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Schwule Kommunisten wollen ESSO-Boykott |
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Wirtschaft & Gewerkschaft
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Sonntag, den 03. Juni 2012 um 16:28 Uhr |
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Mit einem Boykottaufruf hat DKP-queer, der Zusammenschluss von Schwulen und Lesben in der Deutschen Kommunistischen Partei, auf eine Entscheidung der Hauptversammlung des Ölmultis EXXON am 30. MAi reagiert. Medienberichten zufolge sollen die Aktionäre in Dallas mit 78 Prozent einen Diskriminierungsschutz für schwule und lesbische Mitarbeiter abgelehnt haben, indem sie zum wiederholten Mal gegen die Aufnahme der Merkmale »sexuelle Orientierung« und »Geschlechtsidentität« in die Antidiskriminierungsrichtlinien der Firma gestimmt haben.
Als Reaktion darauf ruft DKP-queer auf, das deutsche EXXON-Tochterunternehmen ESSO zu boykottieren. »Eigentlich dürfte man gar nicht mehr tanken, denn jeder Öl-Multi hat Dreck am Stecken«, erklärte die Gruppe. »Im Bereich Homosexualität jedoch schlägt der ESSO-Mutterkonzern EXXON-Mobile alles!« So soll EXXON nach der Übernahme des Mobile-Oil-Konzerns den dort geltenden Diskriminierungsschutz aufgehoben haben.
»Zwar sind sogenannte “Freie” Tankstellen, was Arbeiterrechte etc. angeht nicht besser als die großen Konzerne, aber so rückständig wie EXXON ist unseres Wissens keine«, erklärte Thomas Knecht von der kollektiven Leitung der DKP-queer. »Über 40 Milliarden US-Dollar Gewinn hat der Konzern im letzten Jahr gemacht! Es ist an der Zeit, dass dies weniger wird, denn so könnte man das homophobe Verhalten der Aktionäre am besten bestrafen!«
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Kommentare
www.dkp-queer.de
Oh haue.. haue... ha , da wird Esso aber einen riesen Einbruch erleben, bei so viel schwulen Kommunisten... die hier im Lande haben werden die Zapfsäulen wohl vor sich hin rosten.
rote Grüße
Thomas Knecht
DKP queer