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London: Demonstranten ziehen Todesursache in Zweifel | Drucken |  E-Mail
Gegen Krieg und Krise
Freitag, den 03. April 2009 um 17:51 Uhr
Teilnehmer der Proteste gegen den G20-Gipfel in London haben gegenüber dem alternativen Informationsdienst »Pueblos Sin Fronteras« (Völker ohne Grenzen) die offiziellen Erklärungen der Londoner Polizei über den Tod eines Demonstranten in Zweifel gezogen. Die Polizei habe die Demonstranten in Grüppchen aufgesplittert und sie stundenlang eingekesselt, ohne dass sie Zugang zu Wasser und Essen oder die Möglichkeit zum Austreten gehabt hätten. Diese Situation könnte den Zusammenbruch des Mannes verursacht haben, der am Mittwoch am Rande der Aktionen offenbar einem Herzanfall erlegen war.

Den Berichten zufolge seien die friedlichen Proteste erst in Gewalttätigkeiten umgeschlagen, als die Polizei die Tausenden von Menschen in Gruppen aufgesplittert und eingekesselt hatte. Die Polizisten hätten sogar Kindern Getränke und Essen oder die Möglichkeit zum Toilettengang verweigert.
 

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