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Tausende Linke treffen sich in Berlin |
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Linke
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Sonntag, den 10. Januar 2010 um 02:11 Uhr |
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Mit großen Veranstaltungen der Linken haben in Berlin am Sonnabend die Veranstaltungen zum Liebknecht-Luxemburg-Wochenende begonnen. Rund 1500 Menschen verfolgten in der Berliner Urania die Diskussionen und Vorträge der mittlerweile 15. Rosa-Luxemburg-Konferenz, die von der Tageszeitung junge Welt und zahlreichen Organisationen organisiert worden war. Bei der Veranstaltung berichtete die honduranische Parlamentsabgeordnete Silvia Ayala über den Widerstand gegen die Putschisten, der politische Gefangene Mumia Abu-Jamal meldete sich aus der Todeszelle und der Wirtschaftswissenschaftler Michel Chossudovsky sprach über eine Liveschaltung aus Ottawa zu den Teilnehmern. Im Foyer sorgten zahllose Bücherstände sowie Infotische linker Organisationen für Diskussionen und Lesestoff.
 Im selben Gebäude hatte am Abend auch die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) ihre Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Veranstaltung organisiert. Vor hunderten Menschen riefen der Generalsekretär der Kommunistischen Partei Spaniens (PCE), José Luis Centella, und der DKP-Vorsitzende Heinz Stehr dazu auf, den Kampf zur Überwindung des Kapitalismus nicht aufzugeben. Centella kritisierte besonders Bestrebungen der Königlichen Spanischen Akademie, im wichtigsten Wörterbuch der spanischen Sprache Kommunismus und Faschismus gleichzusetzen. »Wir Kommunisten sind die Opfer, die Faschisten sind die Henker«, unterstrich der spanische Genosse und erklärte, die Kommunisten seien es den Tausenden Opfern des faschistischen Terrors in Spanien, Deutschland, Chile und anderen Ländern schuldig, eine solche Geschichtsverfälschung nicht zuzulassen.
Höhepunkt des Wochenendes ist am Sonntag ab 10 Uhr vom Frankfurter Tor die traditionelle Demonstration zur Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde.
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