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Klartext aus Havanna |
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Kuba
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Donnerstag, den 11. März 2010 um 17:28 Uhr |
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Das kubanische Parlament hat heute mit scharfen Worten auf eine gegen die Insel gerichtete Resolution des EU-Parlaments reagiert. In dem von Christdemokraten, Soziademokraten, Liberalen, Grünen, Konservativen und Ultrarechten eingebrachten Antrag, der am Donnerstag in Strasbourg mehrheitlich verabschiedet wurde, wird der kubanischen Regierung vorgeworfen, sie habe den Hungerstreik-Tod des inhaftierten Konterrevolutionärs Orlando Zapata im Februar verhindern können. Außerdem wird die EU aufgefordert, diejenigen Kräfte zu unterstützen, die einen Systemwechsel - eine »friedliche Transition« - in Kuba durchsetzen wollen.
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Touristen zur Kasse |
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Kuba
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Dienstag, den 09. März 2010 um 12:10 Uhr |
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Die kubanische Regierung verlangt ab Mai von allen Touristen und im Ausland lebenden Kubanern, die auf die Insel reisen, den Nachweis einer Reise- und Krankenversicherung. Das entsprechende Gesetz, das gestern im Amtsblatt - der Gaceta Oficial de la República de Cuba - veröffentlicht wurde, geht auf Entscheidung des kubanischen Ministerrats vom Februar zurück und soll am 1. Mai in Kraft treten. Dann wird die Insel auch beginnen, den Reisenden kubanische Krankenversicherungen zu verkaufen.
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Wem nützt dieser Tod? |
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Kuba
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Dienstag, den 02. März 2010 um 12:12 Uhr |
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Der absolute Mangel an Märtyrern, unter dem die kubanische Konterrevolution leidet, ist proportional zu ihrem Mangel an Skrupeln. Es ist schwierig, in Kuba zu sterben, nicht nur, weil die Lebenserwartung hier die eines Landes der „Ersten Welt“ entspricht - in Kuba stirbt niemand an Hunger, trotz des Mangels an Ressourcen und auch nicht an heilbaren Krankheiten – sondern auch, weil hier das Gesetz und die Ehre herrschen. Die kubanischen Söldner (im Dienste ausländischer Mächte) können festgenommen und nach geltenden Gesetzen verurteilt werden, denn in keinem Land darf man die Gesetze verletzen, z. B. Geld zu erhalten und mit der Botschaft eines Landes zusammenzuarbeiten, welches als Feind betrachtet wird. In den Vereinigten Staaten z. B. kann das zu schweren Freiheitsstrafen führen – sie wissen dort jedoch sehr wohl, dass in Kuba keiner verschwindet oder von der Polizei ermordet wird. Es gibt keine „dunklen Ecken“ für „nicht konventionelle“ Befragungen für verschwundene Gefangene wie in Guantánamo oder Abu Ghraib. Im übrigen gibt man sein Leben für ein Ideal, das dem Wohle aller dient und nicht nur dem eigenen.
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Die Welt fordert zum 18. Mal ein Ende der Blockade |
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Kuba
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Mittwoch, den 28. Oktober 2009 um 17:56 Uhr |
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Die UN-Vollversammlung in New York hat heute zum achtzehnten Mal in Folge die Blockade Cubas durch die USA verurteilt. Eine von der kubanischen Regierung eingebrachte Resolution wurde von 187 Staaten unterstützt, nur drei stimmten dagegen. Damit ist die US-Administration in ihrem Beharren auf der Blockade nach wie vor weltweit fast vollständig isoliert.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 29. Oktober 2009 um 09:18 Uhr |
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