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Bildungsstreik-Ticker | Drucken |  E-Mail

Bildungsstreik in WuppertalDer rote Kanal: Videos vom Bildungsstreik - Hier klicken +++ Bundesregierung: Nach den Protesten von über 80.000 Studierenden und SchülerInnen in vielen Städten hat Bundesbildungsministerin Annette Schavan eine Bafög-Erhöhung in Aussicht gestellt. »Ich halte eine Bafög-Erhöhung für richtig und werde sie den Ländern und dem Bundeskabinett vorschlagen«, sagte die CDU-Politikerin der »Berliner Zeitung«. +++ Jena: "Radio Utopie" meldet, dass die Polizei in das Uni-Hauptgebäude am Fürstengraben eingedrungen ist und versuchte, die dort versammelten Studierenden die der Hochschulleitung ihre Forderungen vortragen wollten, mit Gewalt auseinanderzutreiben. Aussagen von Augenzeugen zufolge kam es dabei von Seiten des Sondereinsatzkommandos zum Einsatz von Pfefferspray, das den DemonstrantInnen direkt ins Gesicht gesprüht wurde. Einige Teilnehmer der Demonstration wurden festgenommen. Die Studenten forderten die Freilassung und bewegten sich nicht vom Fleck. Erst nach der Freilassung ging die Demo weiter. +++ Bayern: Polizei schätzt die TeilnehmerInnenzahl des Bildungsstreiks im Freistaat auf 11.500 +++

