08 | 04 | 2020

Präsidentschaftswahl in El Salvador

Am Ende waren es knapp 7000 Stimmen mehr. Bei der zweiten Runde der Präsidentschaftswahl in El Salvador hat sich der Kandidat der linken FMLN, Salvador Sánchez Cerén, hauchdünn gegen den Vertreter der Rechtspartei ARENA, Norman Noel Quijano Gonzalez, durchsetzen können. Wie das Oberste Wahlgericht (TSE) des zentralamerikanischen Landes nach Auszählung praktisch aller Stimmen mitteilte, erreichte Sánchez Cerén 1.494.144 Stimmen, was 50,11 Prozent entspricht. Sein Konkurrent erreichte 1.487.510 Voten bzw. 49,89 Prozent.

 

Vor Tausenden jubelnden Anhängern dankte der neue Präsident für die Unterstützung. »Wir verpflichten uns, unsere Arme auszubreiten und unser Herz zu öffnen. Wir verpflichten uns, ab morgen im Dienste aller zu arbeiten«, erklärte der Nachfolger von Mauricio Funes, dessen Vizepräsident Salvador Sánchez Cerén bisher war. »Wir haben in der ersten Runde gewonnen und jetzt haben wir in der zweiten Runde wieder gewonnen. Das vereinte Volk wird niemals besiegt werden!«



El Salvadors Rechte will das knappe Ergebnis nicht anerkennen. »Sie werden uns diese Sieg nicht rauben. Wir werden, wenn nötig mit unserem Leben, kämpfen, aber wir werden die Demokratie durchsetzen«, erklärte ARENA-Kandidat Quijano noch vor Bekanntgabe der ersten Ergebnisse durch das TSE. »Ab jetzt befinden sich mehr als eine Million Landsleute, die uns die Stimme ihres Vertrauens gegeben haben, auf dem Kriegspfad«, tönte er.

Als einer der ersten gratulierte Venezuelas Präsident Nicolás Maduro dem neugewählten salvadorianischen Staatschef. Über Twitter teilte er mit, er habe Sánchez angerufen und ihm »im Namen des Volkes von Bolívar und Chávez« Glückwünsche zu übermitteln. Sánchez Cerén sei ein »legendärer Kämpfer für die Demokratie und die Menschenrechte in El Salvador«.

Offizielle Ergebnisse des TSE: http://elecciones2014.tse.gob.sv/resultados_marzo/99/DPR999999.htm

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