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Naturfreundejugend protestiert gegen Überfall | Drucken |  E-Mail
Palästina
Dienstag, den 01. Juni 2010 um 15:22 Uhr

Die Naturfreundejugend NRW (NFJ) verurteilt in aller Schärfe den Überfall des israelischen Militärs auf die sechs Schiffe der internationalen „Free Gaza“ Flotte, welche seit dem Morgen des 27.Mai 2010 von Kreta aus in Richtung Gaza unterwegs war. Dabei sind in den frühen Morgenstunden des 31. Mai 2010 offenbar mehr als zehn Mitglieder des humanitären Konvois erschossen worden, zudem gab es zahlreiche Verletzte. An Bord waren etwa 700 Personen, die zunächst festgenommen wurden: neben zahlreichen Prominenten auch die Naturfreunde Mitglieder Inge Höger und Annette Groth, beide Mitglied des deutschen Bundestages. Diese zwei sind mittlerweile wieder freigelassen worden.

 
KPL verurteilt Staatsterrorismus Israels | Drucken |  E-Mail
Palästina
Dienstag, den 01. Juni 2010 um 12:04 Uhr

Kommunistische Partei LuxemburgsMit Erschütterung und Empörung hat die Kommunistische Partei Luxemburgs (KPL) den am Montag erfolgten Überfall der israelischen Streitkräfte auf den internationalen Schiffskonvoi für Gaza, bei dem zahlreiche Menschen getötet oder verletzt wurden, zur Kenntnis genommen.

 
Massaker im Mittelmeer: Proteste weltweit | Drucken |  E-Mail
Palästina
Dienstag, den 01. Juni 2010 um 11:55 Uhr

Zeichnung der Tageszeitung Granma, 1. Juni 2010Fünf der offenbar elf deutschen Aktivisten, die an Bord der von Israel gewaltsam geenterten Freiheits-Flottille gewesen waren, sind heute morgen nach Deutschland zurückgekehrt. Ein Sprecher des Auswärtigen Amts teilte mit, unter diesen seien auch die Bundestagsabgeordneten der Linksfraktion, Inge Höger und Annette Groth. Unterdessen forderte Bundesaußenminister Guido Westerwelle von Israel Aufklärung über das Schicksal der sieben anderen deutschen  Staatsangehörigen, die unter den Aktivisten waren. Noch habe die deutsche Botschaft in Tel Aviv keine verlässlichen Informationen über ihren Verbleib und keinen Zugang zu ihnen.

Unterdessen hat der UN-Sicherheitsrat in New York den völkerrechtswidrigen Piratenakt Israels in internationalen Gewässern verurteilt. Allerdings fiel die Erklärung des Gremiums schwächer aus, als von den Palästinensern, den arabischen  Staaten und der Türkei gefordert worden war. Bei der Sondersitzung gestern abend nannte der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu den israelischen Militäreinsatz »staatlichen Mord« und Piraterie. Der palästinensische Beobachter bei den Vereinten Nationen, Rijad Mansur, warf den israelischen Streitkräften Kriegsverbrechen vor.

 
DKP: Solidarität mit den Menschen in Gaza - Stoppt die israelische Aggression | Drucken |  E-Mail
Palästina
Dienstag, den 01. Juni 2010 um 10:56 Uhr

Deutsche Kommunistische ParteiIsraelische Soldaten haben auf Befehl ihrer Regierung in internationalen Gewässern des Mittelmeers die Schiffe einer Hilfsflotte mit 10.000 Tonnen Hilfsgütern für die Menschen in Gaza gekapert. Bei diesem Akt staatlicher Piraterie wurden bis zu 19 Friedensaktivisten getötet, Dutzende wurden verletzt. Die Schiffe mit Mannschaften und 700 Passagieren, darunter der bekannte schwedische Krimi-Autor Henning Mankell, die beiden Bundestagsabgeordneten Inge Höger und Annette Groth von der Partei Die Linke und der renommierte Völkerrechtler Norman Paech, wurden in israelische Häfen verschleppt. Die Bundesregierung zeigt sich „bestürzt“ und fordert „Aufklärung“.

 
Friedensratschlag verurteilt israelischen Piratenakt | Drucken |  E-Mail
Palästina
Montag, den 31. Mai 2010 um 17:33 Uhr

Zum Angriff der israelischen Streitkräfte auf den internationalen Hilfskonvoi für Gaza, in dessen Folge zahlreiche Menschen getötet oder verletzt wurden, erklärte der Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag, Peter Strutynski: »Der israelische Privatsender '10' berichtete, dass bei dem israelischen Angriff 16 Menschen ums Leben gekommen sind. Die Sicherheitskräfte hätten das Feuer eröffnet, nachdem einige Menschen an Bord sie 'mit Äxten und Messern' angegriffen hätten. - Die israelische Besatzungsarmee verhängte eine Nachrichtensperre. Demnach darf aus Israel nicht über die Zahl der Toten und Verletzten berichtet werden. Die Organisatoren der Flottille erklärten, sie hätten keinen Kontakt mehr zu den Schiffen.

 
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