18 | 04 | 2014

Claudia Roth sagt Sorry

junge WeltDie gerade im Amt bestätigte Bundesvorsitzende von Bündnis 90/ Die Grünen, Claudia Roth, entschuldigt sich für einen »ärgerlichen Versprecher« in der ARD-Sendung »Menschen bei Maischberger« (»Feindbild Sinti und Roma: Sind wir zu intolerant?«). Gegenüber junge Welt erklärte die Grünen-Politikerin: »In der Hitze der Wortgefechte gestern in der Sendung 'Menschen bei Maischberger' ist mir ein wirklich ärgerlicher Versprecher unterlaufen: Statt die Schweizer Zeitung 'Weltwoche' mit der rechtsextremen Zeitung 'Junge Freiheit' zu vergleichen, was meine Absicht war, habe ich 'Junge' und 'Welt' zusammengeworfen und fälschlicherweise von der 'Jungen Welt' gesprochen.«

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Traditionsblatt vor dem Aus

Frankfurter RundschauDie Frankfurter Rundschau ist pleite. Der Verlag der traditionsreichen Tageszeitung hat heute Insolvenzantrag gestellt. Ihren Lesern teilt das Blatt auf seiner Homepage mit: "Das ist ein Schock für Sie, die Leserinnen und Leser der FR, und es ist ein schrecklicher Tag für die Belegschaft. Aber es ist nicht das Ende der Frankfurter Rundschau!"

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Gegen die Spaltung: Wie Antikommunismus wirkt und wie wir ihm entgegentreten

junge Welt: Dein Abo fehlt!Das Magazin der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ), Position, interviewt in seiner jüngsten Ausgabe den Chefredakteur der Tageszeitung „junge Welt“, Arnold Schölzel. Er ist promovierter Philosoph; bis 1989 war er Inoffizieller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR - und damit bis heute für manche ein besonders rotes Tuch. Wir dokumentieren den Wortlaut dieses Gesprächs.

POSITION: Warum steht die „junge Welt“ immer wieder im Kreuzfeuer der bürgerlichen Medien?

Arnold: Weil sie die einzige deutsche Tageszeitung ist, in der regelmäßig marxistische Positionen zu lesen sind. Ich könnte auch den Mund voll nehmen und sagen: Weil wir so gut sind. Niemand würde uns wahrnehmen, wenn wir als marxistische Analytiker der Krise oder als Berichterstatter über das, was sich tatsächlich in den laufenden imperialistischen Kriegen abspielt, schlecht wären. Dazu kommt: Antikommunismus ist auch nach dem Untergang von DDR und Sowjetunion Staatsreligion der BRD. Wer den Zusammenhang von Kapitalismus, Ausbeutung und Krieg in den Vordergrund seiner Berichterstattung stellt, gilt hierzulande amtlich als „extremistisch“. Wer darüber hinaus das Nachdenken über gesellschaftliche Alternativen befördert, wird als Terrorist betitelt und mit entsprechender Hysterie bedacht. So gesehen, ist jW ein permanenter Fall von Hoch- und Landesverrat, also ein Fall für medialen Grusel und Aufgeregtheit.

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100. Geburtstag von Erich Honecker: »junge Welt« bricht Welt-Rekord

DDR-Briefmarke 1972Die Zeitung »Welt kompakt« hat in ihrer Freitagausgabe den Rekord im Abdrucken von Erich-Honecker-Fotos gebrochen. Seit dem 16. März 1987 hatte das »Neue Deutschland« die Bestmarke mit 43 Fotos des damaligen Staatsratsvorsitzenden der DDR in einer Ausgabe gehalten. »Welt kompakt« druckte im Vorfeld des 100. Geburtstages des 1994 in Santiago de Chile verstorbenen Politikers 44 Honecker-Bilder.

Nach 25 Jahren hat die Staffel damit das Springer-Blatt übernommen. Für ganze 24 Stunden.

