• Thüringen will Notbetreuung für systemrelevante Berufe abschaffen

    ver.di kritisiert die Thüringer Verordnung zum eingeschränkten Regelbetrieb in Thüringen.

    Diese sieht vor, dass bis zum 15. Juni 2020 alle Kindertageseinrichtungen unter entsprechenden Hygieneregelungen für alle zu betreuenden Kinder wieder einen Platz anbieten. Der Großteil der Thüringer Einrichtungen startet damit ab dem 02. Juni 2020. Dabei werden unterschiedliche Modelle zum Schutz der Beschäftigten und der Kinder angewandt. Einige Einrichtungen setzen auf ein sogenanntes Wechselmodell, in dem die Kinder nur alle zwei Wochen betreut werden. Der größte Teil reduziert die Öffnungszeiten drastisch auf teilweise maximal 7 Stunden Betreuungszeit.

  • Rettungsschirm für Kommunen – Zukunft in Stadt und Land gestalten

    Ob Altenpflege, Beratung, Feuerwehr, Gesundheitsschutz oder Kinderbetreuung: Wie durch ein Brennglas erkennen wir unter den Bedingungen der Corona-Pandemie, dass die Angebote und Dienstleistungen der Städte und Gemeinden unverzichtbar für unsere Gesellschaft sind.

    Die Kommunen stemmen den Alltag unter Bedingungen von Covid-19. Dabei geraten sie zunehmend unter Druck, denn die Ausgaben steigen, und die Einnahmen brechen weg. Allein die jüngste Steuerschätzung prognostiziert ein Gewerbesteuer-Minus in Höhe von 11,8 Milliarden Euro. Und je länger die Krise andauert, desto höher werden die finanziellen Belastungen für die Kommunen.

  • Hinhaltetaktik von Karliczek verschärft Zweiklassen-Studium

    „Die Ausflüchte von Ministerin Karliczek in Sachen Corona-Nothilfen sind an Absurdität nicht zu übertreffen“, erklärt Nicole Gohlke, hochschul- und wissenschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE.

  • Arbeit umverteilen!

    Angesichts der Massenentlassungen, die in der offenbar noch Monate anhaltenden Coronakrise trotz der großzügigen Staatshilfen für so ziemlich alle Betriebe – und dazu zählt auch die tausendfache Übernahme des Kurzarbeitergeldes, das ja den vom Patron geschuldeten Lohn ersetzt, durch den Staat – drohen, ist es an der Zeit, daß die Gewerkschaften ihre Forderung nach kollektiver Arbeitszeitverkürzung wieder in den Mittelpunkt ihrer Kollektivvertragspolitik, ja ihrer gesamten Politik, stellen.

  • Vorwurf der Diskriminierung im Ankerzentrum Waldkraiburg

    Bewohner*innen der ANKER-Dependance in Waldkraiburg reagierten im April 2020 auf die rassistische Äußerung eines Mitarbeiters des Sicherheitsdienstes mit einem Beschwerdebrief, dieser ist bereits auf der Anker-Watch Website veröffentlicht (https://bit.ly/3fYka9X). Doch statt einer Reaktion auf ihre Vorwürfe, wurden die Bewohner*innen in eine kritikwürdige Quarantäne-Einrichtung nach Manching verlegt. Ein Geflüchteter, der sich auch an der Initiative gegen die rassistische Diskriminierung bei einem dazu abgehaltenen Treffen beteiligt hatte, wurde positiv auf Covid-19 getestet. Die Quarantäne Maßnahme wurde über Personen verhängt, die ebenfalls an diesem Treffen teilgenommen hatten. Darüber hinaus allerdings auch pauschal über alle anderen Personen aus afrikanischen Herkunftsländern.

  • Mitgliederzahlen von ver.di Hessen steigen seit Corona

    Die Mitgliederzahlen von ver.di Hessen steigen seit Beginn der Corona-Krise an, während die die Austritte gegen Null gehen. Auf sieben Eintritte kommt dieser Tage ein Austritt.

    Der Landesbezirksvorstand von ver.di Hessen sieht damit die gewerkschaftliche Kompetenz bestätigt. Landesbezirksleiter Jürgen Bothner: „Wenn wir in solchen extremen Krisenzeiten nicht nur stabil bleiben, sondern sogar Zulauf haben, dann sagt uns das, dass die Menschen uns in dieser schweren Zeit brauchen, dass sie uns vertrauen, uns aber auch etwas zutrauen. Wir schützen und vertreten sie, führen sehr viele Beratungsgespräche nicht nur zu Fragen rund um Corona. Wir helfen bei arbeitsrechtlichen Problemlagen und haben in den vergangenen Wochen sehr oft auch bloß zugehört. Ganz klar sehen die Beschäftigten die Vorteile von großen und durchsetzungsstarken Gewerkschaften und deshalb bleiben sie, auch wenn das Geld knapp geworden ist.“

  • In der Anstrengung aller liegt der Erfolg gegen die Epidemie

    Den nachstehenden Beitrag haben wir aus der deutschsprachigen Online-Ausgabe der kubanischen Tageszeitung Granma übernommen.

