23 | 04 | 2019

Am 15.03.2019 verübte ein rechtsextremer Terrorist einen Terroranschlag in Christchurch, Neuseeland. Durch den Terroranschlag auf zwei Moscheen sind 50 Menschen ums Leben gekommen und etliche Menschen sind schwer verletzt worden.

Zwei weitere Verdächtige wurden festgenommen, bisher ist nicht bekannt, ob diese Mittäter des Anschlags waren. Wir als DIDF und DIDF-Jugend verurteilen diesen rechtsextremen Terroranschlag aufs Schärfste und sind zutiefst erschüttert.

Wir gedenken der Opfer und sprechen den Angehörigen unser aufrichtiges Mitgefühl aus.

Anschläge wie diese zeigen uns, dass wir noch entschlossener jegliche Art von Hass und Spaltung in der Welt bekämpfen müssen! Es darf nicht einfach so hingenommen werden, dass 50 unschuldige Menschen durch einen feigen rassistischen Anschlag aufgrund ihrer Herkunft und Religion ermordet werden.

Genauso erschreckend ist die Tatsache, dass der Täter ein Video von sich während des Anschlags im Live-Stream auf sozialen Plattformen hochgeladen hat und vor allem, dass dieses Video von zahlreichen Menschen heruntergeladen und geteilt wurde. Die grausame Ermordung von Menschen, gefilmt in der Ego-Shooter-Perspektive, ist sicherlich kein Stoff für Sensationsgier und Unterhaltung. Auch wenn die Sozialen Netzwerke das Video mittlerweile entfernt haben, wurde es bereits runtergeladen und verbreitet.

Leider stellen wir in der sozialen Medienlandschaft, in den Aussagen der Politiker und den Berichterstattungen fest, dass die Reaktion auf rechten Terror relativierend im Vergleich zu islamistischen Anschlägen ist. Während bei islamistischen Anschlägen das Mitgefühl und die öffentliche Trauer überwiegen, beobachten wir im Netz, dass Hasskommentare und rassistische Äußerungen bei diesem Anschlag in Neuseeland Anklang finden. Wir sagen ganz klar, dass jeglicher Terror, egal von wem ausgehend, aufs Schärfste verurteilt werden muss.

Rassismus hat sowohl in der Vergangenheit wie heute gezeigt, dass er tödliche Folgen mit sich bringt. Daher gilt es, diese Entwicklung in der gesamten Gesellschaft ernst zu nehmen und entschlossener denn je gegen diesen vorzugehen.

Wir verurteilen diesen Anschlag und sind solidarisch mit allen Opfern von Terrorismus und rechter Gewalt!

Quelle:

DIDF

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