Freitag, 29. April 2016
Solidaritätsanzeige

China

Präsident Xi Jinping. Screenshot: CCTVPräsident Xi Jinping. Screenshot: CCTVLiebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, verehrte Staatsoberhäupter, Regierungschefs und Vertreter internationaler Organisationen, verehrte Gäste, alle Kommandeure und Soldaten bei der Parade, Meine Damen und Herren, liebe Genossen und Freunde:

Heute ist ein Tag, der in ewiger Erinnerung aller Völker der Welt bleiben soll. Heute vor 70 Jahren hat das chinesische Volk durch 14-jährigen harten und blutigen Kampf den großen Sieg im Widerstandskrieg gegen die japanische Aggression errungen und den vollkommenen Sieg über den weltweit antifaschistischen Krieg erklärt. Der Sonnenschein des Friedens hat die Welt wieder erhellt.

Militärparade in Peking. Screenshot: CCTVMilitärparade in Peking. Screenshot: CCTVMit einer großen Militärparade in Beijing hat die Volksrepublik am heutigen Donnerstag den 70. Jahrestag des Sieges über die japanische Aggression und über den internationalen Faschismus gefeiert. Staatspräsident Xi Jinping nutzte seine Ansprache zum Auftakt des Aufmarsches für die Ankündigung, dass China die Stärke seiner Truppen um 300.000 reduzieren werde. Das wäre die vierte große Truppenreduzierung der Volksbefreiungsarmee seit Beginn der chinesischen Reform- und Öffnungspolitik in den 80er Jahren. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua werden nach der erneuten Kürzung noch rund zwei Millionen Soldaten Dienst in der Volksbefreiungsarmee leisten. Das ist weniger als die Hälfte der Truppenstärke 1985.

Tag des SiegesTag des SiegesMit einer großen Militärparade begeht die Volksrepublik China am morgigen Donnerstag den 70. Jahrestag des Sieges über die japanische Aggression und den internationalen Faschismus. Hochrangige Delegationen aus 49 Ländern haben ihre Teilnahme an den Feierlichkeiten angekündigt, unter ihnen der russische Präsident Wladimir Putin und 29 weitere Staatschefs. Zudem werden an der Parade rund 1.000 Soldaten und Offiziere aus 17 Ländern an der Parade teilnehmen.

Die erstmals in dieser Weise aus Anlass des Jahrestages des Sieges durchgeführte Militärparade soll dazu dienen, den Geistes des Widerstandskriegs als Mittel zur Stärkung des Selbstvertrauens und als Symbol der Entschlossenheit Chinas dienen, mit der internationalen Gemeinschaft für Weltfrieden einzutreten. Erstmals in der Geschichte der Volksrepublik China beteiligen sich Kriegsveteranen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und der Guomindang-Partei (GMD) gemeinsam an einer Militärparade.

70. Jahrestag des Sieges des chinesischen Volkswiderstandes gegen die japanische Aggression und im weltweiten antifaschistischen Krieg70. Jahrestag des Sieges des chinesischen Volkswiderstandes gegen die japanische Aggression und im weltweiten antifaschistischen KriegAn der großen Militärparade am 3. September in Beijing (Peking), die aus Anlass des 70. Jahrestages der Kapitulation der japanischen Besatzungstruppen und damit des Endes des Zweiten Weltkrieges in Asien in der chinesischen Hauptstadt stattfinden, haben nach Informationen des Internetportals china.org.cn auch Vertreter Taiwans ihre Teilnahme zugesagt. Die Sprecherin des Büros für Taiwan-Angelegenheiten, Fan Liqing, bestätigte am Freitag die Anwesenheit von mehreren Vertretern von der abtrünnigen Insel.

Endlich mehr Zeit für Urlab. Foto:  Jan-Christian Teller (CC BY 2.0) Endlich mehr Zeit für Urlab. Foto: Jan-Christian Teller (CC BY 2.0) Die chinesische Regierung hat die Bevölkerung aufgerufen, angesichts der schwächelnden Wirtschaft mit einer 4,5-Tage-Arbeitswoche den Tourismus anzukurbeln. Wenn die Situation es zulasse, solle Angestellten im Sommer mehr Flexibilität gewährt werden, um von Freitagnachmittag bis Sonntag Urlaub nehmen zu können, hieß es in einem Dokument, das am Dienstag vom Hauptbüro des Staatsrats veröffentlicht wurde. Das Dokument mit dem Titel »Mehrere Beschlüsse zur weiteren Förderung von Investitionen in den Tourismus und den Verbrauch« ist auf den 4. August datiert.

Mao Zedong Porträt am Eingang zur Verbotenen StadtZum 120. Geburtstag von Mao Tse-Tung hat die chinesische Führung heute mit offiziellen Zeremonien an den Gründer der Volksrepublik und früheren Staats- und Parteichef erinnert. Zentrale Veranstaltung war eine offizielle Ansprache in der Großen Halle des Volks in der Gedenkhalle des Vorsitzenden Mao. Dieser war am 26. Dezember 1893 in Shaoshan, in der zentralchinesischen Provinz Hunan, zur Welt gekommen und am 9. September 1976 in Peking verstorben.

Chinas neuer Präsident: Xi JinpingChinas neuer Präsident: Xi JinpingEs ist Sonntag um 10.12 Uhr Beijinger Zeit. Soeben ist die 1. Tagung des XII. Parlamentes, also des Nationalen Volkskongresses Chinas, beendet worden. Alle Rechenschaftsberichte über die Tätigkeit der Regierung, des Parlamentspräsidiums, der Kommission für Reform und wirtschaftliche sowie soziale Entwicklung, der Militärkommission, des Finanzministeriums, der Obersten Staatsanwaltschaft und des Obersten Gerichtshofes sind von den nahezu 3000 Delegierten mit beschließender Stimme aus allen 56 Nationalitäten der Volksrepublik und allen Bevölkerungsschichten entgegengenommen, in Arbeitsgruppen intensiv diskutiert und gegebenenfalls korrigiert worden.

Es ist Dienstag, der 5. März 2013, 9:00 Uhr in der Hauptstadt der Volksrepublik China. In der Großen Halle des Volkes haben sich nahezu 3000 Delegierte (mit beschließender Stimme) des XII. Nationalen Volkskongresses (Einberufung 1954) und nochmals etwa so viele Delegierte (mit beratender Stimme) der XII. Nationalen Politischen Konsultativkonferenz (im September 1949, also noch vor der Ausrufung der Volksrepublik durch Mao Zedong am 1.10.1949 gegründet und oberste Volksvertretung bis 1954) sowie ca. 1000 Journalisten versammelt und warten gespannt.

junge Weltjunge WeltChinas Botschafter in Deutschland, Shi Mingde, kritisiert die häufig einseitige Berichterstattung über die Volksrepublik. „Das öffentliche Bild Chinas ist nicht unbedingt identisch mit dem veröffentlichten“, konstatierte Botschafter Shi im Gespräch mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung „junge Welt“ (Samstagausgabe). Die Schlagzeilen gingen manchmal von einem Extrem ins andere. „Ich lese in den deutschen Medien sehr viel über Bedrohungen durch China oder Geschichten zum bevorstehenden Zusammenbruch des Landes.“ Viele Medien neigten dazu, „aus einer Mücke einen Elefanten zu machen“.

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