    Mit dem klaren Grundsatz, dass der Kampf gegen Covid-19 auf den Großen Antillen eine latente Tatsache ist und dass kein Ergebnis, so ermutigend es auch sein mag, einen Grund darstellt, die Maßnahmen zu vernachlässigen, die die Regierung seit Anfang des Jahres umgesetzt hat, traf sich am Dienstagnachmittag erneut die temporäre Arbeitsgruppe, angeführt vom Präsidenten der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, und dem Premierminister, Manuel Marrero Cruz, um sich dem neuen Coronavirus zu stellen.

  • Ryanair-Gruppe missbraucht die Krise für Sozialdumping

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) verurteilt die Pläne der Ryanair-Gruppe, die die Covid-19-Krise dazu nutzen will, Tarifverträge zu unterlaufen und Beschäftigte zu entlassen, um sie anschließend zu Dumping-Konditionen wiedereinzustellen.

    "Das ist ein Angriff auf die Errungenschaften, die die Mitarbeiter mit viel Mut und internationaler Solidarität erkämpft haben. Wir werden nicht akzeptieren, dass ein Unternehmen mit liquiden Mitteln von 4 Milliarden Euro von den Beschäftigten Einkommensverzicht fordert und diese damit Gefahr laufen, an die Armutsgrenze zu geraten", erklärt Susana Pereira-Ventura, Gewerkschaftssekretärin für die Low-Cost-Carrier in der ver.di Bundesverwaltung.

  • #Coronoliday? Nix da!

    Nur weil SchülerInnen aufgrund der Corona-Pandemie nicht physisch in der Schule anwesend sein konnten, hieß das noch lange nicht, dass sie Ferien hatten – im Gegenteil, die Osterferien schienen in einigen Städten aufgrund von Corona sogar eher auszufallen. LehrerInnen gaben trotz Unterrichtsausfall und Ferien Aufgaben für zu Hause auf, und davon nicht zu wenig. Gleichzeitig sollen sogar die Abschlussprüfungen wie gewohnt stattfinden. Ein Anstieg des ohnehin schon viel zu hohen Lernstresses ist also vorprogrammiert.

  • Berliner Polizei verfolgt Gedenken an Opfer des Faschismus als »Coronaparty«

    antifa logoWie erst jetzt bekannt wurde, sehen sich Berliner GewerkschafterInnen Strafanzeigen der Polizei gegenüber, weil sie zum 75. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus am 9. Mai eine stille Gedenkaktion durchführten. Wie das Lokalblatt »Berliner Woche« berichtet, standen die TeilnehmerInnen mit Mundschutz und Sicherheitsabstand auf dem Rathausvorplatz an der Müllerstraße im Stadtteil Wedding.

  • Ohne Kuba geht es nicht

    Die von Brasiliens Präsidenten Jair Bolsonaro und der Regierung Donald Trumps organisierte Kampagne gegen Kubas medizinische Hilfsmissionen ist durch die Corona-Pandemie für beide zum Bumerang geworden. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am vergangenen Wochenende mitteilte, ist das größte und bevölkerungsreichste Land Lateinamerikas mittlerweile nach den USA zum neuen Epizentrum der Krankheit geworden. Am Montag (Ortszeit) hatte die Statistik der Johns Hopkins University bereits mehr als 365.000 Infizierte und knapp 23.000 Verstorbene in Brasilien verzeichnet. Örtliche Wissenschaftler schätzten die tatsächliche Anzahl der Covid-19-Fälle allerdings auf mindestens 1,6 Millionen. Das kollabierte Gesundheitssystem zwang die Regierung Bolsonaros nun zu einer für sie peinlichen Wendung um 180 Grad. Am 18. Mai teilte das Gesundheitsministerium mit, dass 150 kubanische Ärzte eine neue Arbeitserlaubnis erhalten sollen.

  • Kita-Öffnungen nur unter klaren Bedingungen

    „Die Planung weiterer Schritte bei Kita-Öffnungen durch das Kultusministerium kann nur gelingen, wenn die Beschäftigten und Kinder wirksam geschützt werden und ausreichend pädagogisches Fachpersonal zur Verfügung steht!“ So kommentiert Gewerkschaftssekretärin Katja Wingelewski die heutigen Ankündigungen aus dem Kultusministerium für die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di).