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junge Welt sagt wieder »Danke«

junge Welt, 13. August 2012Vor einem Jahr sorgte die Tageszeitung »junge Welt« mit einer provokativen Titelseite für Aufregung in der deutschen Medienlandschaft. Während praktisch alle anderen Zeitungen sich in verlogenen Ritualen zum Jahrestag des Mauerbaus am 13. August 1961 ergingen, sagte die jW »einfach mal Danke«, etwa für »28 Jahre ohne Beteiligung deutscher Soldaten an Kriegseinsätzen, für 28 Jahre ohne Hartz IV und Erwerbslosigkeit, für 28 Jahre ohne Obdachlosigkeit...« Die Folge waren Boykottaufrufe, Verbotsforderungen – und eine ziemlich erfolgreiche Abo-Werbekampagne, mit der das Blatt darauf reagiert.

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Offener Brief der Berliner Freidenker an Günter Grass

Sehr geehrter Günter Grass,

natürlich haben Sie Recht, das belegen die Fakten

  • dass nicht der Iran, sondern Israel über Atomwaffen verfügt und somit in der Lage ist, den Iran zu vernichten;
  • dass nicht Iran, sondern Israel dem Atomwaffensperrvertrag nicht beigetreten ist und keinerlei internationale Kontrolle über sein Atomprogramm zulässt;
  • dass Deutschland mit der Lieferung eines weiteren Atom-U-Boots an Israel sich zum Beihelfer eines möglichen Präventivkrieges gegen Iran machen würde;
  • dass von der realen Atommacht Israel eine Gefahr für den "brüchigen Weltfrieden" ausgeht;
  • dass die Politik des Westens gegenüber Iran und Israel von Heuchelei geprägt ist; und
  • dass, wer Israels Politik kritisiert, all zu leicht unter das Verdikt des "Antisemitismus" fällt.

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»Was gesagt werden muss...« - und nicht verschwiegen werden darf

Wir, die Mitglieder der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost, gratulieren Günter Grass für seine aufrichtige Aussage in bezug auf die Atompolitik Israels. Auch wenn Günter Grass durch sein langes Schweigen über seine ehemalige Angehörigkeit zur Waffen-SS Glaubwürdigkeit in Sachen NS-Aufarbeitung einbüßt, so zeigt die hysterische Reaktion jüdischer und nicht-jüdischer Deutscher deutlich, dass er ins Ziel getroffen hat. Mit Recht weist Grass auf die überlegene Stärke der vierten Atommacht des Staates Israel und die Gefahr eines tödlichen Kriegs, der mit oder ohne Unterstützung der USA den ganzen Nahen Osten in Mitleidenschaft ziehen und möglicherweise auf die restliche Welt  übergreifen würde. Der Wunsch der im Iran Herrschenden, dass das »zionistische Regime« verschwinden möge, hat seine genaue Entsprechung im Wunsch der USA und Israels, dass das »islamistische Mullah-Regime« verschwinden möge. Unsere Medien und Politiker verteufeln das eine als »Vernichtungsdrohung gegen die Bevölkerung« und spielen das andere als »berechtigte Forderung« herunter.

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ver.di-Schriftsteller: Mit Goethe für Grass

»Mit dem Maß der Verse«, so der Vorsitzende des Verbandes deutscher Schriftsteller in ver.di (VS), Imre Török, »hat Grass darauf aufmerksam gemacht, wie gefährlich es ist, mit zweierlei Maß zu messen«.

Wer das Gedicht »Was gesagt werden muss« des Nobelpreisträgers genau lese, könne unschwer erkennen, dass es nicht einseitig Partei ergreife. Aus der »vorösterlichen Botschaft« spreche klar die Sorge um den brüchigen Frieden im Nahen Osten. Die Folgen eines atomaren Schlages würden alle Menschen dort gleichermaßen treffen.

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Macht der Medien brechen

etheconethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie hat bei ihrer Kuratoriumssitzung am Samstag, 24. März, die nationalen und internationalen Massenmedien heftig kritisiert. »Die großen Medien sind auf Gedeih und Verderb der Profitorientierung des kleinen Kreises Ultra-Reicher unterworfen, die als Großaktionäre die herausgebenden Konzerne besitzen«, so ethecon-Vorstand Axel Köhler-Schnura. Im Zusammenhang mit diesen Medien seien Vokabeln wie »demokratisch«, »unabhängig« und »überparteilich« nichts als Augenwischerei.

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