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Vor 60 Jahren: Westdeutsche Jagd auf linke Sozialdemokraten |
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Deutsche Geschichte
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Geschrieben von: Wolfgang Runge
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Freitag, den 08. Februar 2013 um 11:29 Uhr |
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Am heutigen Freitag jährt sich zum 60. Mal die Massenfestnahme von Mitgliedern der »Sozialistischen Aktion«, einem Zusammenschluss linker Sozialdemokraten und Sozialisten. Dazu hat uns Wolfgang Runge aus Hamburg, der zu den Betroffenen der Razzia gehörte, nachstehenden Aufsatz aus seinen Erinnerungen »Verfolgt – Verboten – Verschwiegen. Zur Geschichte der Sozialistischen Aktion (SDA) 1949 bis 1955« übersandt.
Vom 15.Oktober 1949 bis zu ihrer Selbstauflösung 1955 wirkte in der Alt-BRD eine Organisation von linken Sozialdemokraten und Sozialisten, die zum großen Teil noch in der SPD waren, z.T. aber auch schon durch den von Rechtssozialdemokraten beherrschten Apparat ausgeschlossen worden waren. Sie kann aus historischer Sich mit Fug und Recht als die zur damaligen Zeit größte Organisation von Linkssozialisten bezeichnet werden. Ihr Name war »Sozialdemokratische Aktion« (SDA), bis der SPD-Parteivorstand der SDA durch das Frankfurter Landgericht die Führung des Namens »sozialdemokratisch« untersagen ließ. Daraufhin nannte sich die Organisation »Sozialistische Aktion«. Sie gab eine Wochenzeitung »Unsere Aktion« heraus, die nach der Absplitterung einer von der USA finanzierten Gruppe dann »Sozialistische Aktion« hieß, sowie das Theorieorgan »Sozialistisches Forum« und die Jugendzeitschrift »Der junge Sozialist«.
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In Berlin, Hamburg und Ziegenhals: Gedenken an Ernst Thälmann |
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Deutsche Geschichte
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Sonntag, den 19. August 2012 um 23:34 Uhr |
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In Berlin, Hamburg und Ziegenhals fanden an diesem Wochenende Kundgebungen zum Jahrestag der Ermordung des KPD-Vorsitzenden Ernst Thälmann durch die Hitlerfaschisten statt. Der Kommunist war am 18. August 1944 auf direkten Befehl Heinrich Himmlers (»Thälmann ist zu exekutieren«) ermordet worden, nachdem er von den Nazis seit 1933 ohne Gerichtsverhandlung und Urteil gefangengehalten worden war. An ihn erinnern heute in Hamburg eine Gedenkstätte in seinem einstigen Wohnhaus an dem heute nach ihm benannten Platz sowie ein Denkmal in Berlin. Eine weitere Gedenkstätte in Ziegenhals bei Berlin, die an die letzte illegale Tagung der KPD in Deutschland Anfang 1933 erinnerte,wurde 2010 abgerissen.
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Rede auf der Kundgebung vor der geschändeten und zerstörten Ernst-Thälmann-Gedenkstätte Ziegenhals, 19. August 2012 |
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Deutsche Geschichte
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Geschrieben von: Mario Berríos Miranda, Landesvorsitzender der DKP Brandenburg
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Sonntag, den 19. August 2012 um 18:27 Uhr |
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Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, liebe Mitkämpfer
Heute wollen wir an Ernst Thälmann, seine Partei, seinen Kampf gegen Ausbeutung, Faschismus und Krieg erinnern. Aber vor allem wollen wir daran erinnern, dass von diesem Orte aus der organisierte Widerstand gegen den Hitler-Faschismus begann.
Der Name Thälmann ist verbunden mit dem Aufstieg der KPD zur Massenpartei sowie mit großen Massenaktionen in der Weimarer Republik. Früh machten Thälmann und die KPD auf die faschistische Gefahr aufmerksam. Antifaschistische Aktionen wurden durchgeführt, eine antifaschistische Massenorganisation gegründet.
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Jugendlicher vor Essener Grugahalle von Polizei erschossen! Aufruf zur Gedenkdemonstration |
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Deutsche Geschichte
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Donnerstag, den 10. Mai 2012 um 12:22 Uhr |
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11.05., 17.30 Uhr Kranzniederlegung: Rüttenscheider Brücke (Rüttenscheider Str. / Wittekindstr.), Essen 11.05. 19.00 Uhr: Konzert Beats against militarism! Weststadthalle, Essen 12.05., 11.00 Uhr: Gedenkdemonstration für Philipp Müller: Rüttenscheider Brücke (Rüttenscheider Str. / Wittekindstr.), Essen
Vor 60 Jahren, am 11. Mai 1952, kamen 30.000 junge Menschen aus der ganzen Bundesrepublik in Essen zu einer Jugendkarawane zusammen. Die Jugendkarawane war eine gemeinsame Initiative von Jugendverbänden verschiedener politischer Richtungen. Sie demonstrierten gegen die Wiederbewaffnung Deutschlands. Nur sieben Jahre nach dem Ende des Faschismus waren ihnen die Schrecken des Krieges mehr als bewusst. Sie alle hatten den Krieg selbst erlebt, hatten Angehörige, Freunde und ihr zu Hause verloren.
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8. Mai: Wir wurden befreit – kapituliert haben die anderen! |
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Deutsche Geschichte
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Geschrieben von: Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ)
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Donnerstag, den 03. Mai 2012 um 15:48 Uhr |
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Während LehrerInnen im Geschichtsunterricht und offizielle VertreterInnen der Bundesrepublik gerne von der deutschen Kapitulation reden, sprechen wir immer noch vom Tag der Befreiung. An diesem Tag haben die Deutschen keine schwere Niederlage erlebt – an diesem Tag wurde die schlimmste Herrschaft in der Geschichte Deutschlands beendet.
Schon kurz nach der Machtübertragung an Hitler wurden Mitglieder der KPD, SPD und der Gewerkschaften in Konzentrationslager verschleppt. Viele von ihnen haben den Tag der Befreiung nicht mehr erlebt. Der sogenannte Reichsarbeitsdienst, sorgte dafür, dass tausende Menschen zu Zwangsarbeitern und Zwangsarbeiterinnen wurden, ohne Rechte, geschweige denn einer Vertretung in Form von Betriebsräten. Die Gewerkschaften waren zu diesem Zeitpunkt schon zerschlagen.
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