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Kurdische Gefangene beenden ihren Hungerstreik | Drucken |  E-Mail
Kurdistan
Freitag, den 20. April 2012 um 21:30 Uhr

Hungerstreikende Kurden in StrasbourgDer seit dem 15. Februar dauernde Hungerstreik der in türkischen Gefängnissen inhaftierten Mitglieder der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und der mit ihr verbündeten Partei der freien Frau in Kurdistan (PAJK) ist zu Ende. Das meldet die Informationsstelle Kurdistan (ISKU). Ausschlaggebend dafür seien die Reaktionen der Bevölkerung und ein Aufruf der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans (KCK) gewesen, erklärte im Namen der Gefangenen Deniz Kaya. Er betonte jedoch, dass die Isolation von PKK-Chef Abdullah Öcalan, die Auslöser der Protestaktion gewesen war, weiterhin anhalte. Solange die Isolation Öcalans, die Festnahmewellen gegenüber der Bevölkerung und das Verbot für die kurdische Sprache anhalte, werde der Widerstand weitergehen, so Kaya.

Am Tag zuvor hatte das Exekutivkomitee der KCK sowohl an die Hungerstreikenden in den Gefängnissen der Türkei als auch an die Hungerstreikenden in Strasbourg appelliert, ihre Aktionen neu zu bewerten und gegebenenfalls zu einem Ende zu bringen. Die Hungerstreikenden dürften den Grundsatz des PKK-Vorsitzenden Öcalan, dass es gerade auch im Widerstand möglichst zu keinen Todesfällen kommen dürfe, nicht außer Acht lassen. Zugleich kritisierte die KCK die Haltung des Europarates und dessen Antifolterkomitee CPT. Diese würden durch ihre Tatenlosigkeit dazu beitragen, dass die AKP-Regierung in ihrer kurdenfeindlichen Politik gestärkt werde.

Zur Solidaritätsaktion in Strasbourg erklärte die KCK, dass die Initiative bei den Hungerstreikenden selbst liege. Allerdings habe deren inzwischen mehr als 50 Tage dauernde Aktion ihren Zweck erfüllt. Die Hungerstreikenden sollten vor dem Hintergrund, dass der Vorsitzende nicht wolle, dass es im Widerstand zu Todesfällen komme, ihre Situation nochmals neu bewerten. Die Teilnehmer der Aktion in Strasbourg ihrerseits haben für Samstag eine Erklärung angekündigt.

Quelle: Informationsstelle Kurdistan / RedGlobe

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Kommentare 

 
-1 #4 2012-04-22 20:00
Wen die PKK den Terror abschort und die Waffen niederlegt dann werde ich als Türkei auch mit den Kurden auf die Straße gehen oder Hungern, aber so nein und nie.

Als Türke kann ich doch nicht sagen, ja lasst den man Frei der für den Terror und toten Soldaten verantwortlich ist.
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+2 #3 2012-04-21 19:47
Ich find es ja an sich gut, dass redglobe Diskussionsbeit räge nicht zensiert. Dafür ist in Kauf zu nehmen, dass sich hier zuweilen auch Schwachmaten tummeln. Die Grenze sollte erreicht sein, wenn Leute hier rechtsextremen Müll ablassen. Wie zum Beispiel 'Eso-Vergelter',der, wenn er kein fake ist, ein Nazi ist.

Anmerkung der Redaktion: Wir haben die Kommentare gesperrt.
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+2 #2 2012-04-21 17:19
Unglaublich erleichtert bin ich darüber, dass die Menschen sich nicht zu Tode gehungert haben! Denn der beispiellose Einsatz der Hungernden wird wie fast immer nur von der Ignoranz/Arroganz der Herrschenden übertroffen.

Phrase: Knäste zu Pommesbuden!

Und an den Vorredner.. "Der Hunger hat gesiegt".. Erst einmal: Nach so massivem Essensentzug kann es tödlich sein "normal" zu Essen. Also nix mit versagt und jetzt fett was Essen (Einfache Biologie).

Und außerdem würde ich erst dann so abfällig reden, wenn du selber für so ehrenwerte Ziele so drastisch Protestierst.

Allen beteiligten eine gute Genesung und viel Kraft für den weiteren Kampf!
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-6 #1 2012-04-21 01:37
Der Hunger hat gesiegt :), so viel zu Hungerstreik.
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