| VVN-BdA: Nazis wollen in Marl "Führergeburtstag" feiern | | Drucken | |
| Antifa |
| Freitag, den 18. April 2008 um 21:56 Uhr |
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Der Kreisvereinigung Recklinghausen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) ist ein Flyer der "Nationalen Sozialisten" zugegangen, in dem zu einem ruhrgebietsweiten Treffen am Samstag, 19. April, ab 20:30 Uhr mit anschließender "Geburtstagsfeier" in Marl eingeladen wird. Der 20. April ist der Geburtstag von Adolf Hitler und wird von den Nazis als "Führergeburtstag" gefeiert. In der Vergangenheit kam es an diesem Datum vermehrt zu gewalttätigen Aktionen der Rechtsextremisten.
"Trotz aller sozialen Demagogie und der Verschleierung ihrer politischen Ziele verhehlen die Nationalen Sozialisten nach wie vor ihre Verehrung für Adolf Hitler und das Dritte Reich nicht", schreibt die VVN-BdA in ihrer Pressemitteilung. Es sei bezeichnend ist, dass sich diese Gruppierung den Kreis Recklinghausen und insbesondere die Stadt Marl als Treffpunkt ausgewählt hat. Detlev Beyer-Peters, Kreisvorsitzender der VVN-BdA: "Es ist allgemein bekannt, dass sich mit den Autonomen Nationalisten in Marl und Gladbeck seit etwa zwei Jahren eine starke Gruppe von Neonazis heraus gebildet hat. Immer aggressiver drängen sie an die Öffentlichkeit und schrecken auch vor körperlichen Angriffen gegen antifaschistisch gesinnte Jugendliche nicht zurück." Die Kreisvereinigung der VVN-BdA hat daher die Polizeipräsidentin in Recklinghausen, Katharina Giere, den Landrat Jochen Welt und die Marler Bürgermeisterin Uta Heinrich von dem Treffen und der "Geburtstagsfeier" in der Hoffnung in Kenntnis gesetzt, dass sie entsprechende Gegenmaßnahmen veranlassen. Polizeiangaben zufolge wird die Zusammenrottung der Nazis offenbar ausfallen. "Aus persönlichen Gründen" lasse der Wirt die Gaststätte geschlossen, die von den Nazis als Veranstaltungsort vorgesehen war. "Wir gehen davon aus, dass die Veranstaltung nicht durchgeführt wird, sind aber gegebenenfalls in der Lage, schnell zu reagieren", zitiert die "Stimberg Zeitung" Polizeisprecher Bernhard auf der Springe. Neuere Artikel:
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