Donnerstag, 13. Dezember 2018
Solidaritätsanzeige

Außenministerium der Republik KubaAußenministerium der Republik KubaWir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung eine Erklärung der für die USA zuständigen Generaldirektorin des kubanischen Außenministeriums, Josefina Vidal Ferreiro.

Am 20. Juni hat das State Department (der USA) entschieden, Kuba einmal mehr in die schlechteste aller Kategorien seines Jahresberichts über die Länder aufzunehmen, die »die Mindeststandards zur Beseitigung des Menschenhandels nicht vollständig erfüllen und keine bedeutenden Anstrengungen zu diesem Ziel unternehmen«. Dabei verschweigt es die Anerkennung und das Prestige, das unser Land für seine herausragenden Anstrengungen zum Schutz der Kinder, der Jugend und der Frauen erworben hat.

Kuba hat nicht um eine Einschätzung der Vereinigten Staaten gebeten und benötigt auch keine Empfehlungen der Regierung eines der Länder, in denen weltweit das Problem des Handels mit Jungen, Mädchen und Frauen am größten ist. Die Vereinigten Staaten haben keine moralische Berechtigung, um Kuba zu qualifizieren oder um uns »Pläne« irgendwelcher Art vorzuschlagen, solange die Zahl der nordamerikanischen Bürger, die innerhalb dieses Landes Opfer des Handels werden, auf nahe 200.000 geschätzt wird, wobei die Ausbeutung am Arbeitsplatz die am meisten ausgedehnte Form des Menschenhandels ist. 85 Prozent der gerichtlichen Prozesse, die zu diesem Thema geführt werden, behandeln Fälle sexueller Ausbeutung, und mehr als 300.000 der insgesamt eine Million Kinder, die ihr Zuhause verlassen, sind Opfer irgendeiner Form von Ausbeutung.

Die Regierung Kubas weist diese unilaterale Übung, die unser Volk beleidigt, als unbegründet zurück. Die aus rein politischen Gründen erfolgte Aufnahme in diese Liste ebenso wie die Bezeichnung Kubas als Staat, der den internationalen Terrorismus fördert, zielt darauf ab, die Blockadepolitik zu rechtfertigen und bringt die Anwendung von Finanzsanktionen mit sich, die die Regierung der Vereinigten Staaten immer mehr verschärft, wodurch sie ernste Folge für unsere Kinder, Jugend, Frauen und unser gesamtes Volk provoziert.

Havanna, 20. Juni 2014

Quelle: Cubadebate / Übersetzung: RedGlobe

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