Freitag, 27. Februar 2015
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Solidaritätskundgebungen für Venezuela, gegen die US-Militärbasen in Kolumbien und gegen die Putschisten in Honduras: Berlin heute, Fr., 18 Uhr, Botschaft Venezuelas, Schillstr. 9-10, 10785 Berlin / Hamburg heute, Fr., 17-20 Uhr, Allende-Platz (Uni)

Auf „den zentralen Plätzen der wichtigsten Städte der Welt“ soll heute eine „weltweite Demonstration gegen Chávez stattfinden“. Die Organisatoren dieser Aktion, die sich vor allem gegen den entschiedenen Widerstand Venezuelas gegen die US-Militärbasen in Kolumbien und gegen die Putschisten in Honduras richtet, stellen sich als eine Basisinitiative dar, die sich über Facebook und Twitter zusammengefunden haben und eigentlich ganz unpolitisch seien. Doch tatsächlich stecken ganz andere Kräfte hinter dieser Provokation, die auch für Hamburg und Wien zu Aktionen gegen den revolutionären Prozess in Venezuela aufruft.

So hat der Chef der Putschisten in Honduras, Roberto Micheletti, offen seine Unterstützung für die Aktion bekundet und will in Tegucigalpa an der dortigen Demonstration gegen den venezolanischen Präsidenten teilnehmen. „Ich werde teilnehmen, und ich rufe die honduranische Bevölkerung auf, sich ebenfalls zu beteiligen, denn hier wollen wir keine Diktatoren, welcher Art auch immer“, sagte der am 28. Juni an die Macht geputschte Diktator der lokalen Tageszeitung „El Impulso“.

Gegen diese Hetze rufen die Unterstützerinnen und Unterstützer des venezolanischen Präsidenten weltweit zu Solidaritätsaktionen für den revolutionären Prozess auf. Innerhalb von drei Tagen haben sich mehr als 15.000 Nutzer des Netzwerks „Facebook“ zu einer Gruppe „Nicht noch mehr Uribe“ zusammengeschlossen und mobilisieren für die Gegenveranstaltungen teilweise am selben Platz und zur selben Uhrzeit. So wird es in Bogotá zu einer Kraftprobe kommen, wenn sich die Uribe-Gegner um 11 Uhr Ortszeit auf der Plaza Bolívar treffen, auf der sich eine Stunde später auch die Demonstranten gegen Chávez versammeln wollen. Auch in Hamburg wollen Venezuela-Soligruppen die rechten Gruppen auf dem Allende-Platz nicht ungestört lassen.
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