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Nordamerika
Heidelberg: Demonstration gegen Repression und für Solidarität mit Mumia Abu-Jamal | Drucken |  E-Mail
USA
Freitag, den 29. Januar 2010 um 23:44 Uhr

Mumia Abu-JamalAm Samstag findet eine von der Antifaschistischen Initiative Heidelberg veranstaltete Demonstration in Heidelberg statt. Die Demonstration setzt sich in Solidarität mit Mumia Abu-Jamal unter anderem ein für die Freiheit von allen politische Gefangenen, gegen politische Repression und staatlichen Rassismus. Beginn ist um 14 Uhr am Bauhaus Heidelberg, Treffpunkt für eine gemeinsame Zugfahrt ab Stuttgart ist der Hauptbahnhof um 11.45 Uhr, Gleis 10.

Im Aufruf heißt es zu Mumia Abu-Jamal unter anderem: "(...) Seit seiner frühesten Jugend kämpft Mumia Abu-Jamal gegen Kapitalismus, staatlichen Rassismus und Polizeigewalt - zunächst als Pressesprecher der militanten Black Panther Party in Philadelphia, später als Radiojournalist, dessen Arbeit in den gesamten USA wahrgenommen wurde. Für seine scharfe Kritik an der brutalen Zerschlagung linker afroamerikanischer Strukturen und an der Ermordung von bekannten AktivistInnen durch das staatliche Aufstandsbekämpfungsprogramm COINTELPRO wurde er schnell zum Hassobjekt der Repressionsorgane und Institutionen.

 
Obamas anachronistische Politik | Drucken |  E-Mail
USA
Montag, den 04. Januar 2010 um 18:13 Uhr

Blockade brechenDie Politik des US-Präsidenten Obama gleicht sich immer mehr der seines unsäglichen Vorgängers an. Am 4. Januar meldeten die internationalen Nachrichtenagenturen unter dem Titel »USA verschärfen Fluggastkontrollen«, dass ab sofort alle in die USA einreisenden Flugpassagiere aus bestimmten, sog. »verdächtigen Staaten« einer speziellen Prozedur unterzogen, nämlich »ausnahmslos abgetastet oder mit Körperscannern kontrolliert« würden. Betroffen seien Reisende aus 14 sog. »terrorverdächtigen Ländern«, die auf einer schwarzen Liste des US-Außenministeriums stehen, die jedoch bis jetzt nicht veröffentlicht wurde. Genannt wurden bereits Afghanistan, Iran, Jemen, Libyen, Nigeria, Pakistan, Somalia, Sudan und Syrien und auch Cuba.

 
Look Homeward, Mr. President! | Drucken |  E-Mail
USA
Mittwoch, den 09. Dezember 2009 um 19:11 Uhr

Kriegsnobelpreisträger Barack ObamaMorgen wird, anlässlich der am 10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedeten Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, weltweit der Tag der Menschenrechte begangen. Gerade an diesem Tag wird in Oslo der Friedensnobelpreis an US-Präsident Obama überreicht. In der Begründung des Nobel-Komitees heißt es u.a.: »Barack Obama erhält den Friedensnobelpreis für seinen außergewöhnlichen Einsatz zur Stärkung der internationalen Diplomatie und der Zusammenarbeit zwischen den Völkern (…) Demokratie und Menschenrechte sollen gestärkt werden (…) Seine Diplomatie fußt auf der Vorstellung, dass diejenigen, die die Welt führen sollen, dies auf der Grundlage von Werten (…) tun müssen, die von der Mehrheit der Weltbevölkerung geteilt werden.« Es dürfte in der Geschichte des Friedensnobelpreises einzigartig sein, dass der Geehrte zeitgleich 30.000 neue Soldaten in einen Kolonialkrieg beordert.

 

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