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Nazis kündigen Rieger-Gedenkmarsch in Wunsiedel an |
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Antifa
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Montag, den 02. November 2009 um 17:18 Uhr |
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Die rechtsextreme Szene will am 14. November mit einer größeren Demonstration in der nordbayerischen Kleinstadt Wunsiedel des kürzlich verstorbenen NPD-Vizechefs Jürgen Rieger gedenken. Der NPD-Vorstand hat den Aufmarsch angemeldet. Sollte er nicht verboten werden, sei eine große Anzahl in- und ausländischer Rechtsextremisten zu erwarten, sagten Sicherheitskreise dem in Berlin erscheinenden »Tagesspiegel«. NPD-Bundesgeschäftsführer Klaus Beier hatte am Sonnabend dem Landratsamt Wunsiedel ein Fax geschickt, in dem er eine Kundgebung und einen Gedenkmarsch »mit Trauertrommeln und Fackeln« ankündigt.
»Wir werden auf jeden Fall prüfen, ob ein Verbot möglich ist«, sagte Landrat Karl Döhler (CSU) am Montag dem Tagesspiegel. Sollten die Neonazis durch Wunsiedel marschieren können, würden die Demokraten mit Gegenaktionen antworten.
Rieger hatte Ende der achtziger Jahre und dann wieder von 2001 bis 2004 in Wunsiedel Aufmärsche mit tausenden Neonazis zum Gedenken an Hitlers Stellvertreter in der NSDAP, Rudolf Heß, organisiert, der in Wunsiedel begraben liegt. Seit 2005 sind die Heß-Märsche verboten.
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