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Wir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung eine Presseerklärung des Chefredakteurs der kolumbianischen kommunistischen Wochenzeitung »Voz«, Carlos A. Lozano Guillén.
Am heutigen Tag, Montag, 4. Juni, habe ich aus einer vollkommen zuverlässigen Quelle die Information erhalten, dass die paramilitärische Drogenmafiagruppe »Los Urabeños« von »Don Mario« befohlen hat, mich zu ermorden. Um dieses Verbrechen auszuführen hat sie eine Gruppe von Auftragskillern engagiert, deren Mitglieder sich an verschiedenen Orten Bogotás aufhalten, und die 200.000 US-Dollar mit dem Auftrag erhalten hat, das so schnell wie möglich auszuführen.
Ich habe keinen Zweifel, dass diese schwerwiegende Anklage mit der Welle von Drohungen und Einschüchterungen zu tun hat, die von der Ultrarechten und den Feinden des Friedens ausgeht, und die vor wenigen Tagen bereits von der Exsenatorin Piedad Córdoba als Leiterin der »Kolumbianerinnen und Kolumbianer für den Frieden« aufgedeckt wurde. Leider werden diese hoffnungslosen Taten des paramilitärischen Drogenterrorismus durch die unter der Gürtellinie angesiedelten Erklärungen hoher Funktionäre der Regierung und von Mitgliedern der Militärführung befördert, die die Marcha Patriótica beschuldigen, Agentin der Subversion und Verbündete der FARC zu sein.
Die Nationale Regierung muss sehr aufpassen. Der ratsamste Weg ist, die Demokratie zu stärken, den Oppositionellen und Regimekritikern Garantien zu gewähren, die jedes Recht haben, fortschrittliche Veränderungen und Transformationen im Land anzustreben.
Weiter bleibt noch die Verbrecher, die meine Ermordung angeordnet haben, zu warnen, dass sie mich nicht einschüchtern werden. Sie werden mich nicht zum Schweigen bringen könnne. Wir werden weiter fest an der seite der Kolumbianerinnen und Kolumbianer stehen, die mit uns ein besseres Morgen für unser Heimatland anstreben.
Carlos A. Lozano Guillén Chefredakteur von VOZ
Bogotá, 4. Juni 2012
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