Essen: Nach einer Demo von 3000 SchülerInnen und Studierenden hat die Polizei eigenen Angaben zufolge 154 Menschen festgehalten. Aus der Presseinfo dieser Herren: "Vor dem Rathaus wurden 154 Personen zur Personenfeststellung festgehalten. Noch vor Ort konnten 35 Kinder nach der Personenfeststellung wieder gehen. Die Jugendlichen und Erwachsenen müssen mit Anzeigen wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz rechnen." Hintergrund sind spontante Strassenblockaden der DemonstrantInnen +++ Wuppertal: 500 SchülerInnen bei der Demo des Schülerstreikbündnisses +++ Erfurt: Um 14 Uhr wurde auch hier das Audimax der Uni besetzt +++ Essen: Etwa 200 Studierende und SchülerInnen sind momentan von der Polizei am Essener Porscheplatz eingekesselt worden. Mehrere Demonstranten wurden festgenommen. Die Polizisten gehen teilweise brutal vor und bedrohen die Protestierenden mit Elektroschockgeräten. Mehr Infos hier +++ Italien: Studierendenvereinigungen melden bis zu 150.000 Teilnehmer bei Demos im ganzen Land +++ Bamberg: Rund 150 Studierende besetzen die Otto-Friedrich-Uni +++ Bochum: Etwa 300 Demonstranten belagern das Bochumer Rathaus. +++ Braunschweig: Seit 11:00 Uhr ist das Mensa-Foyer der Kunsthochschule besetzt.Nach einem Protestgang durch verschiedene Vorlesungen und Ateliers (mit Anwesenheitslisten-Klau) gab es eine Spontandemo zwischen den verschiedenen Hochschulstandorten – zirka 280 Studierende nahmen teil. +++ Augsburg: Seit 13.45 Uhr ist der Hörsaal 1 der Uni Augsburg von mehreren hundert Studierenden besetzt. +++ Bundesweit: Die Organisatoren erhöhen die Zahl der TeilnehmerInnen am Bundesweiten Bildungsstreik auf 80.000 +++ Köln: Mehr als 5000 Studierende demonstrierten, meldet der AStA +++ Passau: Mehr als 1200 Studierende beteiligten sich heute an der Demo und besetzten anschließend das Audimax der Universität +++ Essen: Rund 1000 SchülerInnen beteiligten sich am Bildungsstreik +++ Saarbrücken: In der saarländischen Landeshauptstadt wurden rund 200 DemonstrantInnen gezählt. +++ Dresden: Mit sogenannten Flashmobs haben Studierende der TU Dresden für bessere Studienbedingungen demonstriert. Rund 100 TeilnehmerInnen versammelten sich insgesamt viermal für nur wenige Augenblicke in der Innenstadt, um kurz darauf wieder in alle Himmelsrichtungen zu verschwinden. +++ Aachen: An der Demo des AK Bildungsstreik Aachen beteiligen sich über 2500 Menschen, noch bis 18 Uhr gibt es in der Stadt Verkehrsbehinderungen. Ursprünglich hatten die Studierenden nur mit 500 Teilnehmern gerechnet. +++ Düsseldorf: Die Polizei zählt 1000 DemonstrantInnen +++ Nürnberg: Nach der Vollversammlung und der Demonstration im Rahmen des bundesweiten Bildlungsstreiks stürmte der Zug trotz Polizeiblockaden die Georg-Simon-Ohm-Hochschule. Etwa 1000 SchülerInnen und Studierende halten derzeit Audimax und Foyer der GSO besetzt. +++ Weingarten: Seit gestern um 23 Uhr halten Studierende der PH und HS Weingarten das Audimax des naturwissenschaftlichen Zentrums Weingarten besetzt. +++ Karlsruhe: Nach der Demo wurden der Carl-Benz-Hörsaal und der darüber liegende Daimler-Hörsaal von rund 200 Menschen besetzt +++ Lübeck: Örtliche Medien melden eine Beteiligung von rund 1000 Menschen am Bildungsstreik in der Hansestadt +++ Magdeburg: Pflegeleicht und nur mit knapp 100 Leuten präsentierten sich die Studierenden der Uni Magdeburg einer Meldung der "Volksstimme" zufolge. Ein Sprecher vom "Bündnis Bildungsstreik Magdeburg" betonte, dass keine Besetzungen von Hörsälen vorgesehen seien, sondern die Auseinandersetzung auf der "inhaltlichen Ebene" geführt werden solle. +++ Freiburg: 5000 demonstrierende SchülerInnen und Studierende meldet die "Badische Zeitung" +++ Bonn: Mehr als drei Stunden lang demonstrierten rund 1000 SchülerInnen und Studierende (so die Polizeiangabe) in der früheren Bundeshauptstadt +++ Bundesweit: Studierendensprecher schätzen die Zahl der TeilnehmerInnen am Bildungsstreik bundesweit auf bislang mehr als 50.000 Menschen +++ Hannover: In der niedersächsischen Landeshauptstadt zählte die Polizei rund 1300 demonstrierende SchülerInnen und Studierende +++ Mainz: In der Mainzer Innenstadt demonstrierten etwa 2300 Studierende aus Mainz, Landau und Kaiserslautern +++ Stuttgart: An der Demonstration in der Innenstadt beteiligten sich bis zu 6000 Menschen. +++ Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) steht auf der Seite der protestierenden SchülerInnen und Studierenden. »Die Bundesrepublik braucht eine Kehrtwende in der Bildungspolitik«, erklärte der GEW-Vorsitzende Ulrich Thöne. Der Gewerkschafter forderte. »Bildungsarmut zu bekämpfen, Chancengleichheit herzustellen und gute Bildung für alle Menschen zu garantieren« +++ Frankfurt/M.: Etwa 500 SchülerInnen und Studierende zogen lautstark durch die Innenstadt +++ München: Vor der Universität versammelten sich am Morgen nach Polizeiangaben mehr als 5.000 Studierende, insgesamt wurde mit mehr als 10.000 Menschen gerechnet. Das Audimax wurde weiter von mehreren hundert Studierenden besetzt gehalten. +++ Wiesbaden: 8.000 SchülerInnen und Studierende zogen Gewerkschaftsangaben zufolge gemeinsam Bildungsstreik in Augsburgmit Lehrern durch die City. +++ Augsburg: Eine zuletzt bis auf 700 TeilnehmerInnen angewachsene SchülerInnen-Demo hat sich aufgemacht, die Uni Augsburg zu besetzen. +++ Flensburg: Seit etwa 12.00 Uhr demonstrieren in der Flensburger Innenstadt. Polizeischätzungen zufolge rund 250 bis 300 menschen. Die Demo wurde vom Asta der Flensburger Uni organisiert. +++ Berlin: Rund 12.000 Schülerinnen und Schüler sind heute ab 11 Uhr in der Hauptstadt auf die Strasse gegangen. Diese Zahl nannte die Kampagne »Bildungsblockaden einreissen«. Die Polizei sprach von 6000 Demo-TeilnehmerInnen. +++ Erlangen: An der Uni Erlangen-Nürnberg wurde heute von der Demo aus das Audimax der Philosophischen Fakultät besetzt. 600 Menschen haben sich bereits dort eingefunden und bilden Arbeitskreise.+++ Braunschweig: Nach einer Abstimmung haben Studierende der Fakultät Maschinenbau das Audimax der TU Braunschweig besetzt. +++ Die rechte Konkurrenzorganisation zur Lehrergewerkschaft GEW, der Deutsche Philologenverband, jammert über den heutigen Bildungsstreik. Die Proteste würden »durch linksextreme und politikunfähige Organisationen entscheidend mitgestaltet«, beschwerte sich DPhV-Chef Heinz-Peter Meidinger. »Einzelne linksextreme Organisationen und andere Trittbrettfahrer wie die GEW (hätten) ideologisch motivierte Ziele im Forderungskatalog untergebracht«. +++ Paderborn: Pünktlich zum Bundesweiten Bildungsstreik ist das Audimax der Uni Paderborn seit gestern um 23.00 Uhr offiziell besetzt! +++ Niedersachsens Wissenschaftsminister Lutz Stratmann (CDU) will bis Anfang nächsten Jahres konkrete Pläne vorlegen, um die umstrittene Bologna-Reform an den Hochschulen an entscheidenden Stellen zu korrigieren. +++ Augsburg: Mehrere Hundert SchülerInnen haben sich auf dem Elias Holl Platz versammelt und wollen jetzt durch die Stadt demonstrieren. Sprecher der Gewerkschaften überbrachten die Grüsse der arbeitenden Menschen der bayerischen Stadt. +++ Berlins Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) hat »in vielen Bereichen grundsätzlich Verständnis« für den heutigen Bildungsstreik geäußert. Trotzdem verteidigte er den sogenannten Bologna-Prozess und die daraus resultierende Einführung von Bachelor- und Masterabschlüssen. Auch der Kultusminister von Sachsen-Anhalt, Jan-Hendrik Olbertz (parteilos), äußerte Verständnis für den Protest der Studierenden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 17. November 2009 um 18:30 Uhr
 

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