Freitag, 9. Dezember 2016
Solidaritätsanzeige

Das war nicht die Nacht von Donald Trump: CNN-Homepage am Dienstagmorgen. Screenshot: CNNDas war nicht die Nacht von Donald Trump: CNN-Homepage am Dienstagmorgen. Screenshot: CNNBei den ersten Vorwahlen im US-Präsidentschaftswahlkampf hat sich in Iowa bei den Demokraten die Favoritin und frühere Außenministerin Hillary Clinton nur knapp gegen ihren linken Konkurrenten Bernie Sanders durchsetzen können. Nach den von CNN verbreiteten Ergebnissen erreichte die ehemalige »First Lady« 50 Prozent der Stimmen der demokratischen Parteigänger in dem kleinen Bundesstaat, während der sich als »demokratischer Sozialist« bezeichnende Sanders auf 49 Prozent kam. Zum Nominierungsparteitag der Demokraten entsendet Iowa somit 24 Delegierte für Clinton und 21 für Sanders. Die anderen demokratischen Bewerber spielten keine Rolle.

Auch bei den Republikanern gab es eine Überraschung. »Das war nicht der Tag von Donald Trump«, titelte der Nachrichtensender CNN auf seiner Homepage. Der Milliardär musste sich mit 24 Prozent dem ultrarechten Kandidaten Ted Cruz geschlagen geben, der auf 28 Prozent kam. Trump lag außerdem nur knapp vor Marco Rubio, der 23 Prozent erreichte. Damit schickt Cruz acht Delegierte zum Parteitag der Republikaner, Trump und Rubio können je sieben entsenden. Vier weitere Delegierte entfallen auf drei weitere abgeschlagene Bewerber.

Der Erfolg für Sanders wird der von breiten Teilen der US-amerikanischen Linken getragenen Kampagne für ihn weiteren Aufwind verleihen.

Quelle: CNN / RedGlobe

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