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Trotz Schließung des Flughafens: Zelaya auf dem Weg nach Tegucigalpa | Drucken |  E-Mail
Honduras
Sonntag, den 05. Juli 2009 um 19:17 Uhr
Der rechtmäßige Präsident von Honduras, Manuel Zelaya, hat soeben bei einer Pressekonferenz in Washington angekündigt, dass er trotz der Schließung des Flughafens in Tegucigalpa heute noch nach Honduras fliegen wird. Begleitet wird Zelaya vom Präsidenten der UNO-Vollversammlung, Miguel D'Escoto. Parallel reist eine zweite Delegation mit OAS-Generalsekretär Insulza, Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández, Ecuadors Präsident Rafael Correa und Paraguays Präsident Fernando Lugo zunächst nach El Salvador, um von dort auf dem Landweg nach Honduras zu reisen.

In den vier Stunden, die der Flug dauert, werden diplomatische Bemühungen unternommen, kündigte Zelaya an, ohne diese näher zu definieren. Das Volk rief er auf, auch weiterhin seine Rechte friedlich zu verteidigen.

In Tegucigalpa haben sich zur Stunde trotz der Absperrungen bereits Tausende von Menschen in der Nähe des Flughafens versammelt, demonstrieren gegen den Putsch und erwarten die Ankunft ihres rechtmäßigen Präsidenten. Die brutale Repression der Widerstandsbewegung durch die Putschisten hat Angaben von honduranischen Menschenrechtsorganisationen zufolge bislang fünf Menschenleben gefordert.

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