| Dora Heyenn: "Auf die DKPler in Hamburg lasse ich nichts kommen!" | | Drucken | |
| Hamburg | |||||||||||||||||||||
| Montag, den 25. Februar 2008 um 01:33 Uhr | |||||||||||||||||||||
Auch durch hartnäckiges Nachfragen durch Reporter hat sich die Spitzenkandidatin der Partei "Die Linke" zur Hamburger Bürgerschaftswahl, Dora Heyenn, nicht zu einer Distanzierung von der DKP provozieren lassen: "Auf die DKPler in Hamburg lasse ich nichts kommen", sagte sie in die Kameras des NDR und lobte die gute Zusammenarbeit beider Parteien. Zum ersten Mal ist die Linkspartei in das Hamburger Rathaus eingezogen und feiert dies ausgiebig. Als Grund für den Erfolg nennt die Partei in einer Pressemitteilung: "DIE LINKE macht realisierbare Lösungsvorschläge für die Probleme, die die große Mehrheit der Bevölkerung drücken: Mindestlohn, Rente, Hartz IV und die Kriegseinsätze. Auch in Hamburg hat DIE LINKE das Thema soziale Spaltung ins Zentrum der Wahlauseinandersetzung gerückt. Sie hat mit ihren Vorschlägen für die Bekämpfung der sozialen Spaltung (Abschaffung Ein-Euro-Jobs, Sozialticket, Rekommunalisierung der Krankenhäuser, Eine Schule für alle, Verbindlichkeit von Volksentscheiden u.a.) realisierbare und größere Teile der Bevölkerung überzeugende Alternativen zur herrschenden Politik gemacht." Auf ihrer Homepage gratulieren die Hamburger Kommunisten ebenfalls zu dem Erfolg: "Die DKP beglückwunscht ihren Bündnispartner aufs Herzlichste und bedankt sich für den kraftvollen gemeinsamen Wahlkampf. Ganz besonderer Dank gilt der Linken und ihrer Spitzenkandidatin Dora Heyenn für ihre unermüdliche Solidarität auch in schwierigen Stunden für die DKP und die Linke. Die Kommunisten freuen sich auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Linken." Nach den aktuellen Hochrechnungen erreicht die "Linke" acht Sitze in der Bürgerschaft. Damit wäre der auf Platz 10 nominierte DKP-Vertreter Olaf Harms nicht im Landesparlament vertreten. Vermutlich werden aber Mitglieder der Kommunistischen Partei in einige Bezirksversammlungen einziehen, zu denen sie auf aussichtsreichen Plätzen der "linke"-Listen kandidiert hatten. Quellen: Die Linke, DKP Hamburg / RedGlobe |




