Namibias Regierung lehnt deutsches Entschädigungsangebot ab

Dass die namibische Regierung das Entschädigungsangebot Deutschlands für die Kolonialverbrechen abgelehnt hat, ist gut. Denn die zehn Millionen Euro, die die Bundesregierung Namibia „zur Heilung der Wunden“ angeboten hatte, sind nicht nur eine lächerlich kleine Summe für den ersten Genozid des 20. Jahrhunderts. Sie sind auch ein Sinnbild dafür, wie wenig Verantwortung Deutschland für diese Kolonialverbrechen bis heute übernommen hat.Dafür bräuchte es neben einer Rückführung aller menschlichen Überreste aus deutschen Sammlungen sowie einer Beseitigung kolonialer Symbole vor allem eins: eine uneingeschränkte Anerkennung des Völkermords sowie eine offizielle Entschuldigung der Bundesregierung.

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Bundesregierung muss Hinhaltetaktik aufgeben

„Die Bundesregierung muss ihre Hinhaltetaktik hinter verschlossenen Türen aufgeben. Dabei geht es nicht nur um die Summe. Die Unterbrechung der Verhandlungen sollte sie nutzen und sich dafür einsetzen, dass bei Fortsetzung der Verhandlungen die selbstgewählten Vertreter der Herero und Nama beteiligt werden. Nur wenn die Nachkommen der Betroffenen des Völkermordes mitsprechen, besteht die Chance auf ‚Wiedergutmachung‘“, erklärt Helin Evrim Sommer, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der Ablehnung des Entschädigungsangebots der Bundesregierung zur Wiedergutmachung der Kolonialverbrechen und des Völkermordes an den Herero und Nama durch Namibias Präsident Hage Geingob.

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Lockerungen in Namibia

Namibia findet Anerkennung für die Art, wie es mit der Corona-Pandemie umgeht. Mit nur 25 bestätigten Infizierten, 16 bereits Genesenen und bisher keinem Todesfall steht der Wüstenstaat im internationalen Vergleich sehr gut da. Auf Beschluss der Regierung des 2,3-Millionen-Einwohner-Landes sind seit dem 2. Juni die seuchenbedingten Einschränkungen auf Stufe 3 des vierstufigen Restriktionsplans gelockert. Das heißt, dass der Schulunterricht wieder begonnen hat, berührungslose Sportarten, Zusammenkünfte von bis zu 50 Personen bei Veranstaltungen, Beerdigungen und Hochzeiten sowie Restaurantbesuche sind wieder erlaubt.

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PCC gratuliert SWAPO zum 60. Jahrestag ihrer Gründung

Den nachstehenden Beitrag haben wir aus der deutschsprachigen Online-Ausgabe der kubanischen Tageszeitung Granma übernommen. Mit einer Botschaft mit den „aufrichtigsten Glückwünschen“ gratulierte das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Kubas (PCC) der Südwestafrikanischen Volksunion (SWAPO) anlässlich des 60. Jahrestages ihrer Gründung.

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Völkermord an den Herero und Nama anerkennen und Wiedergutmachung leisten

„Die Bundesregierung muss ihre Verzögerungstaktik in den Regierungsverhandlungen mit Namibia über den Völkermord an den Herero und Nama umgehend beenden“, sagt Helin Evrim Sommer, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der heutigen Übergabe von vormals geraubten menschlichen Gebeinen im Rahmen einer Gedenkzeremonie an eine hochrangige Delegation aus Namibia.

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Jugendverbände bereiten in Namibia 19. Weltfestspiele vor

In Windhoek, der Hauptstadt Namibias, hat in dieser Woche das zweite internationale Vorbereitungstreffen für die XIX. Weltfestspiele der Jugend und Studierenden stattgefunden. Die Delegierten aus rund 30 Ländern diskutierten unter anderem das Programm des Festivals, das im Oktober 2017 im russischen Badeort Sotschi, dem Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2014, stattfinden wird. Eröffnet wurde das Treffen vom Generalsekretär der früheren Befreiungsbewegung und heutigen Regierungspartei SWAPO, Nangolo Mbumba. Er würdigte die Unterstützung, die der Weltbund der Demokratischen Jugend (WBDJ) und die antiimperialistische Jugendbewegung der Welt in früheren Jahrzehnten dem Freiheitskampf des namibischen…

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