Donnerstag, 30. März 2017
Solidaritätsanzeige

Russland

19. Weltfestspiele der Jugend und Studierenden 2017 in SotchiWir dokumentieren nachstehend eine Erklärung der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) zur Teilnahme der deutschen Delegation an den Weltfestspielen der Jugend und Studierenden vom 14.-22.10. 2017 in Sotschi/ Russland:

Das erste internationale Vorbereitungstreffen (IPM) bestätigte am ersten Juniwochenende 2016 den Diskussionsprozess, dass die 19. Weltfestspiele der Jugend und Studierenden in Sotschi, Russland, vom 14.-22.10.2017 stattfinden sollen.

»Für Frieden, Solidarität und soziale Gerechtigkeit, wir kämpfen gegen Imperialismus – unsere Vergangenheit ehrend bauen wir die Zukunft!« Unter diesem Motto werden sich zehntausende junge Menschen treffen und in Diskussionsforen, Demonstrationen, Workshops und Austauschrunden ihren Teil zur Internationalisierung der Kämpfe um eine gerechtere Welt beitragen.

fdjDie »Freie Deutsche Jugend« hat in einer Erklärung zum Boykott der 19. Weltfestspiele der Jugend und Studierenden aufgerufen, die im Oktober im russischen Sotschi stattfinden. Der Weltbund der demokratischen Jugend (WBDJ) hatte im vergangenen Jahr bei mehreren internationalen Tagungen die Einladung der russischen Regierung zu diesem Festival diskutiert und schließlich angenommen.

Wir dokumentieren nachstehend den Wortlaut der Erklärung, die das Datum vom 27. Januar trägt, uns aber erst am gestrigen Montag übermittelt wurde.

Das russische Außenministerium Russlands hat am heutigen Mittwoch gegenüber der Regierung der Vereinigten Staaten bekräftigt, dass es nicht zu einer Rückgabe der Halbinsel Krim an die Ukraine kommen wird. Diese Äußerung ist als Antwort Moskaus auf Signale des Weißen Hauses zu verstehen, denen zufolge US-Präsident Donald Trump die Rückgabe dieses Gebiets an Kiew erwartet. Laut dem Sprecher des Weißen Hauses Sean Spicer bleibt Trump bei einer harten Haltung im Ukraine-Konflikt und »erwartet die Kooperation Russlands zur Minderung der Spannungen in der Ukraine und die Rückgabe der Krim«.

Befreiung 1945. Foto: ArchivBefreiung 1945. Foto: ArchivAm 19. Dezember wurde in New York in einer Plenarsitzung der 71. UN-Vollversammlung auf Initiative der Russischen Föderation die traditionelle Resolution »Kampf gegen Heroisierung des Nazismus, Neonazismus und andere Handlungen, die die Eskalation von modernen Formen des Rassismus, der Rassendiskriminierung, des Fremdenhasses und der damit verbundenen Intoleranz fördern« verabschiedet. Neben Russland hatten weitere 55 UN-Mitgliedsstaaten an dem Dokument gearbeitet, die alle Regionen der Welt vertreten. Für die Resolution stimmten 136 Staaten, dagegen stimmten zwei Delegationen (USA und Ukraine), wobei sich 49 Länder der Stimme enthielten. Zuvor war der Wortlaut der Resolution schon vom Dritten Ausschuss der 71. UN-Vollversammlung gebilligt worden.

»Die Sanktionen gegen Rußland bleiben bestehen«. Das war die Spitzenmeldung am vergangenen Wochenende nach dem sogenannten Sechser-Gipfel von Berlin. Da sollte man sich doch mal ein paar Minuten zurücklehnen und darüber nachdenken, wie solch ein Beschluß zustande kommt…

Grafik: rline.tvGrafik: rline.tvWir dokumentieren nachstehend die Grußbotschaft des Vorsitzenden der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation (KPRF), Gennadi Sjuganow, zum heutigen 99. Jahrestag der russischen Oktoberrevolution:

Liebe Landsleute!
Meine Genossen und Freunde!

Herzlich Glückwunsch zur Feier des 99. Jahrestages der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution!

Russian FederationIn Russland hat die Regierungspartei Vereintes Russland wie erwartet die Wahlen zur Staatsduma klar gewonnen. Wie die Zentrale Wahlkommission nach Auszählung von 93 Prozent der Stimmen am Montag mitteilte, kann die Partei von Ministerpräsident Dmitri Medwedew mit mehr als drei Vierteln aller Sitze im Parlament rechnen. Obwohl sie nur 54.28 Prozent der für die Parteilisten erhalten hatte, entfallen auf sie demnach 343 Mandate, was 76,22 Prozent entspricht. Das ist eine Folge des russischen Wahlsystems: Nur die Hälfte aller Sitze wurde über die Listen der Parteien besitimmt, während die andere über Direktwahlen in Wahlkreisen entschieden wurde. Hier gewann die Regierungspartei 203 der 225 Direktmandate.

Antonio Guerrero, Fernando González, René Gonzalez, Gerardo Hernández, Ramón Labañino und Hauptmann Orlando Cardoso Villavicencio bei ihrer Ankunft in Moskau. Foto: @julioteleSURAntonio Guerrero, Fernando González, René Gonzalez, Gerardo Hernández, Ramón Labañino und Hauptmann Orlando Cardoso Villavicencio bei ihrer Ankunft in Moskau. Foto: @julioteleSURDie fünf kubanischen Helden  Antonio Guerrero, Fernando González, Ramón Labañino, René González und Gerardo Hernández nehmen heute als Ehrengäste an der Parade zum Tag des Sieges über den Faschismus in Moskau teil. Bei der Ankunft am Sonntag würdigte Gerardo Hernández die jahrelange Arbeit des russischen Komitees zur Befreiung der Cuban Five. Im Gefängnis hätten sie regelmäßig von den Aktivitäten Lena Loschkinas und ihrer Mitstreiter erfahren, sagte Hernández am Flughafen.

Foto: Schekinov Alexey Victorovich - Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6792928Foto: Schekinov Alexey Victorovich - Own work, CC BY-SA 3.0Das Osterfest der russisch-orthodoxen Kirche fällt in diesem Jahr auf den 1. Mai. Für einige Regionen ist das Grund genug, die Kundgebungen und Demonstrationen zum Internationalen Kampf- und Feiertag der Arbeiterklasse abzusagen, der in Russland offiziell als »Tag des Frühlings und der Arbeit« begangen wird. Begründet werde das damit, dass viele Menschen Ostern mit ihrer Familie feiern wollten, so die staatliche Nachrichtenagentur TASS.

Die russischen Kommunisten wehren sich gegen eine Absage der Demonstrationen. »Jesus Christus war der erste Kommunist der Geschichte«, erklärte der Vorsitzende der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation (KPRF), Gennadi Sjuganow, am Mittwoch in Moskau. »Er hat seine Stimme für die Elenden, Leidenden, Armen, Kranken und Bedürftigen erhoben, für jeden, der in Schwierigkeiten ist«, erklärte der Parteichef. »Wenn Jesus heute noch leben würde, wäre er bei uns.«

Real time web analytics, Heat map tracking

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne die Einstellungen Ihres Browsers anzupassen, wird davon ausgegangen, dass Sie alle Cookies dieser Webseite empfangen möchten. Sofern Sie die Cookies dieser Webseite ablehnen oder löschen möchten, können Sie dies in den Einstellungen des Browsers tun. Beachten Sie aber, dass die Bedienbarkeit der Webseite damit eingeschränkt sein kann.