Donnerstag, 28. Mai 2015
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Karl-Liebknecht-HausBerlins Nazis wollen den Jahrestag des »Volksaufstandes« in der DDR mitfeiern. Während bundesdeutsche und hauptstädtische Politprominz wie üblich ihre Kränze abwerfen, wollen die Faschisten sich offenbar gegen 18 Uhr im Zentrum Berlins zusammenrotten. Ziel der Provokation ist den Informationen zufolge das Karl-Liebknecht-Haus, der Sitz der Partei Die Linke. Die BundesgeschäftsführerInnen Caren Lay und Werner Dreibus sowie der Berliner Landesvorsitzende Klaus Lederer verurteilen die Zusammenrottung der Faschisten: »Der geplante Ort der Kundgebung ist eine gezielte Provokation. Wir rufen dazu auf, der Öffentlichkeit und den Nazis deutlich zu zeigen, dass wir keine Nazis im öffentlichen Raum wollen und schon gar nicht vor diesem Haus, das 1933 von den Nazis besetzt und in Horst-Wessel-Haus umbenannt wurde. Die demokratische Zivilgesellschaft Berlins darf diesen Platz nicht den Rechten überlassen!«

Auch antifaschistische Gruppen mobilisieren zu Protesten gegen den Naziaufmarsch. Ihr Treffpunkt ist 17.30 Uhr am Rosa-Luxemburg-Platz. »Wie bereits am 14. Mai 2011 in Kreuzberg verheimlicht die Polizei den Kundgebungsort und spielt damit den Nazis in die Hände: Gegenproteste werden massiv erschwert und AnwohnerInnen können sich nicht darauf vorbereiten, sich selbst vor den Nazis zu schützen«, kritisieren die Antifaschisten. »Erst auf Nachfrage bestätigte die Berliner Polizei überhaupt, dass es am 17. Juni eine Kundgebung der NPD geben wird.«

Aktuelle Informationen sollen auf den Internetseiten antifa.de und de.indymedia.org bereitgestellt werden.

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