| Berlin hat ein Denkmal für Che Guevara | | Drucken | |
| Berlin |
| Mittwoch, den 04. Juni 2008 um 00:36 Uhr |
|
Ansprache des kubanischen Botschafters Gerardo Peñalver bei der Enthüllung der Che Guevara-Büste Am 14. Juni wäre der argentinisch-kubanische Revolutionär Ernesto Che Guevara 80 Jahre alt geworden. Bereits heute wurde in Berlin aus diesem Anlass das erste Denkmal für den Comandante in Deutschland enthüllt. Leider überrascht es kaum, dass die von dem Bildhauer Christian Paschold gestaltete Büste auch im "rot-rot" regierten Berlin nur auf exterritorialem Gebiet aufgestellt werden konnte: auf dem Gelände der kubanischen Botschaft in der Gotlandstrasse. Der kubanische Botschafter in Deutschland, Gerardo Peñalver, würdigte in seiner Ansprache das Leben und Wirken Ches und konnte Botschafterinnen und Botschafter u.a. aus Venezuela, Bolivien, Ecuador, Nicaragua und einigen afrikanischen Ländern begrüßen. Auch Vertreterinnen und Vertreter der Partei Die Linke - die das Aufstellen der Büste unterstützt hatte -, der DKP, von Gewerkschaften wie ver.di und IG Metall sowie von Cuba-Solidaritätsgruppen erwiesen mit ihrer Anwesenheit dem legendären Guerrillero die Ehre. Im Anschluß an die kurze Zeremonie lud Botschafter Peñalver die Gäste zu kubanischer Live-Musik, Cuba Libre und Häppchen in den Garten der Botschaft ein, wo bei kubanischen Temperaturen in lockerer Runde diskutiert wurde. Zum Tanzen war es den meisten Gästen zunächst zu warm, aber die Bar hatte sowohl mit alkoholfreien als auch mit Cocktails gut zu tun. Die Ansprache des kubanischen Botschafters dokumentieren wir hier. Verwandte Artikel: |




