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Mit allen Mitteln gegen die Gaza-Flottille |
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Palästina
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Donnerstag, den 30. Juni 2011 um 15:03 Uhr |
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Die irische »Saoirse« kann nicht an der internationalen Hilfsflottille in den Gazastreifen teilnehmen. Das teilten Aktivisten der Kampagne »Irish Ship to Gaza« heute in Dublin mit. Das Schiff war offenbar während seines Aufenthalts im Hafen von Göcek Ziel eines Anschlags geworden. Nach Angaben eines Sprechers der Kampagne wurde ein Teil des Propellerschafts abgesägt. Dies könne kein Unfall gewesen sein und gehe vermutlich auf das Konto Israels, hiess es von Seiten der Organisatoren. Bereits am Montag war die griechisch-schwedisch-norwegische »Juliano« Ziel eines Anschlags geworden. Dieses Schiff wird derzeit repariert. Unterdessen ist bereits am gestrigen Mittwoch die französische »Dignité« von Korsika kommend aufgebrochen und befindet sich auf dem Weg zum gemeinsamen Treffpunkt aller Schiffe im Mittelmeer.
Die palästinensische Tageszeitung »Al-Quds Al-Arabi« berichtete am Mittwoch, in Gaza seien die Vorbereitungen abgeschlossen, um die Hilfsgüter entgegen zu nehmen, falls der Schiffskonvoi »wider Erwarten« von israelischer Seite durchgelassen werde. Auf einer Pressekonferenz im Hafen von Gaza warnte ein Sprecher Israel vor einem Angriff auf die Schiffe und verlangte von der UNO, die Flottille vor »israelischem Terror und Piraterie« zu schützen. Die Blockade des Gazastreifens sei unvereinbar mit internationalen Gesetzen und der menschlichen Ethik. Das palästinensische Volk habe alles Recht der Welt, die Freiheitsflottille in Gaza zu empfangen.
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