zu den Ereignissen bislang nicht und haben auch die Verantwortung für die Entführung und Ermordung Cuellars nicht übernommen.
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