  • Gewinner und Verlierer

    Schon lange vor dem Ende dieser Krise steht fest, wer als Gewinner und wer als Verlierer aus ihr hervorgehen soll, zumindest nach dem Willen derjenigen, die heute in den Ländern des Kapitals das Sagen haben.

  • DKP Saarland: Corona-Ignoranten isolieren – Einen Exit erkämpfen, der gesellschaftliche Probleme löst!

    Bundesweit gehen in diesen Tagen Menschen gegen die Corona Maßnahmen auf die Straße, auch im Saarland. Ganz vorne dabei sind Corona-Ignoranten, Impfgegner, Anhänger von Verschwörungstheorien und Neonazis. Diese geben den Ton an und bestimmen die Losungen und Ziele dieser Aktionen.

  • Streik trotz Corona - Solidarität mit den Beschäftigten bei Voith!

    Ende 2019 gab der Maschinenbauer Voith bekannt, sein Werk in Sonthofen im Allgäu schließen zu wollen. Als Grund gab die Konzernspitze an, die Produktion an andere Standorte verlagern zu wollen, um Kosten zu sparen. Die ca 500 Mitarbeiter in Sonthofen, die durch die Schließung ihre Jobs verlieren sollten, wollten sich damit jedoch nicht abfinden.

  • Kritisch bleiben. Abstand halten. Keinen Menschen zurücklassen.

    Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ ruft am Montag, den 25. Mai ab 18 Uhr zur Kundgebung auf dem Nikolaikirchhof auf.

    Dazu erklärt Irena Rudolph-Kokot für das Aktionsnetzwerk: “Wir wollen die notwendigen Kundgebungen gegen Verschwörungs-Ideolog*innen, Corona-Leugner*innen und das Sammelsurium rechter Kräfte dazu nutzen, Themen, die durch die Pandemie in den Hintergrund gerückt sind, wieder präsent zu machen.

  • Die fragwürdige Corona-Politik der ÖH

    Seit Wochen werden wir Studierende mit den Folgen der Corona Maßnahmen im Stich gelassen. Während viele von uns ihre Arbeit verloren haben, ihr Studium nicht rechtzeitig beenden können oder mit sonstigen Schwierigkeiten zu kämpfen haben, hören wir von Bildungsminister Faßmann nur, dass wir uns mit dieser Situation abzufinden hätten. Soweit so bekannt. Doch was macht eigentlich die ÖH? Angesichts der Unsichtbarkeit der obersten Studierendenvertretung eine berechtigte Frage, die wir im Folgenden klären wollen.

  • Sollen die Lohnabhängigen wieder die Verlierer der Krise sein?

    Nicht alle negativen Erscheinungen, die gegenwärtig im Wirtschaftsbereich zu beobachten sind, sind auf die Auswirkungen der Gesundheitskrise zurückzuführen, auch wenn die Folgen der Pandemie dazu beitragen, die Wirtschaftskrise zu verschärfen.

    Lange bevor die ersten Lohnabhängigen positiv auf Covid-19 getestet wurden, befand sich die Wirtschaft bereits in einem Konjunkturabschwung, verbunden mit einer Zunahme der Arbeitslosigkeit und der Armut.

  • ver.di fordert langfristige Verbesserungen in der Daseinsvorsorge

    Die Beschäftigten in den unterschiedlichen Bereichen der Daseinsvorsorge machen seit vielen Jahren auf Personalmangel und schlechte Rahmenbedingungen aufmerksam.

    Allein im Öffentlichen Dienst der Freien und Hansestadt Hamburg und ihren Unternehmen arbeiten etwa 100 000 Beschäftigte. Hinzu kommen unzählige Menschen in den ausgegliederten Dienstleistungen, wie z.B. Paketboten und soziale Zuwendungsbereiche.

  • Die Schikanen im Schulsystem bleiben

    Nicht wenige SchülerInnen haben die Schulschließungen als „Corona-Ferien“ abgefeiert und sich auf fünf Wochen Nixtun eingestellt. Ganz schnell mussten wir aber merken, dass dem nicht so ist und dass „Homeschooling“ auch bedeutet, höheren Leistungsdruck und mehr Angst um den Abschluss und die Zukunft zu haben. Als es dann wieder hieß, dass die Schulen geöffnet werden sollen, waren viele SchülerInnen trotzdem dagegen. Das liegt zum einen daran, dass in den meisten Bundesländern die Abschlussprüfungen noch ausstehen und unter den Bedingungen, die das Corona-Virus diktiert, unmöglich stattfinden können. Dagegen rührt sich gerade in Baden-Württemberg Widerstand unter den SchülerInnen und ihren VertreterInnen in den SVen.