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Nazi-Provokation gegen Bildungsstreik in Aachen |
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Schule & Uni
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Dienstag, den 08. Juni 2010 um 15:08 Uhr |
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Wie das Bildungsstreikbündnis Aachen mitteilt, ist es am gestrigen Montag zu Provokationen von Neonazis gegen das Protestcamp des Bündnisses am »Super C«, dem Service-Zentrum der RWTH Aachen, gekommen. Mit mehreren Schlägertrupps zogen die Faschisten durch die Pontstraße und die umliegenden Straßen des Camps. Dabei kam es auch zu Übergriffen auf Passanten, welche die Nazis als vermeintliche Teilnehmer des Protestcamps vermuteten. »Mit der massiven Bedrohung unseres Camps wollten die Nazis uns zum Aufgeben zwingen, doch wir lassen uns nicht von ihrem Terror vertreiben«, kommentieren Julia Merscheid und Jens Wegener vom Bündnis. Dieses Beispiel zeige einmal mehr, wie Nazis mit politisch Andersdenkenden umgehen und delegitimiere die Behauptung, dass Nazis bloß ein unangenehmer Teil der Demokratie seien.
»Wir kämpfen für eine freie und emanzipatorische Bildung. Dass dies nicht in das faschistische Weltbild passt, ist uns klar«, kommentieren die Bündnisvertreter. Dennoch seien die feigen Aktionen gegen SchülerInnen, Studierende und einfache Passanten nicht hinnehmbar. »Wir fordern, dass endlich etwas gegen die ständigen Naziübergriffe in Aachen unternommen wird. Es kann nicht sein, dass alle Menschen die für eine freie und soziale Gesellschaft kämpfen ständig den Hetzjagden der Nazis ausgesetzt sind«, so die Aktivisten weiter. »Wir im Protestcamp werden uns von solchen Aktionen nicht unterkriegen lassen. Wir werden weiterhin für eine freie Bildung kämpfen und auch nicht schweigen, wenn Faschisten gegen Menschen hetzen.«
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