• Russland hebt Quarantäne-Pflicht für Einreisende auf

    Laut einer Anordnung der Verbraucherschutzbehörde Rospotrebnadzor müssen sich alle In- und Ausländer, die mit einem regulären Flug nach Russland einreisen, ab dem 15. Juli nicht mehr in Isolation begeben.

    Erforderlich ist aber der Nachweis eines negativen Corona-Tests, der höchstensdrei Tage alt sein darf.

  • Wasserturmfest erst wieder 2021

    Das Wasserturmfest der DKP Elmshorn wurde für den 21. August 2020 vorbereitet. Bedingt durch die Corona – Krise haben sich die Anforderungen zur Durchführung des Festes gravierend geändert. Als Veranstalter sieht die DKP Gruppe Elmshorn sich nicht in der Lage alle notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, um ein Fest ohne Corona bedingte Risiken durchzuführen, außerdem wäre die Verantwortung gegenüber den Besucherinnen und Besuchern zu groß.

  • Berliner IHK-Präsidentin: Fast jeder Gastrobetrieb in der Hauptstadt befürchtet Insolvenz

    Trotz Lockerungen der Corona-Verordnungen befürchtet fast jedes zweite Gastronomieunternehmen in der Hauptstadt weiter eine Insolvenz. "Genau gesagt 46 Prozent haben Angst vor Insolvenz, das ergab unsere jüngste Konjunkturumfrage", erklärte die Präsidentin der Berliner Industrie- und Handelskammer (IHK), Beatrice Kramm, der Zeitung "nd.Die Woche".

  • »Helden im Gesundheitswesen« haben ungesunde Arbeitsbedingungen

    Durch die Coronapandemie wurde wohl jedem klar, wie wichtig eine gute Versorgung pflegebedürftiger Menschen in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen ist. Viele Menschen beginnen zu verstehen, was der Begriff »systemrelevant« bedeutet. Jetzt gilt es, die richtigen Lehren aus der Krise zu ziehen und den seit Jahren bestehenden Notstand in unserem Gesundheitswesen endlich zu beenden.

  • PdA zu Corona-Fällen in Schlachtbetrieb

    Nach dem Bekanntwerden eines Corona-Hotspots in einem Schlachtbetrieb im Bezirk Horn kritisiert die Partei der Arbeit Österreichs (PdA) die Bundes- und Landesregierung. Es sei der Verantwortungs- und Sorglosigkeit der politischen Handlungsträger und der Behörden zuzuschreiben, dass mindestens 34 Arbeiter infiziert und 244 vorerst in Quarantäne sind.

  • Europa speist die Entwicklungsländer mit Trinkgeld ab

    „Bundeskanzlerin Angela Merkel muss sich auf dem EU-Sondergipfel für mehr Corona-Soforthilfe für Entwicklungsländer einsetzen. In dem Corona-Aufbaufonds, über den die Staats- und Regierungschefs ab Freitag beraten, sind von den 750 Milliarden Euro nur 15,6 Milliarden Euro für die Notlage im globalen Süden vorgesehen. Dies sind zwei Prozent des europäischen Gesamtpakets und allenthalben ein Trinkgeld.

  • Menschlichkeit siegt

    jungewelt neuDen nachstehenden Beitrag übernehmen wir der Tageszeitung junge Welt vom 16. Juli 2020

    Kein Land der Welt war auf die Coronapandemie vorbereitet. Nahezu überall fehlte es dem Gesundheitspersonal an ausreichend medizinischem Material und Schutzanzügen, was teilweise zu Protesten des Gesundheitspersonals führte. Auch in Venezuela, einem Land, das unter den Folgen der einseitigen Strafmaßnahmen sowohl durch die Vereinigten Staaten als auch die Europäische Union leidet. Zwar verfügt Caracas über ein Auslandsvermögen von 117 Milliarden US-Dollar. Doch obwohl die Gelder gerade jetzt dringender denn je für den Kauf von Medikamenten und anderen Materialien benötigt werden, werden sie wegen der Sanktionen blockiert.

  • Tönnies will Kohle

    Wie viele andere Betriebe hat der Schlachtbetrieb Tönnies die Erstattung von Lohnkosten für die Zeit der Corona-Quarantäne beantragt, die dem Betrieb dem Infektionsschutzgesetz zufolge zustehen. Nachdem dieser Antrag bekannt wurde, empörten sich zahlreiche Politiker in den einschlägigen bundesdeutschen Qualitätsmedien.

  • Vorbereitungen für mögliche zweite Infektionswelle offenlegen

    „Die Auswirkungen der Urlaubszeit und der Lockerungen der Maßnahmen gegen die Pandemie können nur schwer vorhergesagt werden. Es ist Aufgabe der Bundesregierung, jetzt Vorkehrungen für eine mögliche zweite Infektionswelle zu treffen. Ich fordere die Bundesregierung auf, sämtliche Planungen und Überlegungen für eine zweite Infektionswelle jetzt öffentlich zu machen“, erklärt Achim Kessler, gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, anlässlich der heutigen Pressekonferenz von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und RKI-Chef Lothar Wieler zur Corona-Situation in Urlaubszeiten.

  • Sonntagsschutz auch in Zeiten von Corona!

    Die Allianz für den freien Sonntag Baden-Württemberg warnt vor Angriffen auf den freien Sonntag in der Corona-Krise.

    In Baden-Württemberg werden die Stimmen lauter, die dem in der Corona-Krise geplagten innerstädtischen Einzelhandel zu Lasten des Sonntagsschutzes zumindest vorübergehend helfen wollen. Der Anlassbezug nach dem Ladenöffnungsgesetz – Sonntagsöffnungen sind nur im Zusammenhang mit "örtlichen Festen, Märkten, Messen oder ähnlichen Veranstaltungen" zulässig – soll für das laufende restliche Jahr entfallen. Zuletzt äußerten sich Grüne und FDP im Land entsprechend.

  • Díaz-Canel bei der ILO: In der Kubanischen Revolution ist nichts mehr wert als ein Menschenleben

    Den nachstehenden Beitrag haben wir aus der deutschsprachigen Online-Ausgabe der kubanischen Tageszeitung Granma übernommen.

    Worte des Präsidenten der Republik Kuba Miguel Mario Díaz-Canel Bermúdez beim Virtuellen Weltgipfeltreffen der Internationalen Arbeitsorganisation am 8. Juli 2020. „62. Jahr der Revolution“

    Herr Generaldirektor,

    Ehrenwerte Staats- und Regierungschefs,

    es ist mir eine Ehre, die Stimme Kubas zu diesem virtuellen Gipfel zu bringen, einem kleinen Entwicklungsland, in dem die sich an der Macht befindlichen Arbeiter täglich darum kämpfen, um die volle Gerechtigkeit zu konsolidieren, der Traum und die Verpflichtung der Väter der Nation.

  • Keine Großveranstaltung zum 26. Juli

    Den nachstehenden Beitrag haben wir aus der deutschsprachigen Online-Ausgabe der kubanischen Tageszeitung Granma übernommen.

    Unter dem Vorsitz seines Ersten Sekretärs, Armeegeneral Raúl Castro Ruz, trat am Dienstagmorgen das Politbüro des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas zusammen, wo eine Reihe von Maßnahmen zur Wiederbelebung unserer Wirtschaft angesichts der durch die COVID-19-Epidemie verursachten Schäden erörtert wurden.

  • Arbeiten mit Maske: Wie lässt sich ein heißer Arbeitstag überstehen?

    Foto: Christo Anestev auf PixabayFoto: Christo Anestev auf PixabayAbstandsregeln, regelmäßiges Händewaschen, Desinfektionsmittel am Arbeitsplatz: Die Corona-Pandemie hat auch auf den Arbeitsplatz gravierende Auswirkungen. Dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, müssen die Beschäftigten am Arbeitsplatz einen Mund- und Nasen-Schutz tragen – auch im Hochsommer und in heißen Produktionshallen. In vielen Berufen ist die Maske aber auch außerhalb der Pandemie Pflicht. Wie lässt sich ein solcher Arbeitstag mit Maske überstehen?

  • Trumps Freiheit in Gefahr

    Der Unabhängigkeitstag der USA, der „Independence Day“, stand dieses Jahr im Zeichen des Versagens der US-Regierung vor der Corona-Krise. Täglich werden fast 50.000 Neuinfektionen bestätigt, der Höchststand seit dem Ausbruch der Pandemie.

  • Günter Pappenheim: Zum 75. Jahrestag der Befreiung und Selbstbefreiung der Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald am 11. April 2020

    Liebe Kameradinnen und Kameraden, liebe Freundinnen und Freunde, Weggefährten, meine Damen und Herren!

    In einer außergewöhnlichen Situation äußere ich mich. Die Corona – Pandemie hat die Welt in den Griff genommen. Um Menschen vor dem Virus Corvid-19 zu schützen, sind vielfältige Maßnahmen getroffen worden.

    Unter diesen Bedingungen über die Befreiung der Häftlinge des faschistischen deutschen Konzentrationslagers Buchenwald zu sprechen, ohne in die Gesichter der Menschen sehen zu können, die angesprochen werden sollen, ist für mich eine neue Situation. Es wird keine herzlichen, kameradschaftlichen Begrüßungen, keine Begegnungen geben, keine Gespräche miteinander werden geführt werden können.

  • Trotz Pandemie: Schutz der Beschäftigten in Kuba hat nicht gelitten

    Den nachstehenden Beitrag haben wir aus der deutschsprachigen Online-Ausgabe der kubanischen Tageszeitung Granma übernommen.

    Wenn es etwas gibt, das Kuba erlaubt, mit gerader Haltung, klarer Stimme und erhobenen Hauptes in jedem internationalen Forum zu sprechen, das die Probleme der Völker erörtert, ist es die spontane Autorität, die ihm die ständige proaktive Arbeit dieser Insel und ihrer Regierung für alles, was soziales Wohlergehen hervorbringt, aufgrund der uneingeschränkten Achtung der universellen Rechte des Menschen, verleiht.

  • Worauf es ankommt

    In diesen Tagen wird viel über Sinn und Unsinn von Corona-Vorschriften geredet und geschrieben. Jede Menge Mediziner und andere Wissenschaftler werden zitiert, Studien werden verbreitet, in denen mal das Für und mal das Wider hervorgehoben wird. So manche Leute sind plötzlich Pandemie-Experten und verbreiten in den »sozialen Medien« halbgares und unbewiesenes Wissen über das Virus, seine Verbreitung, seine Gefährlichkeit – oder wahlweise auch Ungefährlichkeit – und über die Wege und Methoden, sich davor zu schützen oder auch nicht.

  • Schutzmasken kostenlos an die Bevölkerung verteilen!

    Die Partei der Arbeit der Schweiz (PdAS) fordert, dass mit der Pflicht im öffentlichen Verkehr (sowie in einzelnen Kantonen in den Läden) Schutzmasken zu tragen, diese auch kostenlos an die Bevölkerung verteilt werden. Folgende Hauptgründe sprechen dafür:

  • ver.di lehnt Aufhebung der Maskenpflicht im Handel ab

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) lehnt den Vorschlag von Wirtschaftsminister Glawe, die Maskenpflicht in den Handelsbetrieben des Landes Mecklenburg-Vorpommern aufzuheben, ab.

    „Wer ohne Not und scheinbar ohne Abstimmung mit Fachleuten, solche Vorschläge unterbreitet, um Einkaufen wieder zum Erlebnis machen zu können, der gefährdet die Gesundheit der Menschen im Land und gehört nicht in eine verantwortliche Position“, so Matthias Baumgart, Fachbereichsleiter Handel, von ver.di Nord.

  • Steigende CoViD-19-Zahlen in Österreich

    Nachdem in der ersten Junihälfte die Zahl der momentan Erkrankten nur noch unwesentlich über 300 lag, gibt es nun jeden Tag um die 100 Neuerkrankungen, während die Genesungen natürlich niedriger sind. In der ersten Maiwoche, als zuletzt über 1.000 aktuelle Fälle zu Buche standen, befand sich die Kurve der Erkranktenanzahl freilich gerade im Sinken. Möchte man einen vergleichbaren Wert im Anstieg ausmachen, dann wäre dies zuletzt Mitte März der Fall gewesen. Rechnet man eine etwa zweiwöchige Inkubationszeit ein, so wären die aktuellen neuen Fälle auf Infizierungen rund um den 20. Juni zurückzuführen. Dies korreliert mit einigen weiterführenden Lockerungsmaßnahmen, Reisefreiheiten sowie mit dem umfassenden „Hochfahren“ der Wirtschaft, um wenigstens ein paar kapitalistische Profite zu retten.