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Wiederholte Fehler von Hamas helfen Schlichtung nicht |
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Palästina
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Montag, den 19. Juli 2010 um 12:18 Uhr |
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Seit den blutigen Kämpfen zwischen Anhängern der Hamas und der Fatahbewegung im Gazastreifen fanden auch Gespräche über eine Beilegung des Streits statt. Die Versöhnung nach den Kämpfen sollte alle Palästinenser betreffen, doch seitdem hat die Hamasbewegung ihre Forderungen erhöht und die Versöhnung rückt in immer weitere Ferne.
Die neuen Forderungen waren sehr deutlich in den von der Hamas kontrollierten Medien zu erkennen, wie auch an aktuellen Statements von Hamasführern. Die Hamas spricht, als wären alle anderen Schuld an den stockenden Versöhnungsgesprächen und als ob sie die einzigen seien, die wirklich eine Beilegung des Streits wollen. Es ist nicht schwer erkennbar, dass solche Aussagen Hand in Hand gehen mit dem allgemeinen Konsens der Menschen über die Hamas. Sie glauben, dass die Hamas den Palästinensern nicht viel hilft, sondern, dass sie sich weiter ausbreiten wollen um ihre lokalen Ziele durchzusetzen.
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Piraterie im Mittelmeer: Israel kapert auch die "Rachel Corrie" |
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Palästina
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Samstag, den 05. Juni 2010 um 17:31 Uhr |
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Israelische Truppen haben auch das vorläufig letzte Schiff der humanitären Hilfsflotte für den Gazastreifen gekapert. Am Samstagvormittag stürmten israelische Kommandos das unter irischer Flagge fahrende Frachtschiff "Rachel Corrie", nachdem es zuvor von Kriegsschiffen blockiert worden war. Zuvor hatte die Mannschaft des Frachters vier Aufforderungen der israelischen Armee ignoriert, den Kurs zu ändern und einen israelischen Hafen anzulaufen. Offenbar gab es diesmal keine Opfer, was wohl auf die Besonnenheit der Passagiere der "Rachel Corrie" zurückzuführen ist, die - wie zuvor angekündigt - keinen Widerstand gegen den Piratenüberfall leisteten. Nach Angaben der internationalen Kampagne "Free Gaza" erfolgte der Überfall wieder in internationalen Gewässern. Die Organisation dementierte auch israelische Behauptungen, wonach die Besatzung des Schiffs den Angreifern erlaubt habe, an Bord zu kommen und die Kontrolle zu übernehmen.
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Freigelassene Aktivisten erheben schwere Vorwürfe gegen Israel |
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Palästina
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Mittwoch, den 02. Juni 2010 um 22:56 Uhr |
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Israel hat heute rund 700 Aktivisten der Freiheits-Flottille aus dem Gefängnis entlassen und abgeschoben. Vier arabische Israelis, die auf den Schiffen verhaftet wurden, werden weiter im Gefängnis festgehalten. Unklar blieb zunächst auch, ob tatsächlich alle Menschen freigelassen wurden. Die freigelassenen Aktivisten weigerten sich zunächst, mit den von der türkischen Regierung gestellten Flugzeugen abzufliegen, weil noch 25 Teilnehmer der Flottille vermisst wurden, meldete der lateinamerikanische Fernsehsender TeleSur. Da sich Israel nach wie vor weigert, nähere Informationen über die getöteten Aktivisten zu veröffentlichen, besteht die Befürchtung, dass die noch fehlenden Aktivisten zu den Getöteten gehören. Die israelische Regierung spricht jedoch nach wie vor von neun Toten, die offenbar alle türkischer Staatsangehörigkeit sein sollen.
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Mankell: »Wir werden mit hunderten Schiffen wiederkommen!« |
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Palästina
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Mittwoch, den 02. Juni 2010 um 15:42 Uhr |
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Der bekannte schwedische Krimiautor Henning Mankell, der an Bord der am Montag von israelischem Militär gestürmten Gaza-Hilfsflotte gewesen war, hat sich nach der Rückkehr in Schweden empört über die Piratenaktion Israels gezeigt. Zugleich begrüßte er die weltweite Unterstützung für die humanitäre Kampagne. »Israel ist vollkommen isoliert«, sagte er gegenüber Radio Schweden. »Die Menschen sind der brutalen Gewalt, die diese Macht auf dem Gewissen hat, so müde.« Zugleich zeige die israelische Aktion die Hilflosigkeit der dortigen Regierung: »Was wird im kommenden Jahr passieren, wenn wir mit hunderten Booten zurückkehren? Werden sie dann eine Atombombe zünden?«
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