Bolsonaro bedroht Amazonien

Der Präsident Brasiliens, Jair Bolsonaro, hat laut Telesur kürzlich Maßnahmen avisiert, die Amazonien bedrohen, ein Gebiet, das auch als „Lunge der Welt“ bekannt ist und sich über 7,4 Millionen Quadratkilometer Brasiliens, Kolumbiens, Perus, Ecuadors, Venezuelas, Guyanas und Surinams erstreckt.

Die Maßnahmen Bolsonaros, die eine Gefahr für eines der wichtigsten Naturgebiete auf dem Planeten darstellen, haben ihren Hintergrund in seiner Präsidentschaftskampagne.

 Eine davon ist die Zusammenlegung zweier gegensätzlicher Ministerien, nämlich dem Landwirtschafts- und dem Umweltministerium, eine Fusion, die von Umweltorganisationen abgelehnt wird, da das für die Förderung der Landwirtschaft und der Viehzucht zuständige Ministerium dieselbe Stelle sein wird, die mit der Erteilung ökologischer Lizenzen für die landwirtschaftliche Erzeugung in Naturschutzgebieten beauftragt ist.

An besagtem Gebiet tropischen Dschungels hat Brasilien mit mehr als 60 Prozent den größten Anteil.

Es sei hervorgehoben, dass die Region Amazonien die Heimat von 34 Millionen Menschen ist, darunter 385 indigene Gemeinden, die nicht aufgehört haben, für die Verteidigung der Anerkennung ihrer Identität und ihres Territoriums zu kämpfen.

(Mit Informationen von Telesur)

Quelle:

Granma Internacional