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Verkauf der Postbank sofort stoppen - Tarifverhandlungen beginnen in Berlin | Drucken |  E-Mail
Wirtschaft & Gewerkschaft
Dienstag, den 26. August 2008 um 12:10 Uhr
Einen Tag vor Beginn der Tarifverhandlungen für die rund 5.000 Tarifangestellten der Postbank hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) "ein sofortiges Ende der völlig unsinnigen Verkaufsverhandlungen" gefordert. "Die erfolgreichste Privatbank Deutschlands darf nicht unter den Hammer kommen, nur um einen riesigen Finanzkonzern zu schaffen", sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Uwe Foullong. Der Kursverfall der Postbank in den letzten Wochen sei "ohne Not entstanden und schadet dem grundsoliden Unternehmen", erklärte Foullong weiter. Ein klares Wort des Postchefs Frank Appel sei lange überfällig. Für die Kunden bringe der Verkauf ohnehin eher Nachteile und die Beschäftigten müssten mit der Vernichtung von mehreren tausend Arbeitsplätzen rechnen.

Vor dem Hintergrund der Debatte beginnen am heutigen Dienstag in Berlin die Tarifverhandlungen. ver.di fordert neben einer Gehaltserhöhung von 8 Prozent insbesondere einen Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen. Der derzeitige tarifliche Kündigungsschutz läuft zum Jahresende 2008 aus.

Quelle: ver.di / RedGlobe
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