Donnerstag, 13. Dezember 2018
Solidaritätsanzeige

Pablo Emilio MoncayoPablo Emilio Moncayo, der im April nach zwölfjähriger Gefangenschaft in der Gewalt der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) freigelassen worden war, ist wieder auf der Flucht. Nach wiederholten Drohungen gegen ihn und seine Familie hat er das Militär gebeten, ihm ein Jahr Urlaub zu gewähren. Das ist der gesamte Jahresurlaub, der sich in der langen Gefangenschaft angesammelt hatte. Er werde sich in dieser Zeit in Europa - offenbar in Italien oder Frankreich - aufhalten und die Monate nutzen, um auszuruhen und zu lernen, erklärte seine Schwester Yuri Tatiana Moncayo gegenüber kolumbianischen Medien. Seine Familienangehörigen wollen hingegen »derzeit« das Land nicht verlassen.

Vor allem Pablo Emilios Vater Gustavo Moncayo hatte sich auch nach der Freilassung seines Sohnes für einen humanitären Gefangenenaustausch und Verhandlungen zur Beilegung des seit Jahrzehnten andauernden Bürgerkriegs in Kolumbien eingesetzt, was von der Regierung des bis Anfang August amtierenden Staatschefs Álvaro Uribe abgelehnt wurde. Für diese Aktivitäten war Moncayo von rechten Kräften seines Landes angefeindet worden. Es wurde ihm sogar vorgeworfen, im Dienste der Guerrilla zu stehen.

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