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Hamburg hat keinen Platz für Nazis |
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Hamburg
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Mittwoch, den 18. April 2012 um 14:25 Uhr |
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Am 2. Juni wollen Nazis aus NPD, »Freien Kameradschaften« und »Autonomen Nationalisten« unter dem rassistischen Motto »Tag der deutschen Zukunft - Unser Signal gegen Überfremdung« durch Hamburgs Innenstadt marschieren. Dagegen hat sich in der Hansestadt ein breites Bündnis aus inzwischen mehr als 130 Gruppen, Organisationen und Parteien gebildet, das sich den Faschisten entgegenstellen will. Es ruft zu einer Großdemonstration am 2. Juni um 9.30 Uhr am Gerhard-Hauptmann-Platz (Innenstadt) und zur Teilnahme an Blockaden der Zusammenrottung auf. Seit Ende letzter Woche mobilisiert das »Hamburger Bündnis gegen Rechts« (HBgR) mit 10.000 Flugblättern und 5.000 Plakaten gegen den Nazi-Aufmarsch.
Unter den UnterzeichnerInnen des Bündnisaufrufes finden sich Parteien, Gewerkschaften, Stadtteilinitiativen, Asten der Hamburger Hochschulen, Antifa-Gruppen, migrantische Initiativen, Religionsgemeinschaften, Kulturinitiativen und viele mehr. »Wir werden uns den Neonazis am 2. Juni mit Menschenblockaden in den Weg stellen, egal an welchem Ort sie marschieren«, kündigt Bündnissprecher Felix Krebs an. Ein Blockadetraining durch die ver.di-Jugend Hamburg wird am 19. Mai im Gewerkschaftshaus stattfinden, weitere Trainings sind für die anderen Mai-Wochenenden geplant.
Zusätzlich finden mehr als 30 Veranstaltungen gegen das Erstarken von Neofaschismus und Rassismus statt. Es gibt historische und politische Vorträge, ein großes Antifa-Konzert in der Roten Flora, der Rat der Islamischen Gemeinschaften in Hamburg thematisiert bei den Freitagsgebeten die Bedrohung durch Neonazis, es werden Kurzfilmsatiren gegen Rechts gezeigt und am 1. Juni gibt es einen Lauf um die Außenalster als warm up. »Wir werden am 2. Juni mehr als 10.000 Menschen gegen den Aufmarsch mobilisieren können«, ist Krebs überzeugt.
Weitere Informationen: www.keine-stimme-den-nazis.org
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