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Europäische Linke auf dem Weg nach Gaza |
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Palästina
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Mittwoch, den 22. Juni 2011 um 19:26 Uhr |
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In Spanien haben sich heute 40 Aktivisten auf den Weg zur zweiten Gaza-Flotte gemacht. Vom Flughafen Madrid aus starteten sie mit dem Flugzeug zu »irgendeinem Hafen am Mittelmeer«, wo sie an Bord eines der der zehn Schiffe gehen wollen, die in Richtung des von Israel blockierten Gazastreifens starten wollen. Symbolisch verabschiedet wurden sie mit Kundgebungen in Madrid, Barcelona, Valencia, Málaga und Gernika. Während in Deutschland die Bundestagsfraktion der Partei Die Linke ihren Mitgliedern verboten hatte, sich in diesem Jahr wieder an der Flotte zu beteiligen, ist die spanische Delegation hochrangig zusammengesetzt. Zu den mitreisenden Aktivisten gehören der Europaabgeordnete Willy Meyer (Vereinigte Linke, IU), der Schauspieler Willy Toledo, die Abgeordnete Marina Albiol, die für die Vereinigte Linke im Parlament der des autonomen Landes Valencia sitzt, sowie der Generalsekretär der Partei der Kommunisten Kataloniens (PCC), Joan Josep Nuet.
Obwohl mehrere deutsche Organisationen mit einer Spendenkampagne zum Gelingen der neuen Flotte beigetragen haben, fällt die Beteiligung aus Deutschland in diesem Jahr deutlich geringer aus als 2010, als mehrere linke Abgeordnete mit an Bord der schliesslich von Israel angegriffenen und gekaperten Schiffe waren. Bislang ist nur der Name von Peter Wolter, Redakteur der Tageszeitung junge Welt, öffentlich bekannt. Die Zeitung will mit einem »Online Spezial« und täglichen Berichten in ihrer gedruckten Ausgabe ständig über die Ereignisse vor der Küste Palästinas berichten.
Weitere Passagiere kommen aus Kanada - die mit der Tahrir Kurs auf Gaza nehmen -, aus Irland, von wo die MV Saoirse kommt, und aus Schweden, darunter offenbar wieder der weltbekannte Schriftsteller Henning Mankell